02.05.2026U19

U19 zieht ins Viertelfinale ein!

Einzug unter die letzten Acht! Die U19 hat sich im Achtelfinale im Kampf um die deutsche Meisterschaft mit 3:2 gegen Hannover 96 durchgesetzt. Nach einer torlosen ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den Jaden Kibbe mit seinem Treffer zum 3:2 entschied. Im Viertelfinale erwartet die U19 ein Auswärtsspiel beim SC Paderborn 07.

Im ersten Durchgang kontrollierten die Blau-Weißen das Spiel. Defensiv ließ die Elf von U19-Cheftrainer David Siebers nichts zu, in der Offensive hatte Darnell Keumo eine gute Möglichkeit. Richtig spannend wurde es dann in Hälfte zwei. Den Gästen aus Hannover gelang die Führung durch Ole Wegner – 0:1 (49.). Ein schwerer Nackenschlag für die U19. Doch der VfL arbeitete sich aus dieser Phase heraus. Nach einem Foul an Kacper Koscierski zeigte Schiedsrichter Marcel Buchhorn auf den Punkt. Den darauffolgenden Strafstoß verwandelte U19-Kapitän Daryl Tschoumy Nana nicht (62.). Doch im Anschluss gab es einen Eckball, Elia Salamone erzielte den 1:1-Ausgleich (64.).

Auch vom nächsten Rückschlag durch den 1:2-Gegentreffer (64.) erholten sich die Gastgeber. Alessandro Crimaldi mit einer tollen Einzelaktion (69.) und Jaden Kibbe (75.) sorgten per Doppelschlag für die Wende. Trotz Unterzahl in der Nachspielzeit nach der Gelb-Roten-Karte für Lasse Isbruch hielt die U19 den 3:2-Erfolg fest und buchte damit das Viertelfinale!

VfL Bochum 1848: Intven – Koscierski, Keumo, Tschoumy Nana, Kibbe, Crimaldi (87. Santo), Pick (90.+11 Fischer), Gerth (60. Salamone), Isbruch, van Eck (60. Blaszczyk), Schjott

Tore: 0:1 Wegner (49.), 1:1 Salamone (63.), 1:2 Knelangen (64.), 2:2 Crimaldi (69.), 3:2 Kibbe (75.)

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Lasse Isbruch (90.+5)

Stimme zum Spiel:

David Siebers (U19-Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Wichtig ist, dass wir unser Spiel gewonnen haben und eine Runde weiter sind. Das war sehr schwere Arbeit heute, das haben alle gesehen. So sind K.o.-Spiele, da geht es auch mal wilder zu. Natürlich macht es etwas mit der Mannschaft, dass wir ein paar Spieler erst gestern – teilweise ohne Training – integriert haben. Das ist nachvollziehbar. Nach dem 0:1 hatten wir fünf bis zehn Minuten, in denen wir ziemlich durcheinander waren. Dabei hätten wir das Spiel verlieren können, wenn Hannover das zweite Tor macht. Man hat aber gespürt, dass wir uns auf die Dinge besinnt haben, die uns in der Vergangenheit als Mannschaft stark gemacht haben. Trotz vieler Nackenschläge sind wir zweimal zurückgekommen – und das auf K.o.-Niveau. Das ist wirklich groß. Speziell bei dem Hintergrund, dass die Saison vorbei sein kann. Das war auch mental eine tolle Leistung von den Jungs.“

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