02.08.2026Talentwerk

„Möglichkeiten waren da“ – U19 unterliegt im DFB-Pokal mit 1:2

Im DFB-Pokal der Junioren ist die Saison 2026/27 für die U19 des VfL Bochum 1848 nach der ersten Runde beendet – in der Entstehung allerdings denkbar knapp. Gegen den 1. FC Köln kam das Team von U19-Cheftrainer David Siebers nach 0:2-Rückstand zurück in die Partie und drängte auf den Ausgleich, doch es blieb beim 1:2.

23 Minuten waren auf der Uhr, da sah es nicht unbedingt danach aus, als würden die Blau-Weißen die erste DFB-Pokal-Runde für sich entscheiden können. Die Geißböcke führten nach einem Doppelpack von Benjamin Ley – darunter ein abgefälschter Schuss – mit 0:2 (14., 23.). U19-Cheftrainer David Siebers reagierte und wechselte früh in der Partie Siyeong Yang ein (26.). Eine goldrichtige Entscheidung. Durch seinen Treffer kurz vor Pausenpfiff gestaltete der VfL-Stürmer die Partie wieder offen – 1:2 (45.).

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Blau-Weißen hatten aber zunehmend mehr Spielanteile. VfL-Profi Lasse Isbruch sorgte für die ein oder andere sehr vielversprechende Hereingabe, doch ein Abnehmer am langen Pfosten fehlte (60.). Per Weitschuss versuchte Isbruch es selbst (77.). Als Elia Salamone kurz vor Spielende auf den Kölner Keeper zulief, nahezu alles richtig machte und die Kugel Richtung Tornetz rollte, hatten alle Blau-Weißen den Torschrei auf den Lippen. Doch ein Gäste-Verteidiger verhinderte den verdienten Ausgleich im letzten Moment auf der Linie (88.). So blieb es beim 1:2.

VfL Bochum 1848: Ferrera – Salamone, Narey Cisse (71. Kovacevic), Reschke, Isbruch, Santo (26. Yang), Abbel (46. Datene), Schneider, Lang (46. Byczkowski), Tanyi, Kalan (71. Gezer)

Tore: 0:1, 0:2 Ley (14., 23.), 1:2 Yang (45.)

Stimme zum Spiel:

David Siebers (U19-Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Die ersten zehn Minuten waren ordentlich. Danach taten wir uns gegen spielstarke Kölner zunehmend schwerer. Köln ist aus sehr wenig Möglichkeiten, aber auch bedingt durch unsere Fehler, verdient in Führung gegangen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir bei dem Kölner Lattenschuss Glück hatten, nicht das 0:3 zu kassieren. Dann wäre der Deckel drauf gewesen. Der frühe Wechsel hat unserem Spiel extrem gut getan, wir haben Köln danach im Pressing mehr zusetzen können. Der zu diesem Zeitpunkt sehr goldene Anschlusstreffer hat uns die Hoffnung zurückgebracht. Auch in der zweiten Halbzeit konnte man in unserem Spiel, speziell im Pressing in vorderster Reihe, eine Entwicklung sehen. Uns ist es gelungen, eine fußballerisch brillante Mannschaft nicht mehr hinten raus spielen zu lassen. Wir hatten viele Angriffe mit Power und Energie, die Möglichkeiten waren da – unter anderem, als der Ball kurz vor Schluss auf der Linie geklärt wurde. Ich bin deshalb zufrieden mit der Gesamteinstellung und der Mentalität, dass wir bis zum Ende alles gegeben haben. Aber es gibt noch viele Baustellen, die wir schnell verbessern müssen.“

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