VfL-Frauen: „Haben vieles vermissen lassen“
Die Frauen des VfL Bochum 1848 haben ihr letztes Heimspiel der Saison 2025/26 im Lohrheidestadion verloren. Am Ende stand vor 600 Zuschauern ein 1:4 gegen Borussia Mönchengladbach.
„Ich habe aufseiten von Gladbach eine Mannschaft gesehen, die einfach alles auf dem Platz gelassen hat“, sagte Kyra Malinowski im Anschluss an die Partie. Also genau das, was sich die VfL-Cheftrainerin von ihrem Team erhofft hatte. „Man hat bei ihnen in jeder Situation gemerkt, dass sie unbedingt gewinnen müssen. Da konnten wir in keiner Weise mithalten und haben in allen Belangen ganz viel vermissen lassen.“
Bereits nach einer Viertelstunde gingen die Gäste durch ein Traumtor von Suus van der Drift in Führung, Lili Jones-Baidoe legte noch vor der Pause nach (31. Minute). Kurz nach Wiederanpfiff sorgte Paula Klensmann bereits für die Vorentscheidung (52. Minute). Auf den Anschlusstreffer von Alina Angerer (60. Minute) fand Kiki Scholten die direkte Antwort (64. Minute).
Fünf Minuten vor Abpfiff gab es trotzdem Standing Ovations im Lohrheidestadion. Janine Angrick wurde bei ihrem 275. Spiel und letztem Heimspiel für Bochum ausgewechselt. Die langjährige Kapitänin beendet nach insgesamt 13 Jahren beim VfL ihre tolle Karriere. „Das war ein besonderer Moment, das heute hier im eigenen Stadion noch einmal erleben zu können, auch wenn ich mir natürlich einen Sieg gewünscht hätte“, sagte Janine Angrick. „Dass so viele Leute für mich da waren und ich von so vielen Seiten noch einmal so viel Wertschätzung bekommen habe, bedeutet mir viel.“
Neben Janine Angrick wurden Co-Trainer Malte Malinowski, Athletiktrainerin Anne Catherine Kufner und Physiotherapeutin Jana Schneider sowie Alina Bantle, Lina Backhaus, Djellza Istrefaj und Anna Uebing vor Anpfiff verabschiedet.