5. Spieltag

VfL Bochum 1848
6: 0
FC Ingolstadt 04FC Ingolstadt 04

So,  16.09.201813:30 Uhr2. Bundesliga

SCHANZER SETZEN VOLL AUF OFFENSIVWUCHT

Der FC Ingolstadt hat in seiner jungen Vereinshistorie seit 2004 schon einiges durchlebt. Von der damals noch viertklassigen Oberliga ging es über die Regionalliga rasch in den Profifußball. Der erste Anlauf in Liga zwo ging 2008/09 zwar noch schief, im Folgejahr gelang jedoch die sofortige Rückkehr ins Unterhaus. Dort etablierte man sich und hielt sich vorerst stabil im Mittelfeld der Tabelle. Bis ein gewisser Ralph Hasenhüttl übernahm und den FCI in seiner zweiten Saison als Verantwortlicher bis zum Höhepunkt, dem zweijährigen Intermezzo in Deutschlands Fußball-Oberhaus, führte. Mit Hasenhüttl gelang ein respektabler elfter Rang und demzufolge der Klassenerhalt. Ohne ihn, es zog ihn bekanntermaßen nach Leipzig, folgte unter Markus Kauczinski und später Maik Walpurgis der sang- und klanglose Abstieg aus der ersten Bundesliga. Doch genau da soll es für die ambitionierten Schanzer in naher Zukunft wieder hingehen.

Dafür wurde nach der doch eher enttäuschenden Vorsaison ein personeller Umbruch eingeleitet, der ein paar Startprobleme mit sich brachte. An der Seitenlinie gab es jedoch keine Veränderung, nach wie vor wird Schanzer-Legende Stefan Leitl als Cheftrainer vertraut, nachdem dieser zuvor sechs Jahre als Spieler das Trikot trug und mit seinem Karriereende über Jugend und Reserve der Ingolstädter auf den Chefsessel befördert wurde. Er übernahm nach drei Niederlagen an den ersten drei Spieltagen der letztjährigen Abstiegssaison von Walpurgis, wird aber derzeit kritisch beäugt. Der eminent wichtige Sieg am vergangenen Spieltag gegen Erzgebirge Aue verschaffte ihm eine ruhigere Länderspielpause.

Es war nämlich zeitgleich der erste Dreier bzw. Pflichtspielerfolg in einer Saison, in der der FCI sich laut Expertenmeinungen im Feld hinter den Topfavoriten aus Köln und Hamburg durchaus Hoffnungen auf den Aufstieg und/oder die Relegation machen darf – auch der Marktwert ist der höchste nach denen der beiden Bundesliga-Absteiger. Der Start war aber noch nie so eine Sache der Schanzer. Am ersten Spieltag unterlagen die Mannen von Leitl beim SSV Jahn Regensburg trotz früher Führung mit 1:2. Im ersten Heimspiel hielt beim 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth ein altbekannter Fluch: Im Audi-Sportpark haben die Ingolstädter noch kein Auftaktspiel im Profifußball gewinnen können. Auch im DFB-Pokal wurden die Anhänger enttäuscht – bei Aufsteiger SC Paderborn setzte es nach schwacher erster Hälfte eine 1:2-Niederlage, der FCI strich also wie der VfL Bochum 1848 früh die Segel im Pokal. Auch das dritte Ligaspiel stellte keine Erlösung dar. Beim 1. FC Magdeburg bescherte ein Freistoß von Sonny Kittel, der auch im Pokal auf die Weise traf, immerhin den zweiten Punkt der Saison. Vor der Länderspielpause war es dann aber so weit, der Knoten platzte im Heimspiel gegen Aue. Für den 3:2-Erfolg waren vornehmlich Neuzugänge mitverantwortlich und davon hat es im Sommer bei den Oberbayern einige gegeben.

Zum einen wären da die beiden Österreicher Thorsten Röcher und Konstantin Kerschbaumer zu nennen, die von Sturm Graz respektive dem FC Brentford zu den Schanzern stießen. Beide spielten sich schnell in Leitls Startelf, Röcher traf auch schon zwei Mal – unter anderem auf Vorlage von Kerschbaumer zum 1:0 gegen Aue. Charlison Benshop kam aus Hannover und ist derzeit die erste Joker-Option Leitls. Mit seinem Treffer zum vorentscheidenden 3:1 hatte auch er seinen Anteil. Der zweite Einwechselspieler, der sofort Wirbel verursachte, war Osayamen Osawe, der vom 1. FC Kaiserslautern nach Ingolstadt wechselte und neben Benshops Tor auch das 2:1 von Dario Lezcano auflegte. Es wird also deutlich: Die vorderste Front ist das Prunkstück der Ingolstädter, in dem sich neben den bereits genannten, Röcher, Lezcano, Benshop, Kittel und Osawe auch noch Thomas Pledl, Robert Leipertz und Sturmtank Stefan Kutschke tummeln. Während die vorderste Front ins Rollen zu kommen scheint muss sich die neu formierte Hintermannschaft dagegen noch finden – was auch der Balance zuträglich wäre. Im Tor setzte sich Marco Knaller gegen Ex-VfLer Philipp Heerwagen durch, vor ihm ist Kapitän Marvin Matip die einzige Konstante. Meist verteidigen der junge Frederic Ananou, der im Vorjahr kaum Spielzeit bekam, rechts und dazu zwei Neuzugänge. Der ebenfalls junge Benedikt Gimber, von Hoffenheim in den Audi-Sportpark gelotst, und Königstransfer Lucas Galvão von Austria Wien auf der linken Abwehrseite. Wie gefestigt der FCI nach dem ersten Dreier wirklich ist, zeigt sich in den kommenden Partien, wenn die ersten Hammer auf die Schanzer warten. Angefangen hier anne Castroper geht es mit St. Pauli, Köln und Union Berlin gegen die prognostizierte Aufstiegskonkurrenz weiter.

Der direkte Vergleich spricht in bislang zwölf Duellen für die Gäste, die gleich sieben Partien davon gewinnen konnten – drei davon im Vonovia Ruhrstadion. Während der FCI anfangs noch eine Art Angstgegner war und in den ersten neun Duellen nur einmal den Kürzeren gegen den VfL zog (bei einem Remis), wendete sich das Blatt in jüngster Vergangenheit. Die drei letzten Begegnungen konnten nämlich allesamt die Blau-Weißen für sich entscheiden. In der Vorsaison trafen Felix Bastians und Robbie Kruse zum Hinspiel-Heimsieg, in Ingolstadt besorgte Robert Tesche den 1:0-Sieg für die Mannen von Robin Dutt – es war der erste Erfolg unter dem aktuellen VfL-Linienchef.

 

Was für ein Spiel im Vonovia Ruhrstadion! Der VfL Bochum 1848 hat gegen den FC Ingolstadt ein fahres Feuerwerk abgebrannt und völlig verdient mit 6:0 gewonnen! Mann des Spiels war Lukas Hinterseer, der gegen seinen Ex-Klub gleich dreimal einnetzen konnte. Tom Weilandt, Robbie Kruse und Anthony Losilla besorgten die weiteren Treffer für Blau-Weiß, bei denen Neuzugang Chung Yong Lee zu seinem Debüt kam. Ein bärenstarker und eindrucksvoller Auftritt der Dutt-Elf!

Endlich wieder Fußball daheim. Länderspielpause vorbei, prächtiges Wetter und prächtige Stimmung anne Castroper. Am 4. Spieltag der 2. Bundesliga empfing der VfL Bochum 1848 den FC Ingolstadt 04 im Vonovia Ruhrstadion, der zuletzt dreimal hintereinander besiegt werden konnte. Mit zwei Änderungen in der Startelf schickte Cheftrainer Robin Dutt seine Mannen gegen die Schanzer ins Rennen: Sebastian Maier kam auf der „Zehn“ zu seinem Startelfdebüt und Jan Gyamerah rotierte für Kapitän Stefano Celozzi auf die Rechtsverteidigerposition. Anthony Losilla übernahm die Binde. Neuzugang Chung Yong Lee nahm ebenso wie Sidney Sam, der nach Sperre und Verletzung wieder einsatzbereit war, zunächst auf der Bank Platz.

Nach drei Wochen ohne Fußball anne Castroper startete der VfL heiß wie Frittenfett in die Begegnung mit den Schanzern, setzte den Gast von Beginn an gehörig unter Druck und riss die 14.341 Zuschauer im Vonovia Ruhrstadion gleich mit. Noch besser wurde die Stimmung als es bereits nach drei Minuten Strafstoß für die Blau-Weißen gab. Lucas Galvão, der nach keinen 60 Sekunden die gelbe Karte sah, legte dann auch noch Tom Weilandt im Strafraum, Lukas Hinterseer ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und vollstreckte eiskalt zum 1:0 – das erste Saisontor ausgerechnet gegen seinen alten Verein (4.). Und der VfL blieb am Drücker. Nur eine Minute später flankte Danilo Soares butterweich auf Torschützen Hinterseer, der per Kopf leider nur den Pfosten traf und den Doppelpack nur haarscharf verpasste (5.). Mit der Führung im Rücken spielte die Dutt-Elf weiter groß auf und ließ den überforderten Schanzern keine Luft zum Atmen. Der nächste Beweis: Das 2:0 von Robbie Kruse, ebenfalls der Premierentreffer in dieser Spielzeit. Feine Kombination durch’s Mittelfeld, letztlich fasst sich der Socceroo ein Herz und zog aus knapp 25 Metern ab. FCI-Keeper Marco Knaller war zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (14.). Blau und Weiß mit Vollgas und mittlerweile wie im Rausch, nach nicht einmal 20 Minuten stand es auch schon 3:0. Klasse Spielzug über Gyamerah, Kruse und Hinterseer, der mit der Brust für Weilandt ablegte – und „Hille“ jagte die Kugel mit Karacho von rechts unhaltbar für Knaller in die lange Ecke (19.). Sein zweites Tor in Folge, nachdem er bereits in Paderborn erstmals seit seiner Rückkehr traf. Das Stadion explodierte förmlich.

Nach der fulminanten Anfangsphase ließen es die Hausherren nun minimal ruhiger angehen, Herr der Lage blieben sie aber dennoch und legten kurz nach Treffer Nummer drei beinahe sogar noch den vierten nach. Diesmal setzte Robert Tesche Weilandt elegant in Szene, diesmal passierte sein Schuss die falsche Seite des Pfostens (21.). FCI-Coach Stefan Leitl reagierte und wechselte schon nach 27 Zeigerumdrehungen Robin Krauße für Marcel Gaus ein. Langsam bekamen die Gäste die Beine auf den Boden und verhinderten ab Mitte des ersten Abschnitts vorerst weitere große Einschusschancen der Bochumer. Nach vorne fanden sie den Weg aber kaum. Frust kam auf, Sonny Kittel und Frederic Ananou holten sich für Fouls gelbe Karten ab. Zwischendurch kam Tim Hoogland noch artistisch nach einem Maier-Freistoß zum Abschluss, verfehlte beim schwer zu nehmenden Ball aber deutlich (33.). Den besten Angriff der Oberbayern schnappte sich nach 37 Minuten der bis dato quasi beschäftigungslose Manuel Riemann, der bei Osayamen Osawes Hereingabe sicher zupackte. Pünktlich ging es nach einer überragenden ersten Halbzeit unter tosendem Applaus der Fans in die Kabinen. Das war richtig stark.

Unverändert kam die Elf von Dutt wieder auf den Rasen, Gästecoach Leitl zog mit Charlison Benshop, für den der verwarnte Kittel Platz machen musste, schon seinen zweiten Joker. Am Spielverlauf tat sich derweil nichts, der VfL kontrollierte und hatte die erste dicke Gelegenheit der zweiten 45 Minuten. Hinterseer steckte fein für Tesche durch, der frei vor Knaller war, aber scheiterte (54.). Im Gegenzug kam dann auch Ingolstadt zur ersten richtig guten Chance. Osawe nahm Benshop mit, doch Riemann war zur Stelle und parierte klasse. Den Nachschuss setzte Benshop im Fallen deutlich drüber (55.). Dann wieder nur Bochum, Hoogland kam nach einem Freistoß von Maier zum Kopfball, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball (56.). Kurz darauf wurde der Tag für die Gäste noch bitterer. Kruse wurde ins Laufduell mit Galvão geschickt, der sich nur per Foul zu helfen wusste und folgerichtig mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde (57.). Den fälligen Freistoß trat natürlich wieder Maier, Knaller streckte sich und fischte das Geschoss aus dem Eck (59.). Es dauerte dennoch nicht lange, ehe der VfL seine Überzahl ausnutzten konnte und den Ball abermals im Netz zappeln ließ. Tesche mit dem Auge für Kruse, der die Kugel von der rechten Seite punktgenau zu Hinterseer hob – der Sturmtank musste nur noch einnicken (62.). Wer dachte, das war’s nun, wurde keine fünf Minuten eines Besseren belehrt. Soares zog in den Sechzehner und wurde plump von Ananou zu Fall gebracht. Hinterseer schnappte sich erneut die Kugel und verlud Knaller ganz lässig – Dreierpack für den Alpenbomber (66.).

Seine letzte Aktion, er holte sich seinen hochverdienten Sonderapplaus ab. Für ihn durfte Silvère Ganvoula in der Schlussphase stürmen (67.). Auch Weilandt hatte Feierabend, Sidney Sam kam zu seinem Comeback (68.). Trotz des überdeutlichen Ergebnisses kannte der VfL keine Gnade und suchte weiter den Weg nach vorn, Kruse wurde aber gerade noch geblockt (72.). Dann war es Zeit für das Debüt des Blauen Drachen Chung Yong Lee, der für Organisator Maier erstmals im deutschen Profifußball ran durfte (76.). Und er war gleich am nächsten Tor beteiligt. Sein Eckball flipperte durch den Schanzer-Strafraum und landete vor den Füßen des Kapitäns Losilla – der fackelte nicht lang, drosch das Spielgerät humorlos in die Maschen und machte so das halbe Dutzend voll (79.). Ein traumhafter Tag, der mit einem weiteren Tor sogar historisch geworden wäre. Noch nie hat der VfL ein Pflichtspiel in einer der Bundesligen höher als 6:0 gewonnen. Das war bis dato vier Mal der Fall, zuletzt gegen Aue (2011) im Unterhaus. In der Bundesliga gelang das Kunststück auf Schalke (1981), gegen Nürnberg (1983) und FC St. Pauli (1997) schon dreimal. Dazu kam es aber nicht mehr, es blieb nach einer fantastischen Leistung beim 6:0, die den VfL auf Rang zwei hievte.

Weiter geht es in der 2. Bundesliga am kommenden Samstag bei Holstein Kiel (13 Uhr).

Robin Dutt (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Die Anfangsphase war heute ganz entscheidend für den Spielverlauf. Wir konnten in der Anfangsphase fast jeden Zweikampf gewinnen, haben schnell nach vorne gespielt. Es ist dann so im Fußball. Bei der einen Mannschaft kommt selbst jeder Fehlpass in den Fuß eines Mitspielers, bei der anderen Mannschaft geht gar nichts. So hat das Spiel seinen Lauf genommen. Meine Mannschaft hat es aber natürlich auch gut gemacht. Es hat alles funktioniert und gepasst. Die große Herausforderung ist es, für beide Mannschaften übrigens, dieses Ergebnis richtig einzuordnen. Wir dürfen es nicht zu hoch hängen. Es war eigentlich das erste Spiel in dieser Liga, das deutlich ausging. Zumindest seit ich hier bin. Ich bin natürlich dennoch hochzufrieden, es freut mich auch für die Fans. Ingolstadt wünsche ich alles Gute. Sie haben eine gute Mannschaft und einen guten Trainer. Solche Spiele wie heute gibt es, ich habe sie auch schon erlebt.

Stefan Leitl (Cheftrainer FC Ingolstadt 04): Wenn man als Trainer hier sitzt und 6:0 verloren hat, kann sich glaube ich jeder vorstellen, dass man nicht allzu viel Gutes zu sagen hat. Glückwunsch an Robin Dutt und den VfL zu dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Für uns ist es eine sehr unglückliche und bittere Niederlage, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir gegen Aue zuletzt ein gutes Spiel gezeigt und die Leistung mit durch die Länderspielpause genommen haben. Wir haben gut trainiert und uns für heute viel vorgenommen. Man muss aber ehrlich sagen, dass wir dem Gegner einfach unterlegen waren. Das Positive ist, dass wir bereits am Freitag das nächste Heimspiel haben und dieses Ergebnis von heute geraderücken können.

Tom Weilandt (VfL Bochum 1848): Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und es ging direkt super los. Wir haben uns viel vorgenommen und sind glücklich, dass es so gut geklappt hat. Überragend. Das Tor gegen Paderborn hat mir Selbstvertrauen gegeben, das hat mir heute bei meinem Tor geholfen. Jetzt geht es in weiter Kiel, das wird ein besonderes Spiel für mich. Es wird schwer und wir sind noch am Anfang der Saison, aber wir können positiv nach vorne schauen.

Sebastian Maier (VfL Bochum 1848): Ich habe mir einen Sieg gewünscht, aber sowas hat sich natürlich keiner ausgemalt. In der Anfangsphase haben wir stark gepresst und brutal schöne Tore geschossen. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt und wir haben nicht aufgehört. Es war ein rundum gelungener Tag und ich bin sehr zufrieden mit meinem Startelfdebüt. Wir sind aber gut beraten, nach dem fünften Spieltag nicht durchzudrehen, auch wenn es ein traumhaftes Ergebnis war. Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen und auf dem Boden bleiben. Ein zwei Tage dürfen wir es aber schon genießen. Jetzt steht uns eine Englische Woche bevor, dann können wir ein erstes Fazit ziehen.

Lukas Hinterseer (VfL Bochum 1848): Wenn du so früh in Führung gehst, weiter Druck machst und die Tore fallen, dann spielt man sich auch mal in einen Rausch, kriegst immer mehr Selbstvertrauen. Ingolstadt hatte keinen guten Tag, bei uns war es ein sehr guter. Daher geht es auch in der Höhe absolut in Ordnung. Vier Scorerpunkte sind natürlich toll für mich, ich habe die Kritik ja auch mitbekommen. Ein Stürmer wird an Toren gemessen, ich habe mich nicht beeinflussen lassen. Ich versuche, mit meinem Einsatz vorneweg zu gehen und mein Ding zu machen. Auf Dauer wird das auch belohnt. Wir sollten aber auf die Euphoriebremse drücken, wenn man sieht, wie eng diese Liga ist. In Kiel wird es wieder ein anderes Spiel, in dem wir voll gefordert werden.

Chung Yong Lee (VfL Bochum 1848): Ich bin sehr glücklich, vor diesem großen Publikum spielen zu dürfen, nachdem ich ein paar Schwierigkeiten hatte, bis ich hierherkommen konnte. Viele Koreaner haben sich auf das Spiel gefreut und haben zugeschaut.