Der VfL Bochum 1848 arbeitet eng mit diversen Netzwerken zusammen. Welche das genau sind, haben wir hier aufgelistet:

Kooperation mit Zusammen1 und IHRA

Die BOCHUMER GEMEINSCHAFT steht seit jeher für Gleichheit, Solidarität, Toleranz und Fairplay. Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung haben beim VfL Bochum 1848 keinen Platz. Dies ist seit vielen Jahren explizit Leitbild des Clubs festgehalten. Bereits im Jahr 2021 übernahm der VfL Bochum die „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA). Sie lautet wie folgt:

"Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen."

Die Bundesregierung hat außerdem folgende Erweiterung verabschiedet:

"Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein."

Um das Engagement zu erweitern und zu festigen, hat der VfL Bochum 1848 eine Kooperation mit dem Präventionsprojekt Zusammen1 von MAKKABI Deutschland e.V. begonnen. Mit dem Leitgedanken „Zusammen1 gegen Antisemitismus, Hass und Hetze“ hat das Projekt sich zum Ziel gesetzt, den organisierten Sport nachhaltig gegen jegliche Form des Antisemitismus zu stärken. Denn immer wieder offenbart sich Antisemitismus in verbaler, visueller oder physischer Diskriminierung. Insbesondere im Kontext des Fußballs werden antisemitische Verhaltensweisen teils widerspruchslos geduldet, gar nicht erkannt, oder nicht an die vorhandenen Meldestellen übermittelt. Hier möchte der VfL Bochum 1848 seinen Anteil zur aktiven Veränderung beitragen.

Zusammen1 ist ein Präventionsprojekt von MAKKABI Deutschland e.V., dem jüdischen Dachturn- und -sportverband in Deutschland mit rund 38 Ortsvereinen und insgesamt über 5.000 Mitgliedern.

 


"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Der VfL Bochum 1848 ist Pate für ausgewählte Schulen, die Teil des Schulnetzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind oder werden möchten. Als Pate ist es Aufgabe des VfL, die Schulen auf dem Weg zu begleiten, eine Schule ohne Rassismus und mit Courage zu werden.

Zu diesem Zweck stellt der VfL den Schulen sein Bildungsnetzwerk zur Verfügung, stellt Kontakte zu Schulen und anderen Akteuren her und bietet eine Plattform für Austausch und Weiterentwicklung. Dabei nimmt der Club die Rolle des Impulsgebers, Initiators und Kommunikators für das Engagement der Schule ein. Außerdem wird der Zugang zu Programmen ermöglicht, die der VfL oder seine Partner bereits im Angebot haben.

In jedem Schuljahr werden ein großes Netzwerktreffen in Präsenz und zwei fachliche Inputs in Form von Impulsvorträgen angeboten. Darüber hinaus kann das Netzwerk über das gesamte Schuljahr hinweg bedarfsgerecht genutzt werden.

 


Energieeffizienznetzwerk

Der VfL Bochum 1848 ist Mitglied des Energieeffizienznetzwerks der Stadtwerke Bochum, die es ins Leben gerufen haben und moderieren. Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern, Energieeffizienz zu erhöhen und Treibhausgasemissionen zu senken. Diese Maßnahmen sollen dabei unterstützen, die Zielvorgaben der EU für die Klima- und Umweltpolitik bis 2030 zu erreichen.


Nachhaltigkeitsversprechen der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet begleitet im Rahmen des Nachhaltigkeitsversprechen die regionale Wirtschaft in den Städten Bochum, Hattingen, Herne und Witten strategisch bei dem Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit. Innerhalb von sechs Monaten wird eine praktische Unterstützung bei der Entwicklung, Einführung und Verbesserung einer Nachhaltigkeitsstrategie oder des Nachhaltigkeitsmanagements unterstützt.

Der VfL Bochum 1848 ist durch Matthias Mühlen, Leiter Nachhaltigkeit / CSR, in dem Beirat des Projekts vertreten.

 


Arbeit in DFL-Gremien

Der VfL Bochum 1848 ist in allen relevanten Gremien der DFL vertreten, die sich in den letzten Jahren mit der Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement beschäftigt haben:

•    Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung: Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit
•    Christoph Wortmann, Mitglied der Geschäftsleitung / Prokurist, Direktor Marketing / Vertrieb: Arbeitsgruppe „Bundesliga wirkt!“
•    Matthias Mühlen, Leiter Nachhaltigkeit/ CSR: Arbeitskreis Verantwortung

Damit nimmt der Club auch auf Ligaebene eine entscheidende Rolle bei dem Thema „Nachhaltigkeit“ ein.