16. Spieltag

VfL Bochum 1848VfL Bochum 1848
3: 1
1. FC Nürnberg1. FC Nürnberg

Sa,  16.01.202113:00 Uhr2. Bundesliga

Heimspiel anne Castroper! Für den VfL Bochum 1848 steht am Samstag, den 16. Januar 2021 (13:00 Uhr), das dritte Zweitliga-Spiel des neuen Jahres an. Nach den beiden erfolgreichen Auftritten gegen Darmstadt (2:1) und Regensburg (2:0) soll gegen den 1. FC Nürnberg der nächste Sieg eingefahren werden. Mit wem es die Mannschaft von VfL-Chefcoach Thomas Reis zu tun bekommt? Erfahrt ihr wie immer in unserem BLICK AUF!

DER TRAINER

Der 1. FC Nürnberg ist für Robert Klauß die erste Station als Cheftrainer im Profi-Fußball. Der 36-Jährige sammelte zuvor all seine Erfahrungen bei RB Leipzig. In elf Jahren trainierte er mehrere Jugendmannschaften und die Zweite Mannschaft. Zudem fungierte Klauß Jahre lang als Co-Trainer unter Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann. Im Sommer heuerte er beim FCN an. Seinen Spielstil beschreibt der gebürtige Brandenburger als einen „guten Mix aus Ballbesitz und Tempoangriffen“. Drei Siege aus den vergangenen sechs Spielen sowie ein Remis gegen den HSV bestätigen den Aufwärtstrend und die Entwicklung, die die Mannschaft unter seiner Leitung nimmt. Zunächst galt es für den Trainer-Novizen, einer nach dem gerade so abgewendeten Doppel-Abstieg verunsicherten Mannschaft Halt zu geben. Keine leichte Aufgabe, die Klauß mit Geduld angeht. Das demütige Saisonziel: Eine sorgenfreie Saison.

DUELLE

Das Gros der Duelle zwischen VfL und FCN spielte sich in der Bundesliga ab, 38 an der Zahl. Mit 16 Siegen der Blau-Weißen und 13 der Clubberer sieht die Bilanz im Oberhaus bei zusätzlich neun Remis recht ausgeglichen aus. Eine eindeutige Sache waren dagegen die meisten Begegnungen in der zweiten Liga, wo der FCN in bis dato 14 Vergleichen wenig zu melden hatte. Ein einziges Mal gingen die Franken als Sieger vom Feld, neben vier Remis gelang dies dem VfL gleich neun Mal. In jüngerer Vergangenheit hübschte Nürnberg diese Bilanz ein wenig auf: In den letzten vier Duellen gab es je einen Erfolg sowie zwei Nullnummern. Eine davon im Rückspiel der Vorsaison im Max-Morlock-Stadion, das Hinspiel anne Castroper ging dank der Treffer von Soares, Lorenz und Wintzheimer mit 3:1 an den VfL. In Bochum hat der Glubb seit 2007 nicht mehr alle drei Punkte holen können, was natürlich gern noch eine Weile so bleiben darf.

ZWISCHENBILANZ

Dem zweiten Abstieg am Stück gerade noch von der Schippe gesprungen, formulierte man die Ziele für die laufende Saison am Valznerweiher deutlich defensiver. Mit einem unverbrauchten Coach und punktuellen Verstärkungen möchten die Verantwortlichen gern eine „sorgenfreie Saison“ miterleben. Die Vorsaison hat ein paar Spuren hinterlassen, was in Kombination mit einer neuen Spielidee von Trainer Klauß einen etwas holprigen Start zur Folge hatte. Einer Erstrundenniederlage im Pokal ausgerechnet gegen Leipzig, dem alten Arbeitgeber von Klauß, folgte ein wechselhafter Start mit nur einem Sieg und sechs Zählern aus den ersten sechs Partien. Doch die Nürnberger stabilisierten sich sichtlich, holten an den folgenden neun Spieltagen vier Siege und mussten nur noch zwei Niederlagen einstecken. Dies hat zur Folge, dass der FCN als Zwölfter ein wenig im Niemandsland der Tabelle festhängt. Sieben Punkte Vorsprung auf Rang 16 und neun auf Position drei sehen momentan aus, als müssten die Clubberer nicht bis zum Ende zittern, doch wie schnell es gehen kann, weiß der Club ja aus erster Hand.

Es macht einfach nur Spaß! Der VfL Bochum 1848 hat am Samstagmittag gegen den 1. FC Nürnberg den fünften Pflichtspielsieg in Serie gefeiert! Und wieder konnten die Blau-Weißen Mentalität beweisen. Die schmeichelhafte Führung durch Schäffler (29.) glich Robert Zulj postwendend aus (31.). Im zweiten Durchgang entscheid Routinier Robert Tesche die Partie. Erst mit einem Traumtor in den Winkel (73.), dann per Direktabnahme nach einem Zulj-Freistoß (83.). Noch so eine bärenstarke Leistung!

Letztes Hinrunden-Heimspiel für den VfL Bochum 1848, der gegen den 1. FC Nürnberg den fünften Heimsieg am Stück einfahren wollte. Dafür tauschte Cheftrainer Thomas Reis die Startelf auf einer Position. Cristian Gamboa rückte nach abgesessener Gelbsperre zurück nach hinten rechts, sein Regensburg-Vertreter Herbert Bockhorn rückte dafür nach vorn und nahm den Platz des verletzten Danny Blum ein. Zudem stand U19-Knipser Luis Hartwig erstmals im VfL-Pflichtspielaufgebot, auch Saulo Decarli rückte nach langer Pause erstmals in dieser Spielzeit in den Kader. Nürnbergs Coach Robert Klauß wechselte nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV gar nicht und schickte zum dritten Mal in Serie die gleiche Anfangsformation ins Rennen.

So lief die Partie:

1‘: 15 Sekunden gespielt, da haut Manuel Schäffler einfach mal drauf – Fangzaun, aber ein Fingerzeig, dass sich der FCN hier nicht verstecken will.

3‘: Auch der VfL zeigt sich. Nach Ballgewinn am eigenen Sechzehner geht’s schnell, Robert Zulj schickt dann Simon Zoller auf die Reise. Christian Mathenia im Club-Tor ist aber wach und knapp vorher am Ball.

7‘: Nach forschem Start der Gäste hat der VfL hier rasch die Kontrolle übernommen. Bockhorn bricht auf links durch, sein Flankengeschoss ist allerdings zu scharf für Freund und Feind.

10‘: Beste Chance bisher. Wieder macht Bockhorn Alarm über links, seine diesmal flache Hereingabe legen die Gäste perfekt für Gerrit Holtmann auf. Der zieht direkt ab, der Flachschuss saust abgefälscht vorbei.

13‘: Kleiner Wackler von Maxim Leitsch, der beinahe Harpeet Singh ins Spiel bringt. Doch Leitschi bügelt das Ganze souverän wieder aus.

16‘: Das frühe Attackieren wird belohnt und bringt Zulj halbrechts in Position. Der versucht sein Glück, Bein dazwischen und Ecke. Da flippert die Kugel durch den Strafraum, kommt aber keiner entscheidend ran.

20‘: Riesenchance für Holtmann, der von Robert Tesche stark in Szene gesetzt wird. Mit Tempo geht er auf Tim Handwerker zu, wackelt diesen aus und visiert die lange Ecke an – leider haarscharf vorbei.

27‘: Nach längerem mal wieder der Club. Robin Hack mogelt sich durch mehrere Gegenspieler und serviert für Manuel Schäffler, der die Kugel in Rücklage deutlich über Manuel Riemanns Gehäuse befördert.

29‘: Tor für Nürnberg – 0:1. Bitteres Gegentor. Tesche wird von hinten unsanft zu Fall gebracht, Guido Winkmanns Pfeife bleibt dummerweise stumm. Den Konter spielt der FCN dann gut aus Hack bedient letztlich Schäffler, der mit etwas Glück die Führung besorgt.

31‘:  TOOOR für den VfL – 1:1. Der postwendende und verdiente Ausgleich. Über rechts sucht der VfL die sofortige Antwort. Per Bogenlampe wird die erste Flanke noch „geklärt“, Gamboa setzt nach und bringt den Kopfball zu Zulj. Der nimmt die Kugel gekonnt an und feuert sie am machtlosen Mathenia vorbei ins lange Eck. Wichtig!

36‘: Schlimmer Ballverlust der Nürnberger, den Zoller klaut und sofort umschaltet. Unser Neuner nimmt den miteilenden Bockhorn mit, der lieber noch einen Haken schlägt als direkt abzuziehen. So können ihn die Gäste abdrängen und zur Ecke klären.

38‘. Immer wieder Bockhorn, der noch das Abschlussglück sucht. Diesmal zieht er von halbrechts flach ab, der Ball trudelt vorbei und Zoller kommt auch nicht mehr ran.

40‘: Hack versucht es frech mit einem Freistoß aus 40 Metern, da Riemann etwas weit vor dem Tor steht. Der ist jedoch in aller Ruhe zurück im Kasten und nimmt das Ding mit der Brust runter. Nicht mit Manu.

40‘: Wieder wird Tesche nicht ganz astrein vom Ball getrennt, wieder winkt Winkmann ab (hehe). Diesmal unterbindet Gamboa aber den Gegenstoß und kriegt die erste Verwarnung der Partie.

44‘: Wahnsinn. Singh knüppelt mit offener Sohle in Losillas Knöchel. Keine Karte, unfassbar. Eine klare Linie erkennt man hier kaum.

Pause: Ordentlicher Auftritt des VfL, der im letzten Drittel noch zu oft die falsche Entscheidung trifft oder es zu umständlich macht. Nürnberg steht hinten recht solide und kam nach einem nicht geahndeten Foul an Tesche zur dennoch schmeichelhaften Führung, die Zulj aber im Handumdrehen egalisierte. Hier ist der fünfte Heimerfolg in Serie aber sicherlich möglich, wenn die Blau-Weißen die Konzentration hochhalten.

46‘: Beide Seiten gehen unverändert in den zweiten Durchgang.

56‘: Holtmann tankt sich auf rechts durch, nimmt das Geschenk vom grätschenden Handwerker aber nicht an. So gibt’s nur Ecke, da wurde es dann zu eng.

57‘: Gefahr im Verzug. Nach einem Gegenstoß kommt Singh blank zum Kopfball, war aber zum Glück nicht so leicht zu nehmen.

60‘: Wieder ein starker antritt von Holtmann, der diesmal das Auge für Zulj hat. Seine Direktabnahme aus zentraler Position wird aber nicht knackig genug, kein Problem für Mathenia.

65‘: Dickes Ding für Schäffler nach fahrlässigem Ballverlust von Bella-Kotchap. Hack nimmt Tempo auf, am Ende ist Schäffler sträflich frei, jagt das Spielgerät aber in die dritte Etage.

67‘: Erster Wechsel des Spiels und den nehmen die Gäste vor. Singh, der gut und gerne schon hätte vom Platz fliegen können, macht Platz für Relegationsheld Fabian Schleusener.

68‘: Schäffler schraubt sich hoch, sein Kopfball aus elf Metern segelt aber deutlich vorbei. Momentan haben die Gäste ihre bisher beste Phase, der VfL gerade etwas fahrig.

73‘:  TOOOR für den VfL - 2:1. TRAUMTOR TESCHE! Zuljs Flanke wird etwas lang, Soares nimmt sie und spielt einen nicht allzu präzisen Ball zu Tesche. Mit großem Willen holt der sich die Kugel im Duell mit Schleusener und hämmert sie mit links rechts oben in den Knick. Was ein Geschoss. Spiel gedreht.

76‘: Schleusener hat auf der Gegenseite nach einem Freistoß eine gute Kopfballchance. Gut erwischt, aber zu zentral.

79‘: Beide Seiten tauschen Personal. Holtmann ist stehend K.o. und fasst sich zudem an den Oberschenkel, für ihn kommt Milos Pantovic. Klauß bringt in Zrelak mehr Offensivpower – Krauß geht runter.

82‘: Freistoß Zulj, Verlängerung Zoller und hinten kommt Tesche ran. Stand aber nicht gut genug zum Ball, um hier den Doppelpack zu schnüren.

83‘:  TOOOR für den VfL – 3:1. Kopie der Situation von vor einer Minute, diesmal läuft Tesche am langen Pfosten ein und drückt die Kugel rein. Dürfte die Entscheidung sein. Robert, du geiler Typ!

87‘: Es wird nochmal gewechselt. Silvère Ganvoula ersetzt Zolli für die letzten Minuten, Nürnberg nimmt Hack sowie Nürnberger runter. Hanno Behrens und Nikola Dovedan nun dabei.

89‘: Geis kommt zu spät, tritt in Bockhorn rein und holt sich den Gelben Karton ab.

90‘: Ein Doppelwechsel zum Abschluss: Thomas Eisfeld und Erhan Masovic – Goalgetter Tesche und Bockhorn haben Feierabend.

Ende:Knappe Kiste hier in Bochum, da auch die Gäste aus Franken ein paar klare Torchancen hatten und immer mal wieder zum Kontern eingeladen wurden. Letztlich zeigte der VfL aber mal wieder seine Comeback-Qualitäten und ließ sich auch von einer starken Phase der Gäste nicht verunsichern. In der Schlussphase wollten es die Hausherren letztlich mehr und holen sich hier verdient drei Punkte – und zumindest bis morgen auch die Tabellenführung. Zum Hinrundenabschluss geht es nun zum SV Sandhausen.

 

Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Wir haben heute ein ordentliches Spiel gemacht. In den ersten paar Minuten hat mir ein bisschen die Spannung gefehlt. Wir haben es danach relativ gut hinbekommen. Wir wussten, dass Nürnberg eine hohe individuelle Klasse hat. Wir haben versucht zu vermeiden, dass wir uns zu lange mit dem Ball im Zentrum aufhalten, das haben wir leider ein, zwei Mal nicht geschafft. So ist dann auch das Gegentor gefallen. Da habe ich nicht gesehen, ob es vorher ein Foul an Robert war oder nicht. Im Moment ist es aber so, dass wir dann schnell wieder ins Spiel kommen. Es war wichtig, dass wir schnell den Ausgleich gemacht haben. In der zweiten Halbzeit war es ein kampfbetontes Spiel, in dem man immer das Gefühl hatte, dass auf beiden Seiten etwas passieren kann. Wir hatten auch das nötige Glück, dass der Fehler von Armel nicht bestraft wurde. Und Robert Tesche befindet sich gerade in seinem zweiten Frühling. Sensationell, wie er das 2:1 mit seinem schwachen linken Fuß geschossen hat. Dann hat er auch noch bei der Standardsituation schnell geschaltet. Wir sind unheimlich glücklich, dass wir weiter auf der Erfolgswelle reiten können. Aber es war ein hartes Stück Arbeit und auch wenn der Sieg über 90 Minuten verdient war, gab es die Phase, in der die Partie hätte kippen können. Deswegen sollten wir alle auf dem Teppich bleiben, denn die Liga ist eng und es entscheiden Kleinigkeiten. Wir sind froh, die drei Punkte hier behalten zu haben und den Tag morgen auch mal genießen zu können.

Robert Klauß (Cheftrainer 1. FC Nürnberg): Glückwunsch an Bochum zum Heimsieg. In Summe war der Erfolg für den VfL verdient. Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Mit dem ersten Durchgang war ich nicht zufrieden. Auch wenn es da 1:1 steht, gab es Dinge, die wir verbessern können. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine gute Phase, bis zum Gegentor waren wir gut im Spiel. Wir haben das Spiel auf Augenhöhe gestaltet und hatten vorne Situationen die wir nutzen können, da müssen wir sogar das 2:1 machen. Danach hat man die Bochumer Qualität gesehen und wir haben nach einem Standard noch das 3:1 kassiert, sodass die Niederlage am Ende verdient war. Wir haben die entscheidenden Duelle verloren, das war der Knackpunkt. Wir wussten, dass der VfL sehr zielstrebig und vertikal spielen kann und gut auf die zweiten Bälle geht. Das wollten wir verhindern, haben es aber nicht über 90 Minuten geschafft. Wenn man sich die Zweikampfwerte anschaut, dann waren wir in diesem Bereich unterlegen, in den anderen Punkten waren wir auf Augenhöhe. Gegen eine solch robuste und abgezockte Mannschaft wie den VfL Bochum muss man die direkten Duelle gewinnen, wenn man bestehen will. Vor jedem Gegentor haben wir genau die verloren, da müssen wir besser werden

Robert Zulj (VfL Bochum 1848): „Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit zu viele leichte Ballverluste hatten, durch die wir Nürnberg zu Kontersituationen eingeladen haben. Da war zu viel Klein-Klein, da hätten wir öfter über außen kommen müssen. Da wurden wir dann immer wieder gefährlich. In der zweiten Halbzeit hatten wir auch bei Schäfflers Chance Glück, den er drüber gehauen hat. Dann hat man aber gesehen, dass wir als Mannschaft viel Selbstvertrauen haben und wissen, dass wir immer nachlegen können. Das zeichnet uns momentan als Mannschaft aus.“

Milos Pantovic (VfL Bochum 1848): „Ich glaube, es war wichtig, dass wie die Hinrunde mit einem Heimsieg abschließen konnten. Jetzt haben wir noch ein Spiel auswärts. Heute wussten wir, was auf uns zukommt. Nürnberg hat eine sehr hohe individuelle Qualität, wenn die hinten rauskommen, dann kann es schon brennen hinten. Das war größtenteils gut verteidigt von uns, auch wenn es ein offenes Spiel war. Es war klar, dass es nicht einfach wird. Dann hat uns ausgezeichnet, dass wir wie in den letzten Wochen immer einfach weitergemacht haben und drangeblieben sind. Auch wir Einwechselspieler haben uns nahtlos eingefügt. So müssen wir weitermachen ohne dabei einen Schritt weniger zu machen.“

Robert Tesche (VfL Bochum 1848): Es war ein hartes Stück Arbeit heute. Im Endeffekt hatten wir mehr vom Spiel, hatten mehr Torchancen. Daher haben wir verdient gewonnen. Nach dem 0:1 konnten wir direkt zurückschlagen, das war natürlich sehr wichtig. Wir können nach Rückschlägen zurückkommen, das haben wir heute wieder gezeigt. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Dass das nicht klappt, ist klar. Aber wir möchten so lange wie möglich da oben bleiben. Ich bin glücklich darüber, dass ich mit zwei Toren helfen konnte.

Manuel Riemann (VfL Bochum 1848): Eigentlich hat hier heute nur eine Mannschaft gespielt. Die Chancen, die Nürnberg hatte, haben wir ihnen selbst aufgelegt. Zum Beispiel beim Gegentor. Diese Liga ist sehr ausgeglichen. Da bekommt man nichts geschenkt, das sieht man von Woche zu Woche. Im Moment funktioniert es sehr gut für uns, wir nehmen das sehr gerne mit. Die Saison ist nicht mal zur Hälfte rum, da kann noch so viel passieren. Wir tun gut daran, weiter von Spiel zu Spiel zu schauen.