20. Spieltag

VfL Bochum 1848
1: 3
Hamburger SVHamburger SV

Mo,  03.02.202020:30 Uhr2. Bundesliga
Heimat

Hamburg – meine Perle. Selbst für Nicht-HSV-Fans hat dieser Satz durchaus seine Berechtigung. Hamburg ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands: Ob die Elbphilharmonie für Kulturfans oder die berühmte Reeperbahn – Hamburg hat für jeden etwas zu bieten. Knapp 1,8 Millionen Einwohner hat die Hansestadt und ist damit nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands, nach Wien sogar die drittgrößte Stadt im deutschsprachigem Raum. Hamburg ist geprägt von waschechten Norddeutschen, aber auch von Studenten und Urlaubern aus allerlei Regionen.

Stadion

Das Hamburger Volksparkstadion wurde im Jahr 1953 eröffnet – und steht im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld im Bezirk Altona. Es bietet Platz für 57.000 Zuschauer und ist nach der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart das zweitgrößte Stadion der Zweiten Bundesliga. Ab 2001 wechselte das Volksparkstadion viermal seinen Namen, 2015 erhielt es seinen ursprünglichen Namen dank des Hamburger Investors Klaus-Michael Kühne zurück. Die berühmte Stadionuhr, die anzeigte, wie lange der HSV ununterbrochen in der Bundesliga spielte, wurde mittlerweile abgenommen.

Tradition

Der Hamburger Sport-Verein e.V., kurz Hamburger SV oder HSV genannt, entstand am 2. Juni 1919, als sich die drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und der FC Falke 06 zusammenschlossen. Als Gründungsdatum gibt der HSV das des SC Germania von 1887 an, den 29. September 1887. Der Verein unterhält mehr als 30 Abteilungen und hat über 88.000 Mitglieder. Fast 55 Jahre gehörte der HSV der Bundesliga ununterbrochen als Gründungsmitglied an, bis 2018 der erste Abstieg folgte.

Titelsammlung

Mit sechs Deutschen Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiegen und zwei europäischen Titeln ist der HSV einer der erfolgreichsten deutschen Fußballvereine aller Zeiten. Der HSV ist eine von lediglich 16 europäischen Mannschaften, die in mindestens zwei verschiedenen europäischen Pokalwettbewerben einen Titel erringen konnten. Seine erfolgreichsten Zeiten durchlebte der HSV Ende der 70er- bis Anfang der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. In der Zeit gewannen die Hamburger nicht nur den Europapokal der Pokalsieger im Jahr 1977 und den Europapokal der Landesmeister im Jahr 1983, sondern 1979, 1982 und 1983 auch dreimal die Deutsche Meisterschaft.

Trainer

Nachdem die Hamburger in der vergangenen Saison das Ziel Wiederaufstieg knapp verpassten, holten sie sich einen großen Namen als Trainer in die Stadt an der Elbe. Der 55-jährige Dieter Hecking trainierte zuvor erfolgreich den 1. FC Nürnberg, den VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach. Mit den Wolfsburgern gewann er 2015 den DFB-Pokal durch einen 3:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund. Im selben Jahr holte er mit den Wölfen außerdem die Vizemeisterschaft hinter dem FC Bayern München. Borussia Mönchengladbach führte er in der vergangenen Saison in die Europa League. Daraus, dass er mit dem HSV aufsteigen möchte, macht Hecking keinen Hehl. „Unsere Zielsetzung haben wir klar formuliert, die brauchen wir nicht ständig zu wiederholen“, sagte er der Sportzeitschrift Kicker vor wenigen Wochen.

Duelle

Die Bilanz des VfL gegen den HSV: 23 Siege, 21 Unentschieden und 34 Niederlagen. In der vergangenen Saison trotze der VfL dem Favoriten zweimal ein 0:0-Unentschieden in der Zweiten Bundesliga ab. In dieser Saison verloren die Bochumer nur knapp mit 0:1 in Hamburg. Der letzte Sieg datiert vom 29. Juli 2016, da bezwang der VfL den HSV in einem Freundschaftsspiel mit 1:0.

Zwischenbilanz

Für den Hamburger SV gibt es nur ein Ziel: den Aufstieg. Nachdem dieser in der vergangenen Saison mit Platz vier knapp verpasst wurde, soll es 2020 endlich wieder ins Oberhaus des deutschen Fußballs gehen. Derzeit ist der HSV, was die Tabelle betrifft, im Soll. Mit 34 Punkten stehen die Hamburger auf dem zweiten Platz. Den haben sie durch den klaren und ungefährdeten Sieg gegen den FCN am letzten Donnerstag verteidigt. Doch die Konkurrenz sitzt dem HSV im Nacken. Trainer Dieter Hecking macht das allerdings nicht nervös: „Ja, wir hätten eine bessere Ausgangsposition haben können, aber wir brauchen uns auch von außen nicht unnötig verrückt machen zu lassen.“ Er betont: „Wir müssen nur auf uns schauen, wir haben es selbst in der Hand.“

 

Engagierter Auftritt der Blau-Weißen im Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Hamburger SV, am Ende aber nichts Zählbares für die Reis-Elf. Nach torloser erster Hälfte brachte Simon Zoller den VfL fulminant in Führung (66.). Doch dieses 1:0 hielt nur zwei Minuten, ehe Leibold zum Ausgleich traf (68.). Pohjanpalo (73.) und Kittel (87.) schossen den HSV in der Folge auf die Siegerstraße. Ein bitterer Ausgang, diese Leistung hatte mehr verdient.

Nachdem es zum Auftakt in Bielefeld für Thomas Reis und seine Mannschaft keine Punkte gab, änderte der VfL-Cheftrainer seine Anfangsformation auf vier Positionen: Patrick Drewes kam nach Manuel Riemanns Platzverweis zu seinem blau-weißen Pflichtspieldebüt zwischen den Pfosten, zudem feierte Maxim Leitsch sein Comeback und verteidigte innen neben Saulo Decarli. Danilo Soares und Cristian Gamboa flankierten das Duo wie gewohnt auf den Außenbahnen. Auch im Angriff gab es zwei Wechsel. Danny Blum rotierte auf die Bank, für ihn stand Tom Weilandt erstmals seit Ende Oktober in der Startelf. Zu guter Letzt ersetzte Simon Zoller Chung Yong Lee. Die beiden formierten mit Silvère Ganvoula die vorderste Front, dahinter sollten Anthony Losilla, Robert Tesche und Vitaly Janelt das Zentrum beackern.

HSV-Übungsleiter Dieter Hecking sah nach dem 4:1-Auftakterfolg über den 1. FC Nürnberg keinen Anlass zur Veränderung – in Daniel Heuer Fernandes und Lukas Hinterseer standen also zwei ehemalige VfLer in der ersten Elf, auch die beiden Winterneuzugänge Jordan Beyer und Louis Schaub spielten von Beginn an.

5. Der erste Abschluss nach Abtasten: Im zweiten Anlauf kommt Soares an den Ball und gibt ihn nach innen. Dort steigt der aufgerückte Janelt hoch, kann den Kopfball unter Bedrängnis aber nicht kontrolliert ansetzen. Daneben.

10. Auch der erste Hochkaräter des Spiels gehört den Blau-Weißen und wieder ist es Janelt. Zoller nach Weilandts Antritt mit dem guten Auge für den besser postierten Mittelfeldspieler, der von halblinks per Linksschuss an Heuer Fernandes scheitert. Der Abpraller wird vor dem einschussbereiten Zoller geklärt.

20. Der Gast aus dem Norden hat die Spielkontrolle übernommen, kommt aber noch nicht so recht in Abschlusspositionen. Auch nach Ecken entsteht bisher keine wirkliche Gefahr für Debütant Drewes.

25. Das sieht bisher wirklich gut aus. Hinten lassen Leitsch und Co. nichts zu und nach vorne gibt es immer wieder Nadelstiche.

26. Die nächste große Möglichkeit für den VfL. Zoller kriegt die Kugel nach einer Ecke auf der linken Seite und schlägt die Flanke aus dem Halbfeld Richtung Losilla. Der verlängert geschickt in Richtung langes Eck, das Spielgerät zischt jedoch knapp vorbei.

27. Jetzt auch mal der Gast von der Elbe. Angriff über links und recht viel Raum für Jeremy Dudziak nach der flachen Hereingabe. Der wird aber rechtzeitig gestört. Letztlich flippert der Ball zu Sonny Kittel, dessen wuchtiger Abschluss wird von Janelt zur Ecke geblockt. Dabei kommt dann noch Tim Leibold zum Schuss, drüber.

31. Puh... Decarli verlängert eine Flanke per Kopf unfreiwillig zu Kittel am langen Pfosten. Der quirlige Angreifer hat viel Zeit und haut volley drauf – trifft die Kugel aber glücklicherweise nicht voll. Dadurch bleibt’s ungefährlich für Drewes.

37. Janelt treibt den Ball durchs Mittelfeld und chippt ihn zum startenden Ganvoula. Der Kongolese gerät etwas zu sehr nach außen und kann Heuer Fernandes aus spitzem Winkel per Direktabnahme nicht mehr überwinden.

38. Gelbe Karte für Gamboa nach einem Foulspiel.

39. Klatsch! Pfostentreffer der Gäste, Adrian Fein hämmert die Kugel ans Aluminium. Durchatmen.

43. Da fehlte nicht viel. Einwurf Gamboa fast an der Eckfahne, Ganvoula hält den Schädel rein und verlängert Richtung Losilla. Unserem Captain fehlt ein halber Schritt, Heuer Fernandes ist eher dran.

Halbzeit: Ein Spiel auf Augenhöhe bietet sich den 24.421 Zuschauern im Vonovia Ruhrstadion. Die Rothosen haben mehr Ballbesitz, der couragierte VfL gewinnt das Gros an Zweikämpfen. Die guten Torgelegenheiten waren dagegen fair verteilt. Alles drin im zweiten Abschnitt.

50. Diesmal gehört die erste Annäherung den Hamburgern. Nach einer Ecke kommt Ganvoula nur unzureichend dran, Rick van Drongelen ist dahinter aber zu überrascht, um gezielt abzuschließen und befördert die Kugel neben das Tor.

52. Zauberpass von Weilandt in die Schnittstelle, der Zoller in eine aussichtsreiche Position bringt. Doch im Strafraum kommt van Drongelen gerade noch reingerauscht und wirft sich in den Abschluss. Letztlich kann Heuer Fernandes vor dem heraneilenden Losilla bereinigen.

55. Janelt hat heute Bock auf einen Treffer! Wieder ist er nah dran, sein Abschluss nach technisch feiner Vorarbeit von Losilla rutscht ihm aber etwas zu sehr über den Schlappen und geht einen halben Meter am Winkel vorbei.

57. Der VfL macht richtig Dampf. Leitsch zündet den Turbo und bringt den Ball nach vorn. Über Zoller kommt die Kugel zu Weilandt, der aus 18 Metern die Lücke zwischen zwei Verteidigern nicht findet und geblockt wird – Ecke.

59. Perfekte Freistoßposition für Kittel – und der kann das bekanntermaßen. Doch sein Versuch geht gut einen Meter drüber.

61. Gleiches Spiel nochmal, diesmal scheitert Kittel an der Bochumer Mauer.

62. Taktisches Foul von Hinterseer, das hat eine Verwarnung zur Folge.

66.  TOOOOOOR für den VfL – 1:0! YEEEEES, geiles Ding von Zoller. Ausgangspunkt war Soares, der über links marschiert und halbhoch zu Zoller flankt. Ganvoula hält den Schädel rein und verlängert perfekt für Zolli. Der legt sich das Leder zurecht und schweißt es humorlos in die Maschen.

68. Tor für den HSV – 1:1. Ist das bitter. Gerade in Führung gegangen, gleicht der HSV prompt aus. Ganvoula köpft eine Ecke aus der Gefahrenzone – nur leider auf den Schlappen von Tim Leibold, der volles Risiko geht und die Kugel unter die Latte hämmert.

71. Doppelwechsel bei den Gästen. Hinterseer und Dudziak gehen vom Feld, Joel Pohjanpalo und Gideon Jung ersetzen die beiden.

74. Tor für den HSV – 1:2. Auweia, das tut weh. Pohjanpalo ist gerade drei Minuten auf dem Feld und profitiert nach einer gelungenen Kombination der Gäste gleich von einem leichten Wegrutschen Leitschs. Allein vor Drewes lässt sich der Finne auf Vorlage Leibolds dann nicht zweimal bitten.

75. Der nächste Debütant. Winterneuzugang Robert Zulj soll in der Offensive was bewegen, Janelt weicht für ihn.

77. Gleich der nächste Spielertausch hinterher. Blum ersetzt den defensiv orientierten Tesche.

80. Die fette Gelegenheit zur postwendenden Antwort. Joker Blum mit einer scharfen Flanke für Ganvoula, dem nur wenige Zentimeter fehlen. So fliegt der Ball im hohen Bogen ins Aus.

82. Wieder taucht Pohjanpalo in guter Schussposition auf, diesmal taucht Drewes jedoch ab und pariert.

83. Ecke Hamburg und wieder sorgt Pohjanpalo für Unannehmlichkeiten. Mit allem, was er hat hat, wirft er sich rein und drückt die Kugel an den Pfosten.

85. Wintzheimer ist der letzte Joker des VfL, Gamboa weicht.

87. Tor für den HSV – 1:3. Die Entscheidung. Kittel hat’s gemacht. Wie, ist jetzt auch egal. So ein Mist.

Abpfiff: Lange Zeit sah es wirklich gut auf, gerade Zollers nicht unverdienter Führungstreffer nährte die Hoffnung auf einen erfolgreichen Heimspielstart 2020. Doch der rasche Ausgleich und der umgehend folgende Führungstreffer der Hanseaten hat der Reis-Elf den Stecker gezogen. Verlieren musste man das Spiel nicht, leider konnte sich der VfL nicht für eine engagierte Leistung belohnen.

Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Wir haben heute auf jeden Fall eine Mannschaft gesehen, die alles getan hat. Wir wollten unbedingt eine Reaktion auf das Spiel in Bielefeld zeigen – besonders was die Offensive und die Präsenz in den Zweikämpfen anbelangt. Das habe ich heute definitiv von meiner Mannschaft gesehen. Es ist natürlich sehr, sehr ärgerlich: Da gehst du 1:0 in Führung und fängst dir durch einen Standard den Ausgleich, der auch noch ein Sonntagsschuss war. Beim zweiten Gegentor haben wir kein gutes Zweikampfverhalten in dem Sinne gezeigt, dass wir den Raum wieder freigegeben haben. Da haben wir das Zentrum ein wenig aufgegeben. Das Ergebnis ist natürlich enorm enttäuschend, doch der Auftritt meine Truppe stimmt mich für die kommenden Aufgaben positiv. Es wird am Wochenende ein schweres Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, doch ich habe das Gefühl, dass die Jungs verstanden haben, worum es geht.

Dieter Hecking (Cheftrainer Hamburger SV): Ich bin sehr zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Ich glaube, dass wir ein gutes Spiel gesehen haben. Bochum hat heute das beste Spiel gezeigt, dass ich in den letzten drei, vier Wochen auf Video von ihnen gesehen habe. Wir wussten vorher, dass es eine schwere Aufgabe wird, die wir hier lösen müssen. Die erste Halbzeit habe ich ausgeglichen gesehen. In der Halbzeit habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass wir eine Schippe drauflegen müssen, mit mehr Tempo spielen müssen. Da haben sie mir nicht zugehört, denn bis zum 1:0 habe ich nichts davon gesehen. Bochum hat besser gespielt als wir und es verstanden, uns anzulaufen. Dann kommt aber das, was meine Mannschaft auszeichnet: Sie hat sofort den Schalter umgelegt. Der frühe Ausgleichstreffer hat natürlich begünstigt, dass du sofort wieder im Spiel drin bist. Danach hat man gemerkt, dass die Handbremse gelöst war. Am Ende haben wir das Spiel am Ende verdient gewonnen. 

Sebastian Schindzielorz (Geschäftsführer Sport VfL Bochum 1848): „Die Mannschaft hat alles probiert, war aktiv und hatten auch schon vor dem Tor einige Chancen. Mit viel Einsatz gehen wir auch in Führung und dann fällt direkt so ein Sonntagsschuss bei uns rein. Das ist ganz, ganz bitter, dass wir das Spiel heute verlieren. Wir haben viel investiert und stehen trotzdem ohne Punkte da. Die Zuschauer haben gesehen, dass die Mannschaft gewillt war. Sie hat sich aber nicht belohnen können. Jetzt kommt ein entscheidendes Spiel gegen Wiesbaden, da müssen wir die zu sehenden positiven Dinge auch dort zeigen. Dafür müssen wir die Mannschaft nun aber aufrichten.“

Patrick Drewes (VfL Bochum 1848): Vor einem Spiel träumt man natürlich davon, dass man zu Null spielt. Ein Unentschieden holt oder vielleicht sogar gewinnt. Am Ende ist es alles nichts geworden. Obwohl es lange nicht so aussah, haben wir eine klare Niederlage einstecken müssen. Es war ein bitteres Debüt. 

Simon Zoller (VfL Bochum 1848): Ich glaube, dass wir heute über weite Strecken des Spiels ein ganz anderes Gesicht gezeigt haben, als noch letzte Woche in Bielefeld. Das war auch bitter nötig, weil wir so nicht auftreten dürfen. Am Ende des Tages können wir vielleicht Mut aus dem Spiel heute schöpfen. Wir können viel gute Dinge herausziehen – was die Mentalität und den Fight angeht. Nur so kann es am Ende gehen. Wir sind uns der Situation bewusst, was hier auf dem Spiel steht. Ich habe vergleichbare Situationen schon mitgemacht – das ist kein Kindergeburtstag. Es wird extrem schwer. 

Tom Weilandt (VfL Bochum 1848): „Wir haben über weite Strecken gegen einen guten Gegner ein super Spiel gemacht. Dass wir dann noch drei Dinger kriegen nach der Führung, ist einfach frustrierend. Wir dürfen jetzt nicht den Glauben verlieren. Nächste Woche geht es um sehr viel und da muss ein Sieg her. Wir müssen, so wie heute, als Team zusammenarbeiten und das jeden Tag in jedem Training und jedem Spiel. Es funktioniert nämlich, wenn wir das machen, das hat man heute sehen können.“

Anthony Losilla (VfL Bochum 1848): „Wenn man unten steht, dann läuft es oft gegen einen. Denn heute haben wir es sehr gut gemacht, kämpferisch ein gutes Gesicht gezeigt. Es hat aber trotzdem nicht gereicht, obwohl wir geführt haben. Das 1:1 ist zu schnell gefallen, was uns wehgetan hat. Dennoch müssen wir die positiven Dinge aus dem Spiel mitnehmen und den Fokus aus Sonntag legen. In unserer Situation kommen wir nur mit Kampf raus und daran müssen wir im Spiel gegen Wiesbaden anknüpfen. Wenn wir das konstant zeigen, bin ich überzeugt, dass wir auch Punkte holen werden.“