23.08.2026Profis

Stimmen: “Das Ding über die Zeit gebracht”

Anspannung pur in einer heißen Schlussphase. In Unterzahl brachte der VfL in Fürth den Sieg über die Ziellinie und spielt weiter im DFB-Pokal. Die Stimmen nach dem nächsten Auswärtssieg:

Die Stimmen nach dem Sieg in Fürth.

Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Es war emotional ein sehr, sehr schweres Spiel. Auf dem Platz ist sehr viel passiert. Wir hatten mit einigen Verletzungsunterbrechungen zu kämpfen, mussten so bereits früh im Spiel umstellen. Der erste Wechsel war natürlich geplant. Heute mussten dadurch Spieler teilweise auf ungewohnten Positionen agieren. Hintenraus mussten wir auch noch mit einem Mann weniger den Sieg verteidigen. Wir hoffen natürlich, dass unsere verletzten Spieler nicht schwerer verletzt sind. Wir sind, was das Sportliche betrifft, sehr erleichtert, weil es emotional so schwierig war. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft. Wir haben alles gegeben und das Ding über die Zeit gebracht. Meine Gedanken sind jetzt aber schon beim nächsten Spiel gegen Osnabrück am Freitag.“

Heiko Vogel (Cheftrainer Spielvereinigung Greuther Fürth): „Gratulation an Uwe und seine Mannschaft. Ich weiß gar nicht, wo wir heute anfangen und wo wir aufhören sollen. Es ist sehr schwierig zu erklären, warum wir dieses Spiel mit 1:2 verloren haben. Letzte Woche gegen Nürnberg sah das ähnlich aus. Irgendwann verliere ich an Glaubwürdigkeit, aber ich muss sagen, dass meine Mannschaft ein Top-Spiel gemacht hat. Bochum ist eine sehr robuste und kompakte Mannschaft, ist bislang die Mannschaft in dieser Saison, die am besten verteidigt. Wir hatten 22:6 Torschüsse, 11:1 Ecken. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Spiele auch wieder auf unsere Seite ausschlagen, ist groß.“

Philipp Hofmann: „Bei meinem Tor hatte ich etwas Glück, dass der Ball abgefälscht wurde. Aber wenn man nicht schießt, können solche Dinger natürlich auch gar nicht erst reingehen. Wir waren heute sehr effizient und haben dadurch das Spiel für uns entschieden. Natürlich war nicht alles gut, wir müssen lernen, nach einer Führung noch mehr für Entlastung zu sorgen. Fürth hat uns in der zweiten Halbzeit hinten reingedrückt, da müssen wir noch cleverer werden. Aber heute ging es nur ums Weiterkommen, das haben wir geschafft. Wir haben am Ende 18 Minuten in Unterzahl verteidigt und den Sieg nach Hause gebracht, das spricht für die Mannschaft.“

Maximilian Wittek: „Fürth scheint mir zu liegen. In der letzten Saison konnte ich der Mannschaft auch in beiden Spielen gegen Fürth mit Scorern helfen, heute mit den beiden Vorlagen auch. Natürlich bin ich glücklich, dass ich da meinen Beitrag leisten kann. Es war kein einfaches Spiel, ganz im Gegenteil: Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber wir haben viel Entschlossenheit auf den Platz gebracht, haben uns in alles reingeworfen und bis zum Ende alles gegeben. Durch die Unterzahl wurde es noch schwerer. Aber wir haben versucht, alles wegzuverteidigen. Im Pokal geht es darum, eine Runde weiterzukommen. Das haben wir geschafft. Jetzt gilt der volle Fokus unserem Heimspiel am Freitag gegen Osnabrück.“

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