21.08.2026Profis

BLICK AUF: SpVgg Greuther Fürth

Rein in den DFB-Pokal und direkt eine Aufgabe, die es in sich hat. Am Sonntag geht es für den VfL Bochum 1848 in der ersten Runde zum Liga-Konkurrenten nach Fürth. Unser BLICK AUF das Kleeblatt und #SGFBOC:

Heiko Vogel, Cheftrainer der SpVgg Greuther Fürth, dem Gegner des VfL Bochum 1848 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.

DAS TEAM

Nach einer Saison zum Vergessen und dem Beinahe-Abstieg stand in Fürth ein großer Umbruch an. Nur durch die am letzten Spieltag auf spektakuläre Art und Weise erreichte Relegation verhinderte der Zweitliga-Dino, der die ewige Tabelle anführt, den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte in die 3. Liga. Gleich 15 Profis haben den Verein im Sommer verlassen, was nicht ganz mit dem VfL mithalten kann, aber trotzdem ordentlich ist. Am schwersten wiegen die Verluste von Kapitän Branimir Hrgota, der sich Bundesliga-Absteiger St. Pauli (übrigens Platz 2 in der ewigen Zweitliga-Tabelle) anschloss, und Noel Futkeu, der zunächst nach Frankfurt zurückkehrte, aber direkt nach Elversberg weiterverliehen wurde. Zusammen war das Duo an 37 von 49 Fürth-Treffern in der letzten Saison beteiligt. Einer, der das mit auffangen soll, ist Ur-Kleeblatt und Neu-Kapitän Felix Klaus, der in zwei Ligaspielen bereits drei Tore erzielt hat.

DER TRAINER

Heiko Vogel hat mit dem geglückten Klassenerhalt gerade eine Mammutaufgabe bewältigt, da steht schon die nächste bevor. Gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer Sport Daniel Meyer ist es die Aufgabe des Cheftrainers, eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen zu bekommen. Neben besagtem Felix Klaus sind vor allem Paul Will, der nach halbjähriger Leihe von Darmstadt fest an den Ronhof wechselte, und Routinier Dennis Srbeny gefordert und die ersten Ansprechpartner von Heiko Vogel. Seine Amtszeit bei der Spielvereinigung begann übrigens zwei Tage nach der letzten Begegnung in Fürth, die der VfL in der vergangenen Saison mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

DAS DUELL

Von 32 Aufeinandertreffen gingen 12 an die Blau-Weißen, ebenso oft wurden die Punkte geteilt. Die letzten fünf Spiele konnten dabei allesamt gewonnen werden. Die letzte Niederlage in Fürth datiert auf den 5. November 2016, ein 1:2. Auf der Bank der Kleeblätter und damals nicht eingewechselt: ein gewisser Robert Zulj. Geleitet hat die Partie ein damals junger und heutiger FIFA-Schiedsrichter Daniel Schlager in seinem erst dritten Zweitligaspiel. Der hat am Sonntag aber keine Zeit, da er Tags zuvor den Supercup zwischen Bayern und Dortmund pfeift. Muss jeder selbst wissen. Hoffen aus VfL-Sicht natürlich dennoch auf eine Schlager-Partie.

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