3:3 in Ingolstadt – „Zeigt unsere Mentalität“
Die VfL-Frauen haben Moral in der 2. Frauen-Bundesliga bewiesen und sind beim FC Ingolstadt dreimal zurückgekommen. Am Ende wurden sich die Punkte geteilt (3:3).
„Es war natürlich bitter, dass wir wieder in Rückstand geraten“, sagte VfL-Cheftrainerin Kyra Malinowski. Dem 0:1 durch Stefanie Reischmann ging ein eigentlich harmloser Einwurf voraus. „Das haben wir nicht gut verteidigt und dann war es eine Verkettung nicht guter Entscheidungen.“
Davor hatte der VfL gute Ansätze gezeigt, nur die letzte Torgefahr fehlte zunächst. Das änderte sich nach einer Flanke von Bente Fischer, die Didi Hoppius per Kopf auf Rana Okuma ablegte, die ihren ersten Treffer im VfL-Trikot erzielte (35. Minute). Mit dem Unentschieden ging es in die Pause.
„Dann war es sehr unglücklich, dass wir so früh das Gegentor bekommen und wieder dem Rückstand hinterherlaufen müssen.“ Erneut war es Stefanie Reischmann (47. Minute), doch erneut bewies der VfL Moral. Nach einer Ecke erzwang Franzi Wenzel ein Eigentor der Schanzerinnen (71. Minute).
„Kurz darauf unterläuft uns ein individueller Fehler und wir laufen das dritte Mal hinterher.“ Ein Rückpass von Ebla Gouriye geriet zu kurz. Doch wieder gab sich Bochum nicht auf. Erneut nach einer Ecke war es Ebla Gouriye, die ihren Fehler wieder gut machte (87. Minute). „Das zeigt, welche Mentalität wir haben. Wir hatten die ganze Zeit den Glauben, nochmal zurückzukommen.“
Am Ende hätte die Partie in beide Richtungen kippen können. Ein Kopfball von Lara Kirky prallte an die Latte, die letzte Aktion gehörte Ingolstadt. Doch Anne Moll hielt stark im Eins-gegen-eins und damit den Punkt fest. „Damit können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein.“
Jetzt steht eine Länderspielpause an. Weiter geht es in der Liga mit dem Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam im Lohrheidestadion (Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr). Dazwischen gibt es am Donnerstag ein Testspiel bei der SG Andernach.