BLICK AUF: Hertha BSC
Es geht endlich wieder los! Am Freitagabend rollt die Kugel anne Castroper, das Eröffnungsspiel der neuen Zweitligasaison steigt im Ruhrstadion. Zu Gast ist Hertha BSC. Unser BLICK AUF die „Alte Dame“ und #BOCBSC:
DAS TEAM
Großer Umbruch bei der Hertha. Das Gesicht der „Alten Dame“ hat sich enorm verändert. Viele Leistungsträger aus den vergangenen Jahren sind nicht mehr in der Hauptstadt. Allen voran Fabian Reese, den es nach Wolfsburg verschlug. Keeper Tjark Ernst, bestens bekannt anne Castroper, hütet nun den Kasten von Feyenoord Rotterdam. Weitere Millionenbeträge brachten die Transfers von Top-Talent Kennet Eichhorn (zu Bayer 04 Leverkusen) und Michael Cuisance (zu RC Lens) ein. Brooks, Leistner, Karbownik, Demme, Dudziak – weitere bekannte Namen haben Berlin nach Vertragsende verlassen. Es wird gespart in der Hauptstadt. Einziger externe Neuzugang ist bislang Oluwaseun Adewumi, der österreichische U21-Nationalspieler kam auf Leihbasis aus Burnley. Es wartet noch einiges an Arbeit auf die Verantwortlichen, bis zum Gastspiel im Ruhrgebiet ist aber nicht mehr mit Vollzug zu rechnen. Stattdessen wird der Berliner Weg intensiver denn je ausgerufen. Talente wie Soufian Gouram sollen die Lücken füllen, Eigengewächse wie Julian Eitschberger mehr Verantwortung übernehmen. Das hat in der Vorbereitung gut funktioniert. Die Hertha blieb in sechs Testspielen unbesiegt, trotze zuletzt Bundesligist Köln ein Remis ab. Aber, das wissen wir: Vorbereitung ist Vorbereitung. Am Freitagabend zählt‘s.
DER TRAINER
Den Umbruch in der Hauptstadt darf Stefan Leitl angehen. Auf der Bank der Berliner geht es kontant weiter. Der ehemalige Profi hat seit Februar 2025 die Verantwortung bei der „Alten Dame“. Und das bleibt auch so, auch wenn Leitl und Co. in der Vorsaison die angepeilte Bundesliga-Rückkehr letztlich klar verpassten. Leitl kennt die 2. Bundesliga, kommt dort bereits auf 248 Einsätze an der Seitenlinie. Hannover, Fürth, Ingolstadt – das waren die vorherigen Stationen des gebürtigen Münchners. Als Aktiver lief der einstige Mittelfeldspieler für Nürnberg, Unterhaching, Darmstadt und lange Zeit für Ingolstadt auf.
DAS DUELL
Ein traditionsreiches Duell zum Start der neuen Zweitligasaison, so soll es sein. 56 Mal standen sich beide Teams bereits gegenüber. Der Großteil davon fand im Oberhaus statt, doch auch in Liga zwo gab es bereits zehn Aufeinandertreffen. Die Gesamtbilanz ist ziemlich ausgeglichen. 21 Siege VfL, 15 Remis, 20 Erfolge Hertha. In der Vorsaison blieben wir unbezwungen. Beim Debüt von Uwe Rösler gab es ein ereignisreiches 3:2. In Berlin erzielte Morgalla den ganz späten 1:1-Ausgleich.