8. Spieltag

VfL Bochum 1848
2: 2
SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98

Sa,  28.09.201913:00 Uhr2. Bundesliga

Der SV Darmstadt 98 ist unser nächster Gegner anne Castroper. Daheim haben wir gute Erinnerungen an die Lilien, die letzten beiden Spiele im Vonovia Ruhrstadion gingen schließlich an den VfL! Nun kommt der Traditionsverein vom Bölle erstmal mit einem guten alten Bekannten hier her. Dimitrios Grammozis, lange im Trainerbereich unserer Junioren und am Ende auch als Co-Trainer von Robin Dutt tätig, ist der Chef der Lilien. Und ganz nebenbei kennt er auch unseren Coach Thomas Reis bestens. Unser Blick auf den SVD:

 

Heimat

Die hessische Großstadt gehört nach Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Offenbach mit knapp 160.000 Einwohnern zu den fünf größten Städten des Bundeslandes. Neben dem Fußball ist die Stadt außerdem für ihre Vielzahl an Lehr- und Forschungseinrichtungen bekannt. So trägt Darmstadt seit 1997 den Titel „Wissenschaftsstadt“, auch aufgrund der drei Hochschulen und über 30 Forschungsinstituten. Insgesamt sind rund ein Viertel der Einwohner Darmstadts Studierende.

Stadion

Das Merck-Stadion am Böllenfalltor oder einfach „Bölle“ genannt, hat ein Fassungsvermögen von 17.400 Zuschauern. Immer wieder wurde die im Jahr 1921 erbaute Heimspielstätte des SV Darmstadt umgebaut. So befand sich seit Dezember 2018 die Gegengerade im Umbau, die nach ihrer Fertigstellung zum Start der Saison 2019/20 in Betrieb genommen wurde.

Traditionsverein

Am 22. Mai 1898 gründete ein Professor mit seinen fünf Söhnen den FK Olympia Darmstadt. Nach und nach etablierte sich der Verein und verdrängte den damals populärsten Darmstädter Klub, den Darmstädter FC. Als Folge der Rekrutierung vieler Spieler für die Armee während des Ersten Weltkriegs entstanden in Darmstadt Spielgemeinschaften. So fusionierte der FK Olympia mit dem Stadtrivalen SC Darmstadt und trägt seit dem 11. November 1919 seine Spiele offiziell als SV Darmstadt 98 aus.

Die goldene Zeit

Die erfolgreichsten Jahre der Darmstädter liegen noch nicht allzu lange zurück. In der Saison 2010/11 starteten die Lilien eine sensationelle Aufstiegsserie. In nur fünf Jahren gelang der Durchmarsch von der Regionalliga Süd bis ins Fußball-Oberhaus. Dort bestritt der SV Darmstadt zwei Spielzeiten, ehe er nach der Saison 2016/17 den Gang in die Zweite Bundesliga antreten musste. Insgesamt belegen die Hessen den neunten Platz in der ewigen Zweitligatabelle.  

Der Trainer

Der Name Dimitrios Grammozis dürfte allen VfL-Fans ein Begriff sein, schließlich trainierte der 41-Jährige nach seiner aktiven Zeit als Spieler mehrere Jugendmannschaften des Bochumer Talentwerks. Bevor der Deutsch-Grieche Anfang des Jahres in Darmstadt das Amt des Cheftrainers von Dirk Schuster übernahm, stand er als Übungsleiter der Bochumer U19 an der Seitenlinie. Als Spieler sammelte Grammozis Erfahrung in insgesamt 143 Bundesliga- und 65 Zweitligaspielen, die er unter anderem für den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln absolvierte. Im März 2018 bestand der gebürtige Wuppertaler erfolgreich seinen Trainerlehrgang und erhielt die Fußballlehrerlizenz des DFB. Bei den Lilien hat der ehemalige Bundesligaprofi einen Vertrag bis zum Juni 2020.

Die Duelle

In der Vereinsgeschichte beider Mannschaften kam es insgesamt zu zehn Begegnungen. Dabei ist die Gesamtbilanz der Klubs ausgeglichen. Viermal konnten sich die Hessen gegen den VfL durchsetzen. Doch genauso oft gingen die Bochumer am Ende als Sieger vom Platz. In der vergangenen Saison konnte sich der VfL im Heimspiel dank eines Treffers von Tom Weilandt gegen die Lilien mit 1:0 behaupten. Beim jüngsten Aufeinandertreffen am Böllenfalltor stand am Ende der Begegnung ein 0:0.

Die Bilanz

Zum Start in die neue Zweitliga-Saison spielten die Lilien 1:1 gegen den Hamburger SV. Danach folgte ein Sieg im Heimspiel gegen Holstein-Kiel (2:0) sowie ein souveräner 6:1-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Bremer Verbandsligisten FC Oberneuland. Im Anschluss gab es in der Liga eine Niederlage beim VfL Osnabrück (0:4) und ein torloses Remis gegen Dynamo Dresden. Am sechsten Spieltag lieferten sich die Hessen ein fulminantes Duell mit dem 1. FC Nürnberg. Nachdem die Darmstädter im ersten Durchgang 1:2 zurücklagen, konnten sie das Spiel im Laufe der zweiten Halbzeit noch komplett zu ihren Gunsten drehen. Kurz vor dem Ende glich der FCN jedoch wieder aus, so dass sich die Mannschaften am Ende die Punkte teilen mussten.

 

Parallele zur Vorwoche. Auch gegen den SV Darmstadt 98 führte der VfL lange mit einem Tor Vorsprung, musste sich am Ende aber erneut mit nur einem Zähler zufrieden geben. Die Rückkehr von Dimitrios Grammozis anne Castroper endete mit 2:2.

Zwei Spiele, zwei Remis für den VfL Bochum 1848 unter Thomas Reis! Wird also Zeit für den ersten Dreier unter unserem neuen Übungsleiter, der zugleich den ersten Erfolg der Saison bedeuten würde. Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga war der SV Darmstadt 98 im Vonovia Ruhrstadion und zu Gast und hatte auch einen alten Bekannten im Gepäck: Dimitrios Grammozis, unter anderem U19-Coach im Talentwerk, war erstmal als Chefcoach der Lilien anne Castroper zu Gast. Gastgeschenke wollte sein alter Weggefährte Reis seinem damaligen Co-Trainer jedoch nicht mit auf den Weg geben, zu wichtig ist der befreiende erste Dreier für den VfL. Und weil es gegen den SV Sandhausen über weite Strecken der Partie sehr gut klappte, sah „Reisi“ auch keinerlei Anlass die Startelf zu verändern. Grammozis tauschte im Vergleich zur ärgerlichen 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim einmal und brachte Marvin Mehlem für Marcel Heller.

2. Erstes Ausrufezeichen der Hausherren. Silvère Ganvoula wird die rechte Flanke entlang geschickt und sucht in der Mitte Milos Pantovic, der zwar gerade so an die Kugel kommt, die aber nicht richtig Richtung Tor lenken kann. Geht gut los!

10.  TOOOR für den VfL – 1:0! Nach einer Flanke von Danny Blum verpasst Ganvoula und die Kugel flutscht Immanuel Höhn an den Arm. Zunächst lässt Schiri Rohde weiterlaufen, bei der nächsten Unterbrechung meldet sich jedoch der Kölner Keller – Rohde zeigt nach Videostudium auf den Punkt und Ganvoula versenkt den fälligen Strafstoß souverän!

13. Tor für den SV Darmstadt 98 – 1:1. Das gibt es doch nicht. Darmstadt erstmals in Manuel Riemanns Nähe und zack, klingelt es. Freistoß aus dem Halbfeld, ausgerechnet Höhn mit zu viel Platz und dem wuchtigen Kopfball. Riemann kann erst hinter der Linie bereinigen – alles wieder auf Null!

20. Es geht munter hin und her, ist aber auch intensiv. Man merkt den Protagonisten beider Seiten an, dass dieses Spiel enorm wichtig ist.

24. Flipper vor dem Lilien-Sechzehner. Einfach mal draufhalten, Männer! Boden ist nass.

25.  TOOOR für den VfL – 2:1! Geht doch! Ganvoula bringt die Blau-Weißen wieder in Front. Danny Blum spielt seinem Gegenspieler auf links einen Knoten in die Beine und zieht ab. Zwar abgefälscht (natürlich von Höhn), doch dann mutiert der Ball zur perfekten Vorlage für den Kongolesen, der blank am zweiten Pfosten die Rübe reinhält! Da muss ein Knipser lauern.

33. Mal wieder der Gast. Der reinrotierte Mehlem fasst sich ein Herz, verfehlt aus der Distanz jedoch um ein gutes Stück.

34. Und gleich nochmal die Lilien. Victor Pálsson zieht über links durch, versucht es dann statt einer Hereingabe selbst und stellt Riemann vor keinerlei Probleme.

35. Seungho Paik semmelt richtig böse in Anthony Losilla hinein und sieht sowas von zurecht den ersten Gelben Karton der Partie. Der fällige Freistoß bleibt in der Mauer hängen, Cristian Gamboa feuert dann aus dem Rückraum drauf – zu zentral, diesmal kann Florian Stritzel zupacken.

39. Starke Parade von Riemann. Nach einer Flanke von links streckt sich Serdar Dursun und kommt per eingesprungenem Karatekick mit der Fußspitze an den Ball, kann ihn aber nicht mehr genug platzieren, sodass unser Schnapper per Fußabwehr abwehren kann. Danilo Soares klärt dann in letzter Instanz.

40. Nach einer Ecke versucht Vitaly Janelt sein Glück aus dem Getümmel – gar nicht ungefährlich. Stritzel muss all sein Können aufbieten, um den rauszufischen.

42. Blum lässt Fabian Schnellhardt aussteigen, so dass es diesen erstmal auf den Hosenboden setzt. Im Basketball nennt man sowas Ankle-Breaker. Sein Abschluss hat dann nicht genug Power und rollt links vorbei. Apropos Basketball: Die VfL SparkassenStars haben um 19 Uhr ihr erstes Heimspiel. Bleibt doch gleich hier und unterstützt die Jungs in der Rundsporthalle.

45. Knifflig. Jetzt springt die Kugel im Bochumer Strafraum Saulo Decarli an den Arm. Der zieht ihn aber weg, sodass Rohde keinen Bedarf für den Videobeweis sieht und weiterlaufen lässt. Darmstdt findet das natürlich nicht so toll, geht aber schon in Ordnung.

Pause: Es bleibt mal wieder kein Auge trocken hier im Vonovia Ruhrstadion. Drei Tore fielen in den ersten 25 Minuten, aus unserer Sicht auch gut verteilt. Nach dem 2:1 kam Darmstadt, dass zuvor eher auf Konter setzte, etwas mehr auf. Doch je näher die Pause kam, umso mehr übernahm der VfL wieder das Kommando. Die Führung ist daher der gerechte Lohn für die Reis-Elf.

46. Weiter geht’s mit je einem Wechsel. Beim VfL ersetzt Robert Tesche den angeschlagen in die Partie gegangenen Soares, Grammozis bringt Flitzer Heller für Schnellhardt. Janelt rückt auf die Soares-Position hinten links.

47. Die erste Chance gehört wieder den Gastgebern. Simon Zoller flankt von rechts, Blum und Patrick Herrmann befördern das Spielgerät zusammen Richtung linkem Winkel. Es gibt Ecke. Die bringt aber nur eine aussichtsreiche Konterchance, die aber verpufft.

58. Was für eine Konterchance für den VfL. Ganvoula setzt sich zunächst stark im Luftkampf durch, er und Pantovic haben dann eine Zwei-gegen-Eins-Situation. Der gechipte Querpass Ganvoulas kommt aber etwas zu früh und auch noch unpräzise, sodass Pantovic nicht mehr viel damit anfangen kann. Das hätte es sein können, oder müssen!

62. Losilla erobert die Kugel an der Mittellinie, marschiert und zieht dann ab. Einen guten Meter vorbei.

66. Das Spiel hat ein wenig Schwung verloren. Beide Trainer wollen daran etwas ändern und wechseln zum zweiten Mal: Mehlem verlässt bei den Gästen das Spielfeld, Ognjen Ozegovic betritt es. Reis nimmt Zoller runter und schickt Manuel Wintzheimer ins Rennen.

70. Höhn, der bislang an allen drei Toren beteiligt war, steigt nach einer Ecke hoch, drückt die Kugel aber vorbei.

71. Kurze Ecke, die Blum in Position bringt. Sein Schlenzer mit dem starken Linken saust nur haarscharf am Winkel vorbei. Das wäre eine gelungene Überraschung gewesen.

72. Das Spiel nimmt wieder an Fahrt auf. Nach einer Hereingabe von rechts kommt Tim SKarke zum Abschluss. Der trifft zwar die Kugel nicht richtig, die wird aber von Gamboa gegen die Laufrichtung Riemanns abgelenkt. Doch unser Keeper ist wachsam und hechtet zurück.

74. Geht wieder rund hier. Ganvoula mal wieder, der rechts von Losilla freigespielt wird und nach einem Übersteiger auf die kurze Ecke hämmert. Zu hoch angesetzt.

76. Letzter Wechsel bei den Lilien und Grammozis verstärkt logischerweise die Offensive. Paik verlässt das Feld und Mathias Honsak kommt.

79. Auch Reis zieht den letzten Joker. Ulrich Bapoh macht sich bereit, er nimmt Pantovics Platz ein.

81. Nächste gigantische Konterchance… Nach einer missglückten Freistoßvariante der Gäste trudelt die Kugel zu Wintzheimer, der den enteilten Losilla schicken will. Leider deutlich zu weit für den Franzosen.

85. Tor für Darmstadt – 2:2. Au backe, ist das bitter. Hereingabe von rechts, Hellers ersten Versuch kann Riemann noch abwehren, gegen den Abstauber per Kopf ist er aber machtlos. Man ey!

86. Und fast legt Dursun auch noch nach. Im Zentrum kommt der Türke völlig frei zum Kopfball, doch Riemann ist zur Stelle und pariert.

90. Feierabend. Täglich grüßt das Murmeltier. Nach einer zu passiven zweiten Hälfte verdient sich der SV Darmstadt 98 einen Punkt und bleibt somit vor dem nach wie vor sieglosen VfL. Dann halt in Heidenheim, wo es am kommenden Sonntag hingeht.

VfL: Riemann – Gamboa, Decarli, Lorenz, Soares (46. Tesche) – Pantovic (79. Bapoh), Losilla, Janelt – Zoller (66. Wintzheimer), Blum – Ganvoula
Tore: 1:0 Ganvoula (10., HE), 1:1 Höhn (13.), 2:1 Ganvoula (25.), 2:2 Heller (85.)

Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Täglich grüßt das Murmeltier. Wir sind gut ins Spiel gekommen, gehen in Führung, bekommen dann durch einen Standard den Ausgleich – das ist brutal, weil wir diese Situation einfach besser hätten verteidigen müssen. Wir haben es danach aber gut gemacht und waren gefühlt auch besser im Spiel als Darmstadt. Leider mussten wir Danilo Soares in der Halbzeit rausnehmen, weil er gestern schon leicht gekränkelt hat. Dadurch mussten wir das Zentrum verändern. Kleinigkeiten haben dazu geführt, dass die Mechanismen nicht mehr richtig gegriffen haben, die Abstände waren zu groß. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass die Mannschaft die Kompaktheit auf den Platz bekommt. Wir sind enttäuscht, weil jeder auf den Befreiungsschlag gewartet hat. Wir werden jetzt das Spiel analysieren und dann geht es nächste Woche weiter.

Dimitrios Grammozis (Cheftrainer SV Darmstadt 98): Ich habe mich gefreut, heute nach Bochum zurückzukommen und viele Leute zu treffen, mit denen ich in den letzten Jahren zusammenarbeiten durfte. Zum Spiel: Es war ein brutal intensives Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wir haben viel 50-50-Duelle verloren. Darüber hinaus haben wir dem Gegner zu viele Möglichkeiten gegeben, nach vorne zu kommen. Ich denke, dass die Kleinigkeiten ausschlaggebend waren. Der Elfmeter kam zu einer ungünstigen Zeit. Wir haben aber nach dem Rückstand alles dafür gegeben, um zurückzukommen. Nach einer Standardsituation machen wir den Ausgleich und sind wieder im Spiel. Dann lassen wir Ganvoula frei, der das 2:0 macht. Wir haben in der Halbzeit einige Dinge angesprochen und meine Jungs haben dann das Gesicht gezeigt, dass ich gerne von Anfang an gesehen hätte. Wir waren engagierte und griffiger. Am Ende hätten wir vielleicht sogar noch das Tor zum Sieg machen können.

Simon Lorenz: Wir sind wahnsinnig enttäuscht, dass wir schon wieder nicht dreifach punkten konnten. Ich denke, dass heute auf jeden Fall drei Punkte drin gewesen wären. Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit ein Stück weit zu passiv geworden sind. Wir waren sowohl im Verteidigen als auch mit Ball nicht mehr so aktiv. Wir konnten dem Spiel nicht mehr unseren Stempel aufdrücken. Das müssen wir jetzt analysieren und dann weiter hart an uns arbeiten.

Miloš Pantović (VfL Bochum 1848): „Ich glaube nicht, dass wir das Siegen verlernt haben. Momentan schaffen wir es aber einfach nicht, eine Führung auch mal über die Zeit zu bringen. Und so blöd sich das anhört, wir müssen einfach weitermachen. Ich denke, es ist schone eine Verbesserung drin in den letzten Wochen, trotzdem: Wir dürfen nicht so viel reden, sondern einfach mal punkten. Unser Plan nach der Pause war es, weiter kompakt zu stehen. Wir haben Darmstadt aber zu viel den Ball überlassen, das darf uns zuhause nicht passieren. Mir fehlen etwas die Worte. Wir haben wieder Führungen hergeschenkt, so wird es am Ende schwer.“

Anthony Losilla (VfL Bochum 1848): „Ich habe das Gefühl, dass ich mich jede Woche wiederhole und immer dasselbe sagen muss. Es ist wieder bitter. Wir waren gut im Spiel und auf einmal kommt etwas Unsicherheit rein, dann haben wir nur noch verteidigt und nicht mehr viel nach vorne gemacht - statt offensiv zu verteidigen. Dann kommt halt eine Flanke nach der anderen und einmal kommt sie dann beim Stürmer an. Da müssen wir noch mehr um die drei Punkte kämpfen und cleverer sein. Das darf nicht wieder passieren. Ist es bereits letzte Woche und es tut einfach weh. So lange auf einen Sieg zu warten ist dann auch nicht mehr leicht für den Kopf, da fangen wir in der Schlussphase immer an zu zittern. Wir müssen jetzt aber positiv bleiben, um aus der schwierigen Situation zu kommen. Wir haben ja gezeigt, dass wir es auch können.“