„Haben alles versucht“ – U19 unterliegt im Viertelfinale
Eine überragende Spielzeit der U19 des VfL Bochum 1848 im Kampf um die deutsche Meisterschaft ist beim SC Paderborn 07 geendet. 1:2 hieß der Endstand aus VfL-Sicht. Der Treffer von Alessandro Crimaldi (71. Minute) sorgte noch einmal für Hoffnung, doch der SCP zog nach einem effektiven ersten Durchgang letztlich ins Halbfinale ein.
„Für Sekundenbruchteile ging das Spiel extrem gut für uns los. Aber mit dem verschossenen Elfmeter war die Hoffnung natürlich zunächst weg, einen schnellen Führungstreffer zu erzielen. Wir waren in den ersten 20 Minuten richtig gut im Spiel. Danach hat sich Paderborn etwas freigeschwommen. Sie haben ihre Chancen zweimal eiskalt genutzt, das ist große Qualität. Nicht umsonst hat Lasse Eickel beim SC Paderborn einen Profivertrag unterschrieben. Wir haben alles versucht, hatten aber Schwierigkeiten, den kompakten Block aufrechtzuerhalten“, bilanzierte David Siebers, U19-Cheftrainer des VfL.
„In der Halbzeit habe ich der Mannschaft gesagt, dass ein Anschlusstreffer bis zur 70. oder 80. Minute nochmal alles verändern kann. Den haben wir erzielt, leider haben wir den Ausgleich trotz vielversprechender Möglichkeiten nicht mehr erzielt. Im Falle einer Verlängerung hätten wir das Spiel, glaube ich, gewonnen. Aber ein großes Kompliment an Paderborn, sie haben ein Tor mehr geschossen als wir und stehen so auch verdient im Halbfinale“, so Siebers weiter.
VfL Bochum 1848: Intven – Koscierski (46. Salamone), Keumo, Tschoumy Nana, Kibbe (34. Boltersdorf), Crimaldi, Pick (46. Herzberg), Gerth (62. Santo), van Eck, Schjott, Göttlicher (46. Blaszczyk)
Tore: 1:0, 2:0 Eickel (27., 39.), 2:1 Crimaldi (71.)