Ökobilanz
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Durch den Anstieg der Erderwärmung setzen wir uns Risiken wie bspw. häufiger auftretenden und länger anhaltenden Dürreperioden oder Überschwemmungen aus. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat längst empfohlen, dass der Temperaturanstieg (im Vergleich zu 1990) nicht mehr als 1,5 °C betragen soll, um diese Risiken zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Akteure der Gesellschaft ihre Umweltbelastungen deutlich reduzieren.
Für die Saison 2021/2022 wurde aus diesem Grund in Kooperation mit der Hochschule Bochum eine Ökobilanz nach dem Modell des OEF (Organisation Environmental Footprint) durchgeführt.
Der OEF ist ein Messinstrument für die Erfassung der Umweltleistung einer Organisation und unterscheidet sich von anderen Methoden durch seine ganzheitliche Fokussierung. So wurden neben dem klassischen CO2-Fußabdruck (Klimawandel) die weiteren Wirkungskategorien Versauerung, Eutrophierung (Frischwasser), Ressourcennutzung (fossil) und Wassernutzung berücksichtigt.
Die Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen in der Saison 2021/22 belief sich auf 3.774.728 kg CO2-Äquivalente. Konkret fallen im Merchandising (37 %) und der Mobilität (26%), wozu unter anderem auch die An- und Abreise der Fans zählt, die meisten Treibhausgasemissionen an. Es gilt jedoch anzumerken, dass durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Heimspiele teilweise ohne Zuschauende oder mit Teilzulassung stattgefunden haben.