28.08.2026Profis

Stimmen: “War eine Ohrfeige für uns”

Zweite Heimniederlage der Saison. Wieder 0:1. Das tut weh. Die Stimmen nach dem Flutlichtspiel gegen den VfL aus Osnabrück:

Die Stimmen nach der Heimniederlage gegen Osnabrück.

Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Das war heute eine richtige Ohrfeige für uns. Glückwunsch an den VfL Osnabrück zum Sieg, das habt ihr richtig toll gemacht. Wir haben uns selbst bestraft. Das Spiel fing bereits sehr ungünstig für uns an. In der Umschaltphase müssen wir das Tor besser verteidigen. Diese Qualität des Schusses hat uns das ganze Spiel über gefehlt. Das war ein super Tor, unsere Restverteidigung war aber nicht gut. Uns hat heute insgesamt der Mut gefehlt, wir waren oft zu weit weg, Osnabrück konnte die Bälle annehmen und hatte zu viel Zeit. Das haben wir in der Halbzeit adressiert. In der zweiten Hälfte wurde es viel, viel besser. Wir waren sehr oft in der Box, den Torwart getestet hat aber nur Tom Meyer mit einem Schuss aus dem Stand. Uns hat insgesamt die Zielstrebigkeit im Strafraum gefehlt – der letzte Pass, der letzte Schuss hat auch gefehlt. Ein Unentschieden wäre aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient gewesen. Natürlich sind wir enttäuscht.“

Timo Schultz (Cheftrainer VfL Osnabrück): „Die Zuschauer haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen. Uwe spricht gerne vom ‘Malochen‘. Ich glaube, das haben beide Mannschaften heute auf den Platz gebracht. Jeder Zentimeter wurde umgegraben. Meine Jungs haben in der ersten Halbzeit sehr gut aus der Ordnung heraus verteidigt, haben ein wunderschönes Tor geschossen. Wir hatten noch zwei, drei weitere sehr gute Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit ist uns das nicht mehr gelungen. Bochum hat den Druck weiter erhöht, da konnten wir uns zwei- bis dreimal bei unserem Torhüter bedanken. Wir haben alles reingeworfen, sind am Ende der glückliche Gewinner. Wir hätten uns auch nicht beschweren können, wenn Bochum aus der ein oder anderen Chance noch ein Tor gemacht hätte. Aber den Sieg nehmen wir gerne mit, den ersten Sieg überhaupt hier in Bochum.“

Philipp Hofmann: „Die Niederlage heute ärgert mich total. Wir haben am Anfang bei dem Gegentor gepennt und Osnabrück eingeladen. Dadurch sind wir hinterhergelaufen, das war genau das, was Osnabrück spielen wollte. Sie konnten sich auf ihre Verteidigung konzentrieren. Den Gegner auseinanderzuziehen, ist nicht unsere Paradedisziplin. In der zweiten Halbzeit haben wir nochmal alles versucht, aber wir hatten keinen Wow-Moment, auch wenn Christian es nach seiner Einwechslung gut gemacht hat mit seinen Aktionen. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen. So ist es natürlich frustrierend.“

Michael Steinwender: „Wir tun uns aktuell schwer, in diese letzte gefährliche Zone zu kommen. Wir dürfen heute nicht in Rückstand geraten. Denn am wichtigsten ist, dass du die Null hältst. Das haben wir leider nicht geschafft. Wenn wir Gegentore bekommen, nehme ich mich als Verteidiger immer mit rein. Wir müssen uns alle an die eigene Nase packen. Die Köpfe sind natürlich kurz nach Spielende unten, aber wir geben nicht auf. Wir sind der VfL, werden das Spiel gut analysieren und greifen nächste Woche wieder an.“

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