11.09.2026 — Profis

BLICK AUF: Greuther Fürth

Nicht mal drei Wochen sind seit unserem letzten Duell mit dem Kleeblatt vergangen. Also copy-paste beim Vorbericht auf die Partie am Samstagmittag!? Nicht ganz. Denn in der Zeit nach unserem Weiterkommen im DFB-Pokal hat sich selbstverständlich auch an der Lage des jeweiligen Vereins nochmal ein bisschen was getan. Unser BLICK AUF Fürth und #BOCSGF:

BLICK AUF Greuther Fürth

DAS TEAM

Es war ein umkämpftes Duell in der 1. Runde des DFB-Pokals. Die fränkischen Gastgeber besser im Spiel, wir aber eiskalt vor der Bude. Und so stellten Rasmussen und Hofmann alles auf einen entspannten Restnachmittag ein. Doch in Unterzahl – Manu Mbom verletzte sich schwer, wir konnten nicht mehr wechseln – kam Fürth nochmal ran und schnupperte an der Verlängerung. Die gab es nicht, das Kleeblatt musste sich früh aus dem Wettbewerb verabschieden. Zwei Partien wurden in der Folge absolviert. Beide ebenfalls richtig knapp daherkommend. In Cottbus gewann Fürth mit 4:3, gegen Heidenheim setzte es eine 0:1-Heimniederlage. Vier Zähler aus den ersten vier Partien. Das Kleeblatt im Tabellenmittelfeld, wie gefühlt alle Teams der 2. Bundesliga. Wer jetzt meint, den Kader müssen wir aufgrund des relativ frischen Aufeinandertreffens nicht mehr vorstellen, der irrt. Denn im Endspurt der Transferperiode legten die Franken nochmal eine äußerst hohe Schlagzahl an den Tag. Abwehr-Talent Elias Benkara wurde vom BVB geholt. Der bundesligaerfahrene Stürmer Jordan kehrte aus Frankreich nach Deutschland zurück. Der hochveranlagte Faton Ademi verstärkt mittlerweile das Fürther Mittelfeld, der junge Schweizer Loris Giandomenico soll die linke Abwehrseite beleben. Kurz vor Toreschluss wurde dann auch noch Innenverteidiger Hendry Blank aus Salzburg ausgeliehen. Richtig was los. Pelle Boevink, Leander Popp und Noah König verließen hingegen den Ronhof.

DER TRAINER

Heiko Vogel hat mit dem geglückten Klassenerhalt gerade eine Mammutaufgabe bewältigt, da steht schon die nächste bevor. Gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer Sport Daniel Meyer soll eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen gebracht werden. Dafür gab es, wie oben erwähnt, einige Kaderbewegungen. Seine Amtszeit bei der Spielvereinigung begann für Vogel in der Vorsaison, übrigens zwei Tage nach unserem 3:0-Erfolg in Fürth. Er löst damals Thomas Kleine ab, rettete das Kleeblatt später nach spektakulärem Endspurt in der Relegation gegen Drittligist Rot-Weiss Essen. Zuvor coachte Vogel, gebürtig aus Bad Dürkheim, den FC Basel, wurde Schweizer Meister und Pokalsieger. In Österreich gewann er mit Sturm Graz den Pokal. In der Heimat machte er sich als Nachwuchscoach des FC Bayern einen Namen, war später noch für den KFC Uerdingen und die Gladbacher Zweitvertretung im Einsatz.     

DAS DUELL

Von nunmehr 33 Aufeinandertreffen gingen 13 an die Blau-Weißen, 12 Mal wurden die Punkte geteilt. Die letzten sechs Spiele konnten dabei allesamt gewonnen werden. Das jüngste wie erwähnt im Pokal, davor fünf in der Liga. In der Vorsaison gewannen wir anne Castroper mit 2:1. Philipp Hofmann, ehemaliges Kleeblatt, traf gegen seinen Lieblingsgegner doppelt. Futkeus Anschluss in der Endphase der Partie änderte am Ausgang nichts mehr. Rein in die nächste Runde. Mit dem klaren Ziel: Serie ausbauen!

 

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