11.10.2026 — Profis

Stimmen: “Im letzten Drittel zu wenig”

Auch im vierten Anlauf kein Heimsieg. Der Arminia reichte der eine Treffer aus Durchgang zwei, um die Punkte mitzunehmen. Die Stimmen zum Spiel:

Die Stimmen nach der Heimniederlage gegen Bielefeld.

Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Glückwunsch an Arminia Bielefeld zum Sieg. Bielefeld hat das Spiel über ihre defensive Stabilität gewonnen. Wir hatten heute Ballbesitz, haben aber viel zu wenig daraus gemacht. Wir haben zu langsam und zu behäbig gespielt. Bielefeld hat die Box mit ihren drei zentralen Verteidigern überragend verteidigt und Hoffi aus dem Spiel genommen. Wir hatten heute zu viele Spieler in unseren Reihen, die durchschnittliche Leistungen abgerufen haben. Gerrit Holtmann war richtig aktiv und gut, er hat immer wieder für gefährliche Momente gesorgt. Bislang war jedes Spiel gegen Bielefeld ein 50/50-Duell, bei dem ich als Trainer dabei war. Sie haben eine unheimlich gute Physis, pressen hoch und haben viel Speed. Aus meiner Sicht hätte Bielefeld nach der Aktion an Maxi aber in Unterzahl spielen müssen. Wir dürfen in der Situation aber auch nicht auf Abseits spielen, das hatte uns auch schon gegen Fürth Punkte gekostet. Zwei gute Torchancen waren in der Summe insgesamt zu wenig.“

Oliver Kirch (Cheftrainer DSC Arminia Bielefeld): „Wir sind erst einmal glücklich über den Sieg. Es wurde viel darüber berichtet, dass wir auswärts nicht mehr gewinnen können. Fakt ist, heute haben wir bewiesen, dass es doch geht. Die Art und Weise haben wir uns genau so vorgestellt. Wir haben eine große defensive Stabilität an den Tag gelegt und uns über Kleinigkeiten definiert. Bei jedem abgefangenen Ball haben wir uns gegenseitig abgefeiert, um uns ein gutes Gefühl für das Spiel zu bekommen. Wir hatten nicht viele Torchancen, aber entscheidende, und eine haben wir genutzt. Für Benni freut es mich persönlich total, weil er bislang keine gute Quote hatte. Heute hat er sich belohnt und uns diesen Sieg beschert.“

Timo Horn: „Wir haben auch heute wieder eine gute Spielanlage gezeigt. Wir spielen in dieser Saison viel besser als noch in der vergangenen Saison hinten raus. Wir haben viel mehr Kontrolle über das Spiel. Das merken die Gegner und stellen sich dementsprechend hinten rein. Dagegen müssen wir Lösungen finden. Ich kann keinem der Jungs einen Vorwurf machen, was den Einsatzwillen angeht. Aber wir haben zu wenig Ertrag im letzten Drittel. Der Bielefelder Keeper musste nicht allzu viele Bälle halten, daran müssen wir arbeiten. Bielefeld hat gut verteidigt, wir haben uns schwergetan, das auszuspielen.“

Mats Pannewig: „Unser Spiel war auch heute nicht so schlecht. Es ist aktuell jede Woche dasselbe Thema bei uns. Wir haben eigentlich eine gute Spielanlage, bewegen den Gegner gut, im letzten Drittel kommt dann aber einfach zu wenig zustande. Wenn wir aktuell nur zwei, drei Torchancen im Spiel herausspielen, müssen wir diese eben auch nutzen. Das fehlt uns aktuell. Wir müssen weiter daran arbeiten. Am Ende hakt es oft an Kleinigkeiten.“

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