11.09.2026 — Profis

„Wissen, was auf uns zukommt“

Mats Pannewig stand in dieser Saison in allen Pflichtspielen für den VfL Bochum 1848 auf dem Platz. Vor der kommenden Partie gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth (12. September, Anstoß: 13 Uhr) sprach der 21-Jährige im Interview über die aktuelle Auswärtsstärke und die Chancen auf den ersten Heimsieg gegen das Kleeblatt.

Mats, fünf Pflichtspiele haben wir bislang absolviert. Wie blickst du auf unseren Saisonstart?

„Vor dem ersten Spiel weiß man noch nicht richtig, wo man steht. Den Start in die Saison hätten wir uns natürlich etwas anders vorgestellt. Das Spiel gegen Hertha hätten wir nicht verlieren müssen, gerade wenn man die zweite Hälfte betrachtet. Gegen Osnabrück haben wir auch keines unserer besseren Spiele gemacht. Aber man darf nicht vergessen, dass wir bislang drei Pflichtspiele gewonnen haben.“

Unser Motto beziehungsweise unsere Mission der Saison heißt: „hard to beat“. Was bedeutet das für dich und für die Mannschaft?

„Wir wollen ein Team sein, das schwer zu schlagen ist. Wir wollen in jedem Spiel drin sein und die Chance wahren, zu punkten. Das ist uns bislang nicht immer optimal gelungen. Doch in Dresden haben wir das auch wieder auf den Platz gebracht. Speziell mit dem Ball haben wir es gut umgesetzt und uns nun auch belohnt, nachdem wir im letzten Ligaspiel kein Tor geschossen haben. Darauf können wir aufbauen.“

Drei Auswärtssiege in Serie sind – auch in Anbetracht unserer Auswärtsbilanz in der vergangenen Saison – besonders, oder?

„Ja, auswärts läuft es aktuell wirklich sehr gut. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir alle drei Auswärtsspiele gewinnen konnten. Es fällt aktuell natürlich etwas mehr auf, weil wir in der letzten Saison deutlich mehr Punkte zuhause geholt haben und auswärts nicht so stark waren. Jetzt wollen wir das natürlich auch auf unsere Heimspiele übertragen. Im Ruhrstadion vor unseren Fans aufzulaufen, ist immer besonders. Sobald wir den ersten Heimsieg eingefahren haben, wird sich die Statistik wieder normalisieren.“

Wie lautet die Marschroute für das morgige Spiel?

„Wir haben in der letzten Woche am Samstagabend in Dresden gewonnen. Es ist sehr schwer, dort zu gewinnen. Solch ein Sieg macht etwas mit einer Mannschaft und einem Verein. Das gibt uns Selbstvertrauen. Nachdem wir zuhause zweimal verloren haben, wollen wir unseren Fans etwas zurückgeben. Wir werden alles daransetzen, morgen den ersten Heimsieg einzufahren.“

Hat es die Vorbereitung vereinfacht, dass wir vor knapp drei Wochen bereits gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth gespielt haben?

„Da wir uns vorm DFB-Pokal-Spiel bereits auf Fürth vorbereitet haben, kennen wir sie inzwischen etwas besser. Wir wissen, was auf uns zukommt und sind gut vorbereitet. Wir haben uns sowohl Szenen aus dem Pokalspiel als auch aus den vergangenen Partien der Fürther angeschaut. Wir wollen unsere Abläufe noch besser auf den Platz bringen.“

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