VfL-Frauen feiern 6:0-Heimsieg gegen Andernach
Die VfL-Frauen wahren mit dem fünften Sieg im fünften Spiel ihre weiße Weste in der 2. Frauen-Bundesliga. Gegen die SG Andernach gab es einen 6:0-Heimsieg (1:0) im Lohrheidestadion.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir am Ende auch in dieser Höhe gewinnen konnten“, freute sich VfL-Cheftrainerin Kyra Malinowski nach Abpfiff. Ihr Team legte los wie die Feuerwehr. Nach zwei Minuten erzielte Nina Lange nach einer einstudierten Ecken-Variante das 1:0. Weitere Abschlüsse von Emely Joester (17. Minute), Didi Hoppius (25. Minute) und Alina Angerer (37. Minuten) blieben dann ungenutzt. Auf der anderen Seite musste Anne Moll im VfL-Kasten zur Stelle sein (20. Minute).
„Wir haben in der zweiten Halbzeit dann nochmal eine Schippe draufgelegt.“ Diesmal dauerte es nicht einmal zwei Minuten. Einen zu kurz geratenen Befreiungsschlag köpfte Lily Huber zurück in die Gefahrenzone. Didi Hoppius schlich sich im Rücken der Abwehrreihe davon und traf zum 2:0 (46. Minute). Anschließend war es ein Spiel auf ein Tor.
Die eingewechselte Sarah Freutel machte auf der rechten Seite ordentlich Betrieb. Ihre Flanke in der 60. Minute wurde immer länger und senkte sich unhaltbar ins Andernach-Tor. Nach 70 Minuten hielt Kapitän Noemi Gentile von der Strafraumkante drauf und hämmerte den Ball in die Maschen. Weitere Großchancen hätten das Ergebnis noch früher noch höher ausfallen lassen können.
Die ebenfalls eingewechselte Lara Kirkby belohnte sich für ihren Einsatz nach Vorlage von Sarah Freutel (88. Minute). Es endete dann, wie es begonnen hatte. Nach einer Ecke flog Ebla Gouriye heran, erzielte per Kopf ihren ersten Treffer im VfL-Trikot und trug sich als sechste Torschützin ein (90. Minute).
Weiter geht es für die VfL-Frauen mit einem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach. Anstoß ist am Sonntag, den 13. September, um 14 Uhr.
Unsere Stärke ist das Kollektiv. Dass wir zu jedem Zeitpunkt nochmal so eine Qualität reinbringen können, spricht für uns. Wir haben dadurch noch mehr Energie auf den Platz bekommen und alle haben sich direkt in die starke Leistung eingereiht. Wir können stolz darauf sein, so eine Mannschaft beisammenzuhaben. So kann es weitergehen.
VfL-Cheftrainerin Kyra Malinowski