23.02.2026Frauen

0:0 gegen Potsdam – 1.007 Fans im Lohrheidestadion

Die Frauen des VfL Bochum 1848 bleiben im Jahr 2026 ungeschlagen. Über 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen ein 0:0 gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FFC Turbine Potsdam.

„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, konstatierte VfL-Cheftrainerin Kyra Malinowki im Anschluss an die Partie. „Wir haben mit Ball nicht unser bestes Spiel gemacht und waren nicht torgefährlich genug.“ Oftmals war es der letzte Pass, der nicht sein Ziel fand. „Deswegen müssen wir das Ergebnis akzeptieren, obwohl wir uns natürlich mehr vorgenommen hatten.“

In der ersten Halbzeit gab auf beiden Seiten kaum Torraumszenen. Kurz vor der Pause bewahrte Sarah Rolle im VfL-Tor ihr Team gleich doppelt vor einem Rückstand. Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen dann aktiver. Die erste gute Möglichkeit hatte Alina Angerer (52. Minute). Am nächsten dran war Franziska Wenzel, die nach einem Freistoß im Fallen zum Abschluss kam. Der Ball flog aber knapp über die Latte (70. Minute). Emely Joester (85. Minute) und Antonia Haase (87. Minute) verpassten den Lucky-Punsh.

Einen emotionalen Höhepunkt gab es dennoch: In der 78. Minute feierte Nina Lange nach fast 500 Tagen ihr Comeback in der 2. Bundesliga, begleitet von Sprechchören und Standing Ovations. „Ich bin einfach nur dankbar und auch stolz, dass ich diese Zeit jetzt hinter mich gebracht habe, und sich mein Knie so gut anfühlt“, freute sich Nina Lange. „Ich habe sehr lange von diesem Tag geträumt, bin ihn immer wieder im Kopf durchgegangen. Es waren so viele Menschen da, die mich begleitet haben. Das war das Schönste, als ich hoch auf die Tribüne geschaut habe.“

Insgesamt haben 1.007 VfL-Fans die Tribüne gegen Turbine vollgemacht. „Es ist immer wieder schön, wenn so viele Zuschauer hier sind“, so Kyra Malinowski. „Da sind wir sehr dankbar für und froh darüber, weil es auf dem Platz nochmal ein paar Extraprozente rausholt.“
In der Liga geht es für die VfL-Frauen erst am 15. März mit einem Auswärtsspiel bei der SG Andernach weiter. „Wir machen jetzt eine Woche Pause, weil die Winterpause auch sehr kurz war. Dann haben wir zwei Wochen, uns auf Andernach vorzubereiten. Darauf wird dann der ganze Fokus legen.“

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