9. Spieltag

VfL Bochum 1848
1: 0
DSC Arminia BielefeldDSC Arminia Bielefeld

Fr,  05.10.201818:30 Uhr2. Bundesliga

VOLL IM SOLL

Für Arminia Bielefeld sind ungewohnte Zeiten angebrochen. In der Vergangenheit war es oft so, dass entweder die sportliche Situation prekär war oder die Finanzlage, im ungünstigsten Fall beides zugleich. Im zurückliegenden Jahrzehnt war der DSC gleich zweimal zu Gast in der 3. Liga, einmal sogar für zwei Jahre am Stück. Die zur neuen VIP-Tribüne umgebaute Gegengerade entpuppte sich aufgrund der Mehrkosten eher als Alptraum denn als Alm-Traum. Doch mit der vergangenen Spielzeit sind derlei Sorgen fürs Erste passé. Sportlich befindet sich die Mannschaft unter der ebenso klugen wie soliden Regie von Samir Arabi (Geschäftsführer Sport) und Jeff Saibene (Cheftrainer) im Aufschwung. Und finanziell hat das „Bündnis Ostwestfalen“, ein Verbund mittelständischer Unternehmen aus der Region, der Arminia unter die Arme gegriffen. Die noch im Dezember 2017 drohende Insolvenz konnte somit abgewendet werden.

Viele positive Nachrichten also, die im Kalenderjahr 2018 rund um die „Alm“ geschrieben wurden. Platz vier im Endklassement der Saison 2017/18 gehört ebenso dazu, Arminias beste Platzierung seit zehn Jahren. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, die man von Arminias Seite versucht einzudämmen. Eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte, also bis Platz neun, sei das Ziel für diese Spielzeit. Wenn´s mehr wird: umso besser. Derzeit verfehlt die Arminia diesen Anspruch um einen Rang, jedoch ist nicht der achte Spieltag maßgeblich für solcherlei Rechnungen, sondern Spieltag Numero 34 – nach Abpfiff, wohlgemerkt.

Und blickt man auf die bisherige Saison, so muss man sagen, dass die Bielefelder voll im Soll liegen. Zwei Niederlagen erst, die jüngste am vergangenen Wochenende. Mit 1:3 unterlag das Team von Jeff Saibene dem Aufstiegsfavoriten 1.FC Köln, und es ließen sich bei dem Spiel deutliche Parallelen zur VfL-Niederlage gegen die Domstädter zu Saisonbeginn ziehen: gut gespielt, das erste Gegentor quasi mit dem Halbzeitpfiff kassiert und die eine oder andere Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns – das Telegramm zur zweiten Bielefelder Saisonniederlage. Die erste Schlappe zogen sich die Ostwestfalen in Hamburg zu, beim anderen großen Aufstiegsfavoriten namens HSV. 0:3 aus Bielefelder Sicht am Ende, das Resultat fiel deutlicher aus als es der Spielverlauf vermuten ließ. Dem gegenüber stehen aber drei Siege, darunter ein Erfolg in der Fremde. Mit 2:1 gewann die Arminia bei Darmstadt 98, durch Tore in der Nachspielzeit von Roberto Massimo und Florian Hartherz. Aufgrund dieser drei Zähler konnte der DSC am VfL in der Tabelle vorbeiziehen. Vier Punkte hat Bielefeld aus der Englischen Woche mitgenommen, zu Beginn gab es ein 1:1 gegen Union Berlin, ehe die Spiele in Darmstadt und gegen Köln folgten.

Mit Blick auf den erwähnten Roberto Massimo lässt sich festhalten, dass auch die Bielefelder Jugendarbeit mehr und mehr Früchte trägt. Massimo ist Jahrgang 2000 und soll bei der Arminia den Durchbruch schaffen, obwohl er ihr schon gar nicht mehr gehört: Der 17-Jährige ist im Sommer vom VfB Stuttgart für 2,5 Millionen Euro gekauft und sofort an Bielefeld zurückverliehen worden. Ein anderer aus dem eigenen Stall ist gänzlich weg: Henri Weigelt, gebürtiger Bielefelder, wechselte ebenfalls im Sommer für rund 1,2 Millionen Euro den Arbeitgeber. Der Innenverteidiger schloss sich dem niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar an. Geblieben ist Keanu Staude (ebenfalls gebürtiger Bielefelder), der bereits 60 Zweitligaspiele absolviert hat und am vergangenen Freitag zum zwischenzeitlichen 1:2 gegen Köln traf.

In bislang 45 Pflichtspiel-Duellen spricht die Gesamtbilanz zwar für den VfL (18 Siege, 14 Unentschieden, 13 Niederlagen), doch in der jüngeren Vergangenheit jubelten (zu) oft die Ostwestfalen, allein letzte Saison zweimal (2:0, 1:0). Man muss schon fünf Jahre zurückgehen, um den jüngsten VfL-Triumph zu finden, ein 2:0 auf der Alm, Ken Ilsö und Yusuke Tasaka die Torschützen. Der letzte Heimsieg ist sogar knapp acht Jahre her, Slawo Freier, Chong Tese und Christoph Dabrowski waren erfolgreich. „Dabro“ traf damals gegen seinen Ex-Club, das könnte heuer nur Robert Tesche und Jan Gyamerah passieren. Umgekehrt befinden sich mit Nils Quaschner und Christopher Nöthe zwei ehemalige VfL-Akteure im Arminia-Kader; beide spielten zuletzt nach langwierigen Verletzungen jedoch nur Nebenrollen.

Wichtiger Heimsieg für den VfL! Nach der Englischen Woche wollten die Blau-Weißen wieder in die Spur, und sie behielten im Duell mit Arminia Bielefeld alle Zähler an der Castroper Straße. Tom Weilandt sorgte bereits nach acht Minuten für den goldenen Treffer der Partie, als er zunächst durch die Gästeabwehr tanzte und anschließend den zweiten Ball per Kopf in die Maschen drückte. Die Ostwestfalen machten nach dem Seitenwechsel gehörig Druck, doch die VfL-Abwehr um den starken Manuel Riemann hielt über 90 Minuten!

Die Englische Woche verdaut und abgehakt kehrte der VfL Bochum 1848 am 9. Spieltag der zweiten Bundesliga zurück ins Vonovia Ruhrstadion, um wieder in die Erfolgsspur einzubiegen. Gegner anne Castroper war vor 19.231 Zuschauern Tabellennachbar DSC Arminia Bielefeld, der vor dem Spiel mit einem Punkt mehr (12) auf Rang zehn notiert war. Im Vergleich zur Niederlage beim 1. FC Heidenheim tauschte Cheftrainer Robin Dutt auf drei Positionen: Anthony Losilla musste nach seiner Ampelkarte ebenso zusehen wie Maxim Leitsch, den Leistenprobleme plagten. Zudem saß Sidney Sam zunächst am Spielfeldrand. Jan Gyamerah, Robbie Kruse und Sebastian Maier rückten in die Anfangsformation.

Der Start in die Partie war gleich schwungvoll. Die erste Doppelchance hatten die Gäste aus Ostwestfalen, als Jonathan Clauss über rechts frei vor Manuel Riemann auftauchte. Der VfL-Schnapper blieb Sieger und entschärfte auch Florian Hartherz‘ Versuch von der anderen Seite (2.). Beide spielten mit offenem Visier, nun geriet aber der Strafraum der Arminen in Gefahr. Einen Maier-Freistoß bekam Tim Hoogland zu fassen und hielt drauf, wurde jedoch dabei geblockt (5.). Im nächsten Anlauf klappte es mit dem frühen Führungstor – und das war durchaus künstlerisch wertvoll. Nach einem Einwurf auf der linken Seite gelangte das Spielgerät zu Tom Weilandt, der mindestens die halbe DSC-Defensive narrte und aus der Drehung mit der Pike abzog. Stefan Ortega ließ den Schuss nach vorne klatschen, „Hille“ nutzte dies, um im zweiten Anlauf per Kopf zu versenken (8.). Traumstart nach Traumsolo geglückt.

Die Mannschaft von Jeff Saibene war nun um eine Antwort bemüht, musste beim Anrennen aber Konter des lauernden VfL über sich ergehen lassen. In einer Vier-gegen-Vier-Situation gelangte Weilandts Pass aber letztlich zu weit, da war mehr drin (11.). Wenig später kam Timo Perthel nach einem wieder von Weilandt initiierten Gegenstoß zum Schuss, wurde aber noch blockiert (15.) Die Arminen hatten in dieser die Spielkontrolle und schnürten den VfL phasenweise hinten ein, kamen aber nur bis zum Sechzehner und konnten keine nennenswerten Abschlüsse verzeichnen. Dafür generierten sie einige Ecken, ein halbes Dutzend allein in den ersten gut 20 Minuten, die der Gastgeber jedoch allesamt gut verteidigte und auch darüber so gut wie keine Gefahr aufkommen ließ. Nach flottem Beginn verflachte die Partie ein wenig.

Die beste Gelegenheit der Gäste verzeichnete Max Christiansen, der schön freigespielt wurde, jedoch in Bedrängnis von Gyamerah zu harmlos abschloss (29.). Einen weiteren Aufreger verursachte Lukas Hinterseer, der im Laufduell von Stephan Salger zu Fall gebracht wurde. Salger war der letzte Mann, eine klare Torchance verhinderte er dadurch zwar nicht, eine gelbe Karte wäre aber fällig gewesen. Nach dem anschließenden Freistoß verzog Perthel aus dem Hinterhalt (36.). Am Spielgeschehen tat sich bis zur Pause nichts mehr, auch Torraumszenen blieben mittlerweile eine Rarität. So brachten die Blau-Weißen die knappe Führung in die Katakomben.

Aus diesen kam die Dutt-Elf unverändert, die Bielefelder brachten mit Sturmtank Andreas Voglsammer für Christiansen mehr Offensive. Saibenes Plan ging in den Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte nicht auf, der VfL schaffte es nämlich, das Spiel wieder weiter weg vom eigenen Strafraum zu halten und gelegentlich in aussichtsreiche Kontersituationen zu geraten, bei denen die Arminia aber gut aufpasste. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Die Bielefelder holten sich dann die erste gelbe Karte der Partie von Schiedsrichter Lasse Koslowski ab, als Clauss Weilandt mit beiden Beinen voran niederstreckte (59.). Nach einer knappen Stunde kam wieder etwas mehr Leben auf den Rasen, Joker Voglsammer schloss aus dem Gewühl ab und traf den Pfosten (60.) – Riemann war aber da, es gab Ecke.

Gerade als die Gäste stärker aufkamen, hatte auch Bochum wieder eine Großchance. Nach einem Maier-Freistoß stieg Hoogland in der Mitte am höchsten und nickte das Leder knapp über den Querbalken (64.). Doch Bielefeld wurde immer forscher und setzte die VfL-Defensive zunehmend unter Druck. Börner setzte einen Kopfball nach Eckball an den Innenpfosten – Glück für Blau und Weiß (68.). Vor dieser Ecke ging Maier angeschlagen vom Feld, für ihn sollte Vitaly Janelt für mehr Stabilität sorgen (68.). Die Entlastung wurde weniger, bei einem starken Konter schloss Kruse zu früh ab und verfehlte deutlich (71.). Es war abzusehen, dass das noch lange 20 Minuten werden könnten. Joan Simun Edmundsson versuchte sich dann auf der Gegenseite als nächstes und setzte seinen Versuch aus vollem Lauf nicht weit neben die rechte Torumrandung (72.).

Eine Viertelstunde vor Schluss wurde dann der erste Bochumer verwarnt – Chung Yong Lee hatte im Luftkampf den Arm zu weit oben (75.). Saibene brachte auf Bielefelder Seite noch mehr Offensive, Keanu Staude sollte für Manuel Prietl für zusätzlichen Schwung sorgen (77.). Der VfL verteidigte leidenschaftlich, spielte aber mit dem Feuer. Die Führung war mittlerweile schmeichelhaft. Cedric Brunner sah gelb für das gleiche Vergehen, wie kurz zuvor Lee, dann zog Saibene seinen letzten Trumpf, Strauss ging raus und Patrick Weihrauch kam (82.).

Die Schlussminuten waren nun zerfahren, was dem VfL zugutekam. Die Mannen von Dutt befreiten sich mit viel Wille wieder vom Powerplay der Arminen und wurden selbst brandgefährlich. Erst missglückte Hinterseers Direktabnahme nach einer Lee-Ecke (83.), dann hatte der Südkoreraner selbst die Vorentscheidung auf dem Fuß, platzierte den Ball alleine vor Ortega nur Millimeter neben den Kasten (84.). Der ersehnte Dreier rückte aber immer näher, Bielefeld schaffte es nicht mehr, in der Box zum Abschluss zu kommen, die Hausherren machten es nun geschickt. Für die Schlussminuten half dann Silvère Ganvoula mit seiner Kopfballstärke aus, den Vorsprung zu retten, Geburtstagskind Kruse räumte das Feld (88.). Bielefeld schob Frust, Edmundsson holte sich für Ball wegschlagen den gelben Karton (90.). Bochum hielt den Ball, Ganvoula setzte beinahe den Schlusspunkt, scheiterte aber an Ortega. Dutt drehte in der vierminütigen Nachspielzeit nochmal an der Uhr und brachte Tom Baack, der zu seinem Saison-Debüt kam und Torschützen Weilandt ersetzte. Es reichte, nach einem letzten Freistoß im Mittelfeld pfiff Koslowski ab, nach drei sieglosen Spielen waren die drei Punkte im Sack.

Weiter geht es nach der Länderspielpause am Sonntag, 21. Oktober, beim Hamburger SV (13.30 Uhr).

Robin Dutt (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Es war sehr interessant zu sehen, dass beide Team taktisch im Vorfeld etwas verändert haben. Wir haben auch etwas notgedrungen auf einen Sechser umgestellt, dazu mit Basti Maier und Chung Yong Lee zwei Achter. Zum Glück hatten wir heute mal einen guten Start. Die frühe Führung hat geholfen. Wir haben danach aber nicht die Flanken zugestellt bekommen. In der Pause haben wir da etwas korrigiert, es wurde dann besser. Bielefeld hat viel mit dem Stilmittel lange Bälle agiert. Da haben sie mit Klos und Voglsammer zwei gefährliche Spieler, das sind brutale Situationen für den Gegner. In solchen Phasen brauchst du auch Glück. Die Arminia hat sehr viel Druck gemacht, viele Standards und Torschüsse. Da musst du irgendwie ein Bein dazwischen bekommen. Insgesamt waren wir heute strukturierter als in der Englischen Woche. Nach der 75. Minute konnten wir dann auch wieder für Entlastung sorgen, das ist uns in den letzten Spielen nicht gelungen. Lee und Weilandt, auch Hinterseer und Kruse haben den Gegner toll beschäftigt und die Bälle gehalten. Das war wichtig. Insgesamt war Bielefeld feldüberlegen. Unterm Strich ist heute etwas Glück dabei. Von der Mentalität her haben wir uns voll reingehauen und sind an die Grenze gegangen. Wir nehmen diesen Sieg sehr gerne mit, sind aber auch froh über die Pause jetzt. Dem Gegner alles Gute. Jeff macht super Arbeit, hat toll organisierte Mannschaften. Wir hatten sehr viel Respekt, es ist nicht einfach. Umso wichtiger ist es, dass wir diese drei Punkte geholt haben.

Jeff Saibene (Cheftrainer Arminia Bielefeld): Wir haben in letzter Zeit öfter solche Spiele, bei denen es Schluss heißt: Eigentlich gut gespielt, feldüberlegen, aber wir gewinnen die Spiele nicht. Das immer mit Pech zu begründen, ist mir zu einfach. Wir sind defensiv selten gut genug, um zu Null zu spielen. Auch heute wieder ein katastrophales Abwehrverhalten beim Gegentor. Und offensiv fehlen uns im Moment Killerinstinkt und Effizienz. Was ich meiner Mannschaft aber nicht abstreiten kann, ist Wille, Laufbereitschaft und Einsatz. Aber uns fehlt aktuell die Qualität, um Punkte zu holen und Spiele zu gewinnen. Daran müssen wir arbeiten. Gratulation an Robin zum Sieg.  

Tom Weilandt (VfL Bochum 1848): Ich glaube, die Finten haben gesessen. Beim Abschluss habe ich dann natürlich auch etwas Glück, dass ich ihn mit dem Kopf nochmal kriege. Insgesamt war es aber ein schönes Tor. Nach der Englischen Woche war es das erwartete Kampfspiel, wir mussten es einfach über die Zeit bringen. Das haben wir geschafft und jetzt werden auch wieder andere Auftritte kommen. Die Arminia hatte ein paar Chancen, aber nichts Zwingendes und sich dann unterm Strich die Zähne ausgebissen. Daher geht der Sieg in Ordnung.

Jan Gyamerah (VfL Bochum 1848): Da sind viel hohe Bälle reingeflogen, zum Glück ist keiner durchgerutscht. Es war ein enormer Druck vor dem Spiel, nachdem wir die Englische Woche verbockt haben. Wir wussten, dass wir heute gewinnen mussten und haben uns voll reingehangen. Spielerisch war es nicht das beste Spiel von uns, aber wir haben alles dafür getan, um die Punkte hierzubehalten. Vor der Woche waren wir oben mit dabei, jetzt waren wir Elfter. Das zeigt einfach, wie eng es in dieser Liga zugeht. Eine kleine Positiv- oder Negativserie und es geht schnell einige Positionen nach oben oder unten. Ich freue mich immer, wenn ich spielen darf, dann ist es auch egal wo. Heute ist Maxim ausgefallen, da war es halt innen und ‚Hoogi‘ hat mich da super geführt. Meine Stammposition ist rechter Verteidiger, wir haben aber überall hohe Konkurrenz.

Stefano Celozzi (VfL Bochum 1848): Ganz nüchtern betrachtet war das heute kein schönes Fußballspiel. Wir wussten aber auch, was auf uns zukommt und was auf dem Spiel steht. Es waren sehr viel Einsatz und Leidenschaft da, daher war es am Ende auch nicht unverdient. Schön, mal wieder zu Null zu spielen. Mit etwas Glück haben wir das Ergebnis über die Zeit gebracht. Wir wollten die vielen Standards eigentlich vermeiden, es ließ sich in der Eigendynamik des Spiels aber dann nicht verhindern. Ich denke, das haben wir konsequent verteidigt. So ein Sieg ist auch gut für das Selbstvertrauen und ich spiele ehrlicherweise sowieso lieber drei Mal 1:0 als einmal 6:0. Jetzt haben wir in der Länderspielpause viel Zeit zum Arbeiten.