28.08.2026Profis

„Das wird das Rezept sein“

Freitagabend, Flutlicht, VfL gegen VfL. Vor dem Heimspiel gegen Osnabrück beantwortete Cheftrainer Uwe Rösler auf der Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten.

Uwe Rösler über …

… die Personalsituation: Jean Manuel Mbom und Babis Drakas werden uns bekannterweise leider langfristig fehlen. Mikkel Rakneberg hat morgen seinen Abschlusstest. Wenn er den besteht, kann er voll mit Kontakt ins Training einsteigen. Oliver Olsen hat heute mittrainiert. Wir müssen schauen, wie er darauf reagiert. Er hat generell die gesamte Vorbereitung und alle Spiele mitgemacht, die Spielfitness ist also nicht das Problem, auch wenn er ein paar Tage nicht trainiert hat. Wir werden morgen sehen, ob sein Fuß hält. Gerrit war in Fürth nicht dabei, hat das Wochenende aber durchtrainiert und ist Montag bei uns voll eingestiegen. Das sieht sehr gut aus.

… den Gegner: Osnabrück hat drei Tore in Heidenheim geschossen, bei einem Bundesliga-Absteiger. Da waren sie sehr nah dran, etwas mitzunehmen. Sie sind sehr gut im Umschaltspiel, haben sehr hohes Tempo. Sie versuchen, vorne im 5-2-3 zu pressen, fallen ansonsten ins 5-4-1. In so einem Spiel ist es besonders hilfreich, mit 1:0 in Führung zu gehen. Wir müssen viele Standardsituationen rausholen, Geduld beweisen und eine gute Restverteidigung haben. Das wird das Rezept sein.

… die Vorbereitung: Diese Woche war sehr kurz. Da mussten wir die Einheiten anders planen, um einen anderen Rhythmus zu setzen. Die Mannschaft war am Mittwoch und auch heute im Elf-gegen-Elf sehr scharf. Die Intensität ist zurück in ihren Beinen und sie freuen sich alle auf ein Heimspiel vor vollem Haus. Dieser Sieg in Fürth und auch die Art und Weise, wie hintenheraus alle beißen mussten, hat die Mannschaft nochmal zusammengeschweißt. Wir wissen alle, dass es jetzt gegen Osnabrück ein sehr wichtiges Spiel ist, auch für unsere Zielstellung bis zur Länderspielpause.

… die Herangehensweise: Unsere Spielweise muss über Intensität kommen. Das wollen die Menschen von uns sehen, Bochum ist eine Arbeiterstadt. Die Menschen malochen in der Stadt und wir malochen auf dem Platz. Natürlich wollen wir auch spielerische Akzente setzen und dies miteinander verknüpfen, da braucht es eine Balance. Für unsere Ziele ist es absolut notwendig, eine körperlich starke, aber faire Mannschaft auf den Platz zu bringen. Wir kommen über den Zweikampf, aber immer im Rahmen des Erlaubten. Auch morgen wird die Herangehensweise sein: attackieren, dynamisch, aggressiv.

… Standards: Ich bin bislang nicht Hundertprozent zufrieden. Wir waren da letzte Saison offensiv stärker, haben noch kein Tor daraus geschossen. Wir müssen wieder dahinkommen, viele Standards zu kreieren und auszunutzen, um gerade gegen tiefstehende Gegner Lösungen zu finden. Da machen wir uns jeden Tag zu Gedanken.

… Koji Miyoshi: Er versucht immer sehr aufmerksam, den Matchplan umzusetzen. Vor allem bei den letzten zwei Siegen ist er defensiv sehr gefordert worden, hat enorm für die Mannschaft gearbeitet und unsere Prinzipien verinnerlicht. Aus dem Grund und dem Glauben, dass er offensiv in jedem Spiel etwas bewegen kann, ist er für mich aktuell gesetzt.

Pressekonferenz
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