14. Spieltag

VfL Bochum 1848
1: 1
VfL OsnabrückVfL Osnabrück

Fr,  22.11.201918:30 Uhr2. Bundesliga

HEIMAT
Neben Hannover, Oldenburg und Braunschweig zählt die Stadt Osnabrück zu den vier größten Städten des Bundeslandes Niedersachsen. Rund 15 Prozent der über 160.000 Einwohner sind Studenten und besuchen die ansässige Hochschule oder Universität. Aus diesem Grund bietet Osnabrück – ähnlich wie das rund 50 Kilometer entfernte Münster – seinen Besuchern eine hohe Kneipendichte in der hübschen Altstadt. Historisch gesehen verbinden die beiden Städte auch die im Jahr 1648 geschlossenen Friedensverträge, die in Münster und Osnabrück unterzeichnet wurden.

STADION
Heimspieltage werden beim VfL Osnabrück auch „Brückentage“ genannt. Zurückzuführen auf die Heimspielstätte der Lila-Weißen – die Bremer Brücke. Das Stadion, das 16.000 Fans Platz bietet, liegt mitten in einem Wohngebiet im Osnabrücker Stadtteil Schinkel. Vom Hauptbahnhof Osnabrück müssen die Fans nur rund 1,6 Kilometer zu Fuß zurücklegen, um zu Stadion zu gelangen. Da haben die die Bochumer und Osnabrücker etwas gemeinsam.

TRADITIONSVEREIN
Der erste Osnabrücker Fußballverein wurde am 17. April 1899 unter dem Namen FC 1899 Osnabrück gegründet. Damals schlossen sich die beiden Freizeitmannschaften Antipodia Osnabrück und Minerva Osnabrück zusammen. Nach dem Ersten Weltkrieg und weiteren Fusionen kam der Verein im  April 1924 zu seinem heutigen Namen VfL Osnabrück.

DER TRAINER
Daniel Thioune ist ein echtes Osnabrücker Urgestein. Geboren wurde er im benachbarten Georgsmarienhütte. Als aktiver Spieler schnürte er sechs Jahre lang die Schuhe für die Lila-Weißen, wurde in dieser Zeit unter anderem Torschützenkönig in der Regionalliga Nord in der Saison 1998/99 und schaffte mit dem VfL im Jahr 2000 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach dem Karriereende bei Rot Weiss Ahlen 2010 kehrte er drei Jahre später an die Bremer Brücke zurück. Zunächst sammelte er als U17- , dann als U19-Coach Erfahrungen. Danach war er als Nachwuchskoordinator aktiv, bis er im Oktober 2017 zunächst zum Interimstrainer, wenige Wochen später dann zum Cheftrainer der Profimannschaft aufstieg. Thioune schaffte mit seinem Team den Klassenerhalt in der 3. Liga – ein Jahr später durfte er an der gleichen Stelle die Drittligameisterschaft bejubeln. Im September wurde der Vertrag des 45-Jährigen vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2021 verlängert.

DUELLE
Vier Duelle gab es bislang zwischen dem VfL Bochum 1848 und dem VfL Osnabrück – alle Begegnungen endeten mit einem Sieg der Blau-Weißen. Die ersten beiden Aufeinandertreffen gab es in der Regionalliga-Aufstiegsrunde im Jahr 1971, in denen sich die Bochumer 4:2 und 3:1 durchsetzen. Das nächste Duell folgte fast 50 Jahre später: Am 16. Spieltag der Saison 2010/11 siegte der VfL zu Hause 2:1 gegen die Lila-Weißen. Im Rückspiel schossen Marcel Maltritz und Mahir Saglik in der letzten Minute zwei wichtige Tore für die Blau-Weißen und machten aus einem 1:1 noch einen 3:1-Sieg, mit dem der VfL das Ticket für die Relegation gegen Borussia Mönchengladbach löste.

DIE BILANZ
Der VfL Osnabrück stellt aktuell gemeinsam mit dem Hamburger SV die beste Defensive der 2. Bundesliga. Bislang ließen die Lila-Weißen lediglich zwölf Gegentore zu. Nur in zwei Partien musste die Thioune-Elf mehr als zwei Gegentreffer hinnehmen – am ersten Spieltag beim 1:3 gegen Heidenheim sowie beim 3:3 in Regensburg. Mit 16 Punkten nach den ersten 13 Spielen rangiert der VfL derzeit auf dem neunten Tabellenrang. Zuletzt gelang es den Osnabrückern drei Punkte gegen den VfB Stuttgart an der Bremer Brücke zu behalten. „Wir waren frech, waren mutig, konnten den VfB immer wieder stressen“, erklärte Thioune nach dem Sieg den aufgegangenen Matchplan. Der VfL ist nun seit vier Spielen in Serie ungeschlagen. Vor dem Erfolg gegen Stuttgart spielten die Lila-Weißen dreimal unentschieden in Hannover, gegen Fürth (beide 0:0) sowie in Regensburg (3:3).

Der VfL empfing am Freitagabend den VfL. Im Vonovia Ruhrstadion war der Zweitligarückkehrer aus Osnabrück zu Gast. Vor über 20.000 Zuschauern erwischten die Blau-Weißen einen optimalen Start, Danny Blum traf bereits nach zwei Minuten. Allerdings kamen die Gäste in der Folge immer besser ins Spiel. Schmidt erzielte in der Nachspielzeit den verdienten Ausgleich. Nach der Pause hätte der VfL gleich mehrfach durch Ganvoula und Blum in Führung gehen können, musste sich letztlich aber mit dem einen Zähler begnügen.

Feuer frei für die Heimspielwochen beim VfL Bochum 1848. Vier der fünf bis zum Jahreswechsel verbleibenden Spiele der 2. Bundesliga nach der letzten Länderspielunterbrechung finden im Vonovia Ruhrstadion statt. Eine gute Gelegenheit, sich vor der Winterpause ein wenig (oder gerne auch etwas mehr) Polster anzufressen. Den Anfang der Festspielwochen anne Castroper machte die Begegnung des 14. Spieltags gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück. 20.768 Zuschauern verwandelten das Vonovia Ruhrstadion bei Flutlicht in einen Hexenkessel, der Support ist also wie immer ein dickes Faustpfand für den VfL. So sollte der Nimbus der Unbesiegbarkeit im eigenen Stadion beibehalten werden.

Nachdem im vorangegangenen Heimspiel der Knoten gelöst wurde und gegen Nürnberg auch endlich der erste Sieg vor heimischem Publikum eingefahren werden konnte, sollte im Duell mit den Niedersachsen gleich der nächste folgen. Zu zwei Startelf-Änderungen war VfL-Cheftrainer Thomas Reis dabei im Vergleich zur Partie beim FC St. Pauli gezwungen. Danilo Soares fehlte gelbgesperrt, Simon Lorenz musste kurzfristig wegen Krankheit passen. Stefano Celozzi und Saulo Decarli ersetzten die beiden positionsgetreu. Da auch Thomas Eisfeld und Tom Weilandt ausfielen, rückten Görkem Saglam und der genesene Cristian Gamboa in den Kader. Reis‘ Gegenüber Daniel Thioune musste drei Mal wechseln, unter anderem weil ein Grippevirus sein Unwesen an der Bremer Brücke trieb. Lukas Gugganig fehlte verletzt, Joost van Aken und David Blacha blieben ebenfalls draußen. Dafür rückten Adam Susac, Sven Köhler und Nico Granatowski in die erste Elf.

Unabhängig davon lautete der klare Auftrag des Trainerteams und von Sportvorstand Sebastian Schindzielorz: „Alles dafür tun, um die drei Punkte in Bochum zu behalten.“

2.  TOOOR für den VfL – 1:0! Was für ein Start! Bei Chung Yong Lee und seinem Stören nah am Osnabrücker Strafraum fängt es an, wodurch der Gast zum Fehlpass gezwungen wird. Danny Blum spritzt dazwischen, seine wuchtige Hereingabe flippert über Umwege zurück zu Lee, der die Kugel aber nicht voll trifft. Irgendwie findet die Kirsche über den zweiten Bildungsweg den Weg zurück zu Blum, der sie dann humorlos aus spitzem Winkel reinhämmert!

10. Urplötzlich gibt’s Elfmeter für den Gast, nachdem Marcos Alvarez s bei Decarli eingefädelt hat. Muss man nicht wirklich geben, dennoch zeigt Schiri Benedikt Kempkes auf den Punkt und Köln meldet sich auch nicht. Letzten Endes ist es aber auch wurscht, da Elfmeterkiller Manuel Riemann den Versuch von Alvarez locker festhält.

21. Kratzen, beißen, rackern. Das wird hier ein harter Kampf bis zum Schluss. Also muss ein Standard für die nächste dicke Chance der Bochumer herhalten. Blums scharfer Versuch landet bei Armel Bella Kotchap, der von halbrechts die linke, obere Ecke anvisiert, jedoch knapp verzieht. Viel fehlte jedenfalls nicht.

27. Wenn was kommt, dann von Blau-Weiß. Anthony Losilla und Silvère Ganvoula spielen sich über links durch, nach dem sehenswerten Haken Losillas findet er aber keine Anspielstation im Zentrum. Die Kugel rutscht zu Osei-Tutu durch, doch auch sein Querpass findet keinen Abnehmer.

29. Jetzt mal Osnabrück, doch erst Celozzi und kurz darauf Bella-Kotchap werfen sich heldenhaft in die Schüsse der Gäste. So geht das!

31. Durchatmen! Während Osei-Tutu behandelt wird, packt Niklas Schmidt aus rund 30 Metern den Hammer aus und prügelt das Ding an die Unterkante der Latte – da wäre auch Riemann machtlos gewesen. Im Nachgang klären Celozzi und Bella Kotchap im Verbund. Die letzten Minuten gehören den Gästen.

37. Wieder Osnabrück, wieder Schmidt, wieder brandgefährlich. Bashkim Ajdini flankt von rechts rein, Schmidt verlängert die Kugel artistisch. Glücklicherweise passiert sie den Pfosten auf der aus Bochumer Sicht richtigen Seite – haarscharf.

41. Die Hausherren melden sich zu Wort. Blums Distanzschuss fliegt aber einige Meter über den Kasten.

45. TOR für Osnabrück – 1:1. Erneut Elfmeter für Osnabrück, diesmal gibt es keine zwei Meinungen. Osei-Tutu stellt sich gegen Felix Agu, der zuvor als erster Spieler für ein Foul an Simon Zoller die Gelbe Karte sah, überaus ungeschickt an. Diesmal tritt Schmidt an und verlädt Riemann. Dann ist kurz darauf Pause.

Pause: Nicht unverdient der Ausgleich, dennoch unnötig wie ein Kropf. Und irgendwie hätte man sogar zurückliegen können. Nach guter Anfangsphase der Reis-Elf übernahmen die Gäste mehr und mehr das Kommando und belohnten sich dank Osei-Tutus Präsent auch dafür. Das wird hier bis zum Abpfiff ein heißer Tanz.

46. Ohne Wechsel, aber mit ein wenig Verzögerung geht es weiter. Die Gästefans haben gezündelt.

49. Dickes Ding für Ganvoula, der einen Fehlpass von Schmidt aufnimmt, den Turbo zündet und plötzlich frei vor Philipp Kühn im Osnabrücker Kasten auftaucht. Der vereitelt gekonnt, da agierte der Kongolese etwas zu zögerlich.

51. Auch Osnabrück gibt seinen ersten Versuch der zweiten 45 Minuten ab Sen Köhler verzieht aber deutlich.

53. Nächste Gelbe Karte, wieder trifft es einen Osnabrücker. Köhler ist Losilla auf den Fuß gestiegen, das war schmerzhaft.

55. Strahl von Blum, den sich Kühn im Nachfassen vor dem heranstürmenden Zoller schnappt.

56. Es geht hin und her, jetzt wieder Osnabrück. Ajdini wird auf rechts von Schmidt freigespielt, Riemann lenkt seinen Schuss aufs lange Eck zur Ecke ab.

60. Der Spielfluss wird gerade vom Videoassistenten genommen, er zum zweiten Mal für gefühlte Ewigkeiten einen möglichen Strafstoß für die Bochumer überprüft.

63. Und beim zweiten Mal gibt es den Strafstoß für die Blau-Weißen. Ajdini war die Kugel im Zweikampf mit Blum auf den Arm gesprungen, auch hier eine strittige Situation. Ganvoula schnappt sich das Leder, scheitert jedoch an Kühn.

67. Kühn unbedrängt in die Füße von Lee, der zeitnah abschließt. Doch Kühn ist schnell genug zurückgeeilt und hat das Spielgerät. Kurz darauf schießt Losilla drüber. Die Gastgeber schalten wieder einen Gang hoch.

69. Blum! Zoller nimmt ihn über links mit, unser Flügelflitzer fackelt nicht lang und hält drauf. Kühn lässt klatschen, die Gäste bereinigen zur Ecke.

73. Freistoß Osnabrück. Alvarez‘ Versuch ist zwar nett anzuschauen, stellt aber keine Gefahr für Riemann dar. Die Schlussphase bricht an.

74. Konter im eigenen Wohnzimmer. Robert Tesche erobert den Ball stark und nimmt Blum mit, der seinen Gegenspieler in den Kreisel nimmt und dann wuchtig und flach abzieht. Die Kugel zischt knapp vorbei.

75. Erster Wechsel des Spiels: Manuel Wintzheimer betritt den Rasen, Lee muss raus.

76. Gelbe Karte für Losilla wegen wiederholten Foulspiels. Naja, muss man nicht zwingend so sehen.

80. Auch Osnabrück wechselt. Benjamin Girth wird von Thioune für Alvarez ins Rennen geschickt.

82. Reis wechselt noch einmal Beide Seiten tauschen. Zoller geht runter, Gamboa kommt.

82. Wieder Blum, fast eine Kopie von der Szene eben. Wieder rauscht sein Geschoss nur hauchzart am langen Pfosten vorbei. Aller guten Dinge sind drei?

84. Die fette Gelegenheit für den Gast. Schmidt steht nach einer Flanke plötzlich mutterseelenallein am Elfmeterpunkt, sein Volley ist aber leichte Beute für Riemann. Puh!

87. Osnabrück mit einem weiteren Spielertausch. Torschütze Schmidt verlässt das Spielfeld, Anas Ouahim ersetzt ihn.

89. Die Gäste drehen gewaltig an der Uhr, Thioune zieht Joker Nummer drei und ausgewechselte Köhler hat alle Zeit der Welt. Marc Heider nimmt seinen Platz ein.

90.+2. Die letzte Chance! Ganvoula kommt nochmal zum Abschluss, sein Schuss ist zwar wuchtig, aber zu zentral. Dennoch bekommt Kühn ein paar Probleme lässt klatschen, ist dann aber rechtzeitig wieder da.

Ende! Im VfL-Duell trennen sich Bochum und Osnabrück im Endeffekt gerechterweise mit 1:1. Die Gäste hatten mehr vom ersten Durchgang, nach der Pause waren die Bochumer näher dran. Doch Ganvoula konnte die beiden besten Chancen nicht nutzen, auch Blum mühte sich, scheiterte aber mehrfach knapp. Am nächsten Samstag geht es mit dem nächsten Heimspiel weiter – der FC Erzgebirge Aue ist dann anne Castroper zu Gast.

Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Ich bin unglücklich damit, wie wir uns heute in der ersten Halbzeit präsentiert haben. Eigentlich hätte uns der sehr gute Start Sicherheit geben sollen, doch leider war das Gegenteil der Fall. Die Abstände haben nicht gepasst. Es war eine Frage der Zeit, man hatte das Gefühl, dass wir ein Gegentor bekommen. Wir konnten froh sein, dass es nur mit einem Unentschieden in die Halbzeit gegangen ist. In der Pause haben wir dann versucht, einiges zu korrigieren und das Zentrum zu schließen. Wir haben die äußeren Stürmer anders verteidigen lassen – das hat dann besser geklappt. Mit ein bisschen Glück auf unserer Seite, hätten wir den Elfmeter noch reingemacht. Danny Blum hat den Ball ein paar Mal knapp am Tor vorbeigezogen. Aufgrund der ersten Halbzeit muss man sagen, dass der Punkt für Osnabrück nicht unverdient ist.

Danny Blum (VfL Bochum 1848): Wir sind nach zwei Minuten direkt in Führung gegangen, das war ein Traumstart vor dieser Kulisse zu Hause. Dass wir dann so haben abreißen lassen, war mir zunächst ein Rätsel. In der Halbzeit haben wir dann gesehen, dass die Abstände zu groß waren und wir es nicht geschafft haben, alles kompakt zu halten. Das hat Osnabrück in dieser Phase gut ausgenutzt. Irgendwann haben wir es nicht mehr verteidigt bekommen, stellen uns dann noch blöd an und bekommen zwei Elfmeter gegen uns. Einmal hält Manu uns noch im Spiel – ein riesiges Kompliment an ihn, dafür, wie viele Elfer er schon gehalten hat. In der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt. Dann hat man gesehen, dass wir wieder kompakter und griffiger waren. Unser Zentrum hat funktioniert und wir sind wieder in schnelle Umschaltsituationen gekommen – dann hat es bei Osnabrück im Sechzehner auch wieder gebrannt. Leider hat es bei uns heute im Abschluss gehakt. Ein paar Zentimeter haben zum Tor gefehlt. Alles in allem denke ich, dass es ein gerechtes Unentschieden war.

Simon Zoller (VfL Bochum 1848): Wir wissen, dass wir uns manchmal schwer damit tun, wenn wir in Führung gehen. Nichtsdestotrotz finde ich, dass wir den Kampf heute in der zweiten Halbzeit gut angenommen haben. Wir hatten noch Chancen, um das Spiel heute zu gewinnen – das dürfen wir nicht vergessen. Dennoch ist der Punkt aufgrund der Konstellation über 90 Minuten gesehen ok.

Sebastian Schindzielorz (Geschäftsführer Sport VfL Bochum 1848): „Die Leistung war nicht ausreichend, um drei Punkte verdient zu haben. Mit ein bisschen Glück bei unserem Elfmeter, ist der Spielverlauf auf unserer Seite, aber alles in allem müssen wir mehr machen und besser spielen. Für einen Sieg war es heute nicht genug. In der ersten Halbzeit waren wir nicht ganz da und haben zu viel zugelassen, hatten bei Diagonalbällen große Probleme. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, am Ende müssen wir jedoch mit dem Punkt zufrieden sein und schauen, dass wir uns jetzt voll auf Aue konzentrieren. Wir haben zu viele Unentschieden, Siege wären natürlich wichtiger. Aber ein Punkt ist besser als keiner.“

Stefano Celozzi (VfL Bochum 1848): „Um vom Fleck zu kommen, brauchen wir Siege und wir haben uns viel vorgenommen. Es war jedoch ein sehr schweres Spiel, Osnabrück ist eine gute Mannschaft und das haben sie auch gezeigt. Sie haben uns vor Probleme gestellt, machen wir in der zweiten Halbzeit die Tore, hätten wir aber auch gewinnen können. So denke ich, dass das ein gerechtes Unentschieden war. Wir waren in der ersten Halbzeit trotz des 1:0 zu passiv und haben zu sehr versucht, zu verteidigen anstatt aktiv mit Ball zu agieren. Das wollten wir nach der Pause ändern und phasenweise ist uns das auch gelungen.“

Anthony Losilla (VfL Bochum 1848): „Ich bin ein Optimist und wir haben nächste Woche schon wieder die Gelegenheit, zuhause zu punkten. Trotzdem war das heute zu wenig, um die drei Punkte zu holen. Wir waren in der ersten Halbzeit zu passiv, das war viel zu wenig. Statt uns zu pushen hat uns das schnelle Tor etwas gebremst. Das müssen wir analysieren. Aber wir können nur nach vorne schauen, denn es geht gegen Aue schon weiter. Wir brauchen drei Punkte, um aus der Situation rauszukommen und daran arbeiten wir. Wir sind aber weiter auf einem guten Weg, müssen aber noch hart arbeiten.“