1. Spieltag

VfL Bochum 1848
0: 2
1. FC Köln1. FC Köln

Sa,  04.08.201813:00 Uhr2. Bundesliga

Aller Anfang ist schwer

Es liegt ein schier unglaubliches Jahr hinter dem 1. FC Köln, ein extremes Wechselbad der Gefühle. Von Platz fünf und dem damit verbundenen ersten Europapokaleinzug seit einem Vierteljahrhundert starteten die Rheinländer euphorisiert in die Vorsaison, dann nahm das kölsche Drama seinen Lauf. Unstimmigkeiten auf der Führungsebene paarten sich mit sportlichem Misserfolg und enormem Verletzungspech, hinzu kamen die Querelen um den Verkauf von Lebensversicherung Anthony Modeste. Erst am letzten Hinrundenspieltag gelang der erste Dreier der Saison. Mit mageren sechs Zählern zierte der „Effzeh“ über den Winter das Tabellenende des Oberhauses, auch das Abenteuer Europapokal ging auf bittere Weise bereits nach der Gruppenphase zu Ende. Symptomatisch stand das unvergessene 3:4 nach 3:0-Führung gegen den SC Freiburg. Die Architekten des Erfolgs der Vorjahre waren da schon nicht mehr im Amt.

Geschäftsführer Jörg Schmadtke trat nach dem neunten Spieltag zurück, Anfang Dezember wurde auch Trainer Peter Stöger freigestellt. Unter Interimscoach Stefan Ruthenbeck, der schließlich bis zum Sommer am Wunder Klassenerhalt arbeiten durfte, erlebten die Kölner eine Art Renaissance, die Hypothek der Hinrunde war jedoch zu groß. Der Glaube an die eigene Stärke war aber wieder da.

Nun steht in Liga zwo also alles auf Anfang. Der Top-Favorit auf den Aufstieg sind die Kölner nichtsdestotrotz und auch die Euphorie ist in die Domstadt zurückgekehrt, das bewiesen 50.000 Anhänger bei der Saisoneröffnung. Das war auch schon im Verlaufe der Rückrunde der Fall, in der sich die Ruthenbeck-Elf phasenweise sogar ernsthafte Hoffnungen auf einen Ligaverbleib, oder wenigstens die Relegation, hat machen können. Auch wenn es schließlich nicht reichte, machte die Art und Weise, wie sich die Mannschaft gegen den kaum abzuwendenden, sechsten Abstieg der Vereinsgeschichte wehrte, den Anhängern Mut. Diese beeindruckten wiederum auch in Krisenzeiten mit bemerkenswertem Support, man erinnert sich an die London-Invasion aus der Hinrunde. So schaukelten sich Fans und Mannschaft über die Spielzeit hoch. Dies mündete letztlich darin, dass Leistungs- und Hoffnungsträger sowie Nationalspieler wie Timo Horn, Jonas Hector, Marcel Risse oder Vincent Koziello dem Verein auch beim bitteren Gang in Liga zwei die Treue schworen.

Ein weiterer Entfacher des Enthusiasmusses ist ein gebürtiger Kölner: Der neue Cheftrainer Markus Anfang. Der 44-Jährige vollbrachte bereits mit bescheidenen Mitteln etwas, was ihm vor der Saison wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten zugetraut hätten – er hievte Aufsteiger Holstein Kiel mit einer klaren Spielidee von berauschendem Offensivfußball in die Relegation, wo die Millionentruppe des VfL Wolfsburg letztlich doch eine Nummer zu groß war. Nun steht ihm trotz einiger schmerzlicher Abgänge wie Leonardo Bittencourt, Yuya Osako oder Dominique Heintz, die allesamt weiter Bundesligafußball spielen werden, ein mehr als üppig besetzter Kader zur Verfügung, um seine Visionen von dominantem Offensivfußball in die Tat umzusetzen. Sportchef Armin Veh, der im Dezember auf Schmadtke folgte, sprach gar von einem „besseren Kader als im Vorjahr“ – im Unterhaus wohlgemerkt. Es kann also nur ein Ziel geben und das spricht man beim Effzeh auch offensiv aus: Die Rückkehr in Liga eins soll, nein muss, es werden.

Dafür ließen sich die Geißböcke auch in Sachen Transfers nicht lumpen, Einnahmen waren durch zahlreiche Spielerverkäufe und auch aus Reserven des Verkaufs von Modeste nach China reichlich vorhanden. Die Neuen versprechen dabei einen guten Mix aus Talent und Zweitliga-Erfahrung. Mit Abwehrchef Rafael Czichos und Taktgeber Dominick Drexler, nach Zwischenstopp beim FC Midtjylland, folgten zwei tragende Säulen des Kieler Erfolgs ihrem Coach, Lasse Sobiech (FC St. Pauli) und Dresden-Eigengewächs Niklas Hauptmann kennen die Liga ebenfalls bestens. Eine Art Königstransfer ist Louis Schaub, der nach 160 Spielen in der österreichischen Bundesliga von Rapid Wien zum „Effzeh“ stößt. Die jungen Benno Schmitz (Leipzig) und Matthias Bader (Karlsruhe) bilden das neue Rechtsverteidiger-Tandem, fallen aber vorerst verletzt aus. Vier Youngster aus dem eigenen Stall komplettieren die elf Zugänge, ebenso viele Abgänge waren zu verzeichnen. Mit Simon Terodde kommt zudem ein bestens bekannter Akteur zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Trotz aller Qualität und dem mit Abstand höchsten Marktwert der Liga steht den Gästen im Vonovia Ruhrstadion keine einfache Aufgabe bevor, schon die letzten zwei Auftritte brachten den Kölnern keine Punkte. 2012/13 sicherte Richard Sukuta-Pasu drei Heimzähler, im Jahr darauf drehte der VfL einen Pausenrückstand in Person von Zlatko Dedič und Marcel Maltritz noch in einen 2:1-Erfolg. Vor Ehrfurcht erstarren wird die Elf von Robin Dutt auch dieses Mal sicherlich nicht. Denn anders als im Vorjahr lief die Vorbereitung des VfL Bochum 1848, abgesehen von ein paar verletzungsbedingten Rückschlägen, durchweg positiv. Dutt konnte erstmals in einer kompletten Vorbereitung seine Vorstellungen vermitteln, das hat seit Amtsantritt ja auch schon so sehr gut geklappt. Die Blau-Weißen sind für den Start in die 2. Bundesliga gewappnet und können sich der Unterstützung zahlreicher VfL-Fans gewiss sein. Diese dürfen sich in ausverkauftem Hause auf ein spektakuläres Kräftemessen zweier den Weg nach vorne suchenden Mannschaften freuen.

Auftakt der neuen Saison, es war angerichtet anne Castroper. Hochsommerliche Temperaturen, die Geißböcke zu Gast, ausverkaufte Hütte. Doch der Spielverlauf passte aus VfL-Sicht nicht in diese Aufzählung. Kurz vor der Pause unterlief dem starken Youngster Maxim Leitsch ein bitteres Eigentor. Im Gegenzug verweigerte das Schiedsrichtergespann den Blau-Weißen einen klaren Elfmeter. Nach dem Seitenwechsel ließ Manuel Riemann einen Schuss zur Seite prallen, FC-Neuzugang Czichos stand goldrichtig und traf zum 2:0 für den Bundesliga-Absteiger. Daran änderte auch die zwanzigminütige Überzahl - Meré sah die Ampelkarte - nichts mehr.

Was hat dieses Gefühl gefehlt!? Nach einer Ewigkeit endlich wieder Spieltag im Vonovia Ruhrstadion anne Castroper. Als Entschädigung für die lange Wartezeit bescherte der Spielplan dem VfL Bochum 1848 gleich einen richtigen Kracher, der Bundesliga-Absteiger und Top-Favorit Nummer Eins, der 1. FC Köln, war zum Auftakt zu Gast – volles Haus und Gänsehaut inklusive. Bei brütender Hitze und überragender Stimmung vertraute Robin Dutt zu Beginn WM-Fahrer Robbie Kruse und Miloš Pantović in der offensiven Dreierreihe an der Seite von Sidney Sam, Maxim Leitsch verteidigte innen neben Tim Hoogland, rechts hinten spielte Jan Gyamerah. Manuel Riemann wurde rechtzeitig fit und stand zwischen den Pfosten. Danilo Soares, Robert Tesche, Anthony Losilla als Käpt’n und Lukas Hinterseer komplettierten die Startelf.

Der erste Abschluss gehörte den Blau-Weißen. Sam eroberte das Leder in des Gegners Hälfte und zog nach Doppelpass mit Sturmspitze Hinterseer von der Strafraumgrenze ab. Er traf das Leder jedoch nicht wuchtig genug und verfehlte zudem den Kasten von Timo Horn (3.). Knackige Zweikämpfe bestimmten die Anfangsphase, es wurde um jeden Zentimeter und Ballbesitz gefightet. Kölns erste Strafraumaktion entsprang einem langen Ball auf Guirassy, der sich gegen Hoogland durchwühlte, aber nicht mehr abschließen konnte – Riemann war zur Stelle (10.). Der VfL setzte die Gäste derweil immer wieder unter Druck und erzwang in Person von Sam und Hinterseer Fehler, die vorerst jedoch nicht in Torgefahr umgemünzt werden konnten. Auf der anderen Seite setzte Christian Clemens Guirassy per Flanke in Szene, der köpfte deutlich vorbei (16.). Im Gegenzug machte es Kruse nach Soares‘ Hereingabe viel besser, seinen klasse Kopfball lenkte Horn aber gerade so an die Querlatte und somit zur Ecke – die erste Riesengelegenheit (17.).

Der VfL blieb die gefährlichere Mannschaft und hatte gleich die nächste gute Chance. Bei einem Gegenstoß steckte Sam im richtigen Moment für Kruse durch, im Strafraum in Bedrängnis zu zentral abschloss (23.). Es folgte eine Trinkpause zur allgemeinen Abkühlung. Guirassy prüfte dann Riemann, der mit dem flachen Roller jedoch keine Probleme hatte (27.). Die Blau-Weißen waren eine Minute später wieder deutlich näher dran am Führungstreffer. Die Kugel landete bei nach einer Hereingabe von rechts bei Soares, der volley abzog und irgendwie Hinterseer fand. Dessen Direktabnahme ging knapp rechts vorbei (28.). Der „Effzeh“ schien beeindruckt von der Bissigkeit der Dutt-Elf, die nach 30 Minuten keine glasklare Möglichkeit zugelassen hatte – selbst aber immer wieder am 1:0 schnupperte. Tesche nahm Pantović mit, der von links Kruse bedient. Der Australier nahm den Ball elegant, aber etwas zu weit, mit und fand vor Horns Kasten keine Lösung mehr (33.).

Bei den Kölnern ging wenn etwas über den bulligen Guirassy, der immer wieder hoch angespielt wurde und drüber zielte (39.). Dann wieder die Hausherren. Pantović setzte sich auf dem linken Flügel herrlich gegen zwei Mann durch und legte für Kruse zurück, der jedoch geblockt wurde (40.). Kurz vor der Pause dann der extrem unglückliche und unverdiente Rückstand. Jonas Hector brachte den Ball nach links zu Clemens, der ihn über Soares ins Zentrum chippte. Dort wollte der bis dato stark spielende Leitsch bereinigen, bugsierte den Ball aber per Kopf an Riemann vorbei ins eigenen Netz – bitterer geht es nicht (44.). Es kam noch dicker für den VfL. Kurz vor dem Pausenpfiff verweigerte Zwayer Soares einen glasklaren Foulelfmeter, nachdem dieser beim Eindringen in den Sechzehner getroffen und ohne Ballkontakt unsanft zu Fall gebracht wurde (45.). Mit der schmeichelhaften 1:0-Führung für die Geißböcke ging es in die Halbzeitpause, der VfL konnte sich für einen imposanten Auftritt nicht belohnen.

Zu Wiederbeginn rückte Timo Perthel für Soares in Dutts Mannschaft, der sich beim Foul kurz vor der Pause wohl verletzt hat. Perthels erstes Ligaspiel seit dem 17. Dezember 2016 beim FC St. Pauli. Die Gäste aus der Domstadt blieben personell unverändert. Diesmal gehörte die erste Chance den Kölner, doch Leitsch rettete nach einem fatalen Ballverlust Losillas stark gegen zwei Mann (53.). Der Auftakt einer wilden Phase. Horn lenkte Sams Hereingabe in die Mitte, keiner da. Köln nun gefährlicher und mit den nächsten Möglichkeiten. Córdoba hielt drauf, Riemann parierte. Wenig später musste Hoogland Clemens‘ Abschluss auf der Linie für den geschlagenen Schlussmann aufräumen (55.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Pantović und Kruse brachten die FC-Hintermannschaft mit Hereingaben in die Bredouille, mit vereinten Kräften wurde aber jeweils geklärt (57.). Nach einer knappen Stunde der nächste Nackenschlag für den VfL. Nach einem Foul von Leitsch brachte Köln den fälligen Freistoß rein, Clemens zog ab und Rafael Czichos verwertete den Abpraller zum 2:0 (59.). Köln jetzt mit Oberwasser, Córdoba zielte per Kopf knapp links vorbei (63.). Dutt reagierte umgehend mit dem zweiten Wechsel und brachte Pflichtspiel-Debütant Silvère Ganvoula für Pantović (64.).

Dem VfL lief allmählich die Zeit davon, die Partie nahm sich eine kurzzeitige Verschnaufpause. Clemens versuchte sein Glück, zielte aber zu hoch (70.). Der erste Wechsel der Kölner, Niklas Hauptmann kam für Louis Schaub, läutete dann die Schlussphase ein. Ann ein Hoffnungsschimmer für den VfL. Jorge Meré kam auf links gegen Sam deutlich zu spät und sah die Ampelkarte, nachdem er vor der Pause schon wegen eines Vergehens verwarnt wurde (71.). Der anschließende Freistoß landete bei Tesche, der auf Risiko ging und den Ball über den Kasten jagte (72.). Kölns neuer Coach Markus Anfang zog die Konsequenzen aus dem Platzverweis und brachte Abwehrmann Lasse Sobiech für Angreifer Guirassy (73.). Dutts Mannen mühten sich redlich, während der Absteiger sich nun logischerweise mehr und mehr auf die Defensive konzentrierte. Das machten sie jedoch geschickt und setzten zudem Nadelstiche. Dominick Drexler spielte Joker Hauptmann an, der Riemann überlupfte, dann aber die Hand zur Hilfe nahm (78.). Hoogland hatte aber heldenhaft geklärt.

Für die letzten zehn Minuten zückte Dutt in Johannes Wurtz seinen letzten Trumpf, da die Angriffsbemühungen ins Stocken geraten sind. Sam verließ das Spielfeld (81.). Hinterseer vergab die dicke Möglichkeit auf den Anschluss, als Kruse ihm den Ball perfekt in den Laufweg passte (83.). Die Uhr tickte gnadenlos runter. Der Akku der Spieler auch. Hoogland hämmerte die Kugel nochmal in die dritte Etage (88.), selbiges passierte Gyamerah bei seiner Direktabnahme. Köln hielt die Hausherren clever vom eigenen Kasten fern. Die Bochumer Jungs gaben bis zum Ende nicht klein bei, die Partie endete jedoch mit 0:2.

 

Robin Dutt (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Ich bin schon ein Stück weit verärgert, dass wir dieses Spiel am Ende verlieren. Was die Spieler, natürlich auch die Kölner, da unten auf dem Feld geleistet haben, bei dieser Hitze, das war schon außergewöhnlich. Es lag heute in unseren Händen, dieses Spiel zu gewinnen. In der ersten Halbzeit haben wir uns genügend Chancen erspielt, um in Führung zu gehen. Bei diesen äußeren Gegebenheiten war klar, dass eine Führung heute enorm wichtig sein wird. Daher war es natürlich sehr ungünstig, dass wir in Rückstand geraten sind. Irgendwann gehen dir dann auch die Kräfte aus. Da ist es dann auch egal, ob du gegen zehn oder elf Mann spielst. Die Niederlage war unnötig. Man hat aber auch die Qualität beim Gegner gesehen, der dann auch in der Lage ist, Fehler zu bestrafen. Diese Auftaktniederlage tut schon ein wenig weh, wir werden aber schnell nach vorne schauen.

Markus Anfang (Cheftrainer 1. FC Köln): Ich denke, dass wir haben heute alle ein intensives Spiel gesehen haben. Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen und haben nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Der VfL hat es stark gemacht, wir hatten Probleme, unser Spiel aufzuziehen und sind in einige Situationen gekommen, in denen wir normalerweise besser stehen. Wenn man ehrlich ist, war diese Halbzeitführung auch nicht verdient. Nach dem Wechsel haben wir besser agiert. Es waren nun mehr Aktionen nach vorne da, anders als noch in der ersten Halbzeit haben wir die Räume genutzt und es zu Ende gespielt. Da hätte das zweite Tor auch eher fallen können, im Gegenzug hatte aber auch der VfL seine Möglichkeiten. Ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen für die Art und Weise, wie sie gekämpft haben. Gerade in der zwanzigminütigen Unterzahl. Sie haben das Thema 2. Bundesliga angenommen, nie aufgegeben und sich gegen alles gestemmt. Das war gut, auch wenn wir es fußballerisch deutlich besser können. Wir haben aber auch gegen einen richtig starken VfL Bochum gespielt. Insgesamt sind wir glücklich, dass wir das Spiel für uns entschieden haben.

Maxim Leitsch (VfL Bochum 1848): „Das Eigentor sieht natürlich blöd aus und nervt natürlich, auch wenn es unglücklich war. Ich werde etwas von hinten geschubst, höre den Manu rufen und berühre den Ball dann leicht. Extrem ärgerlich. Ist nicht so gut für mich gelaufen, ich war an beiden Toren mitschuldig. Wir hätten vorher das Tor machen müssen, die Chancen haben wir gehabt. Dann wäre es leichter gewesen und anders gelaufen. Alles abhaken und dann nächste Woche die drei Punkte holen.“

Jan Gyamerah (VfL Bochum 1848): „Es war schon sehr heiß und anstrengend, aber dank der super Vorbereitung konnten wir die Kraft aufbringen, um 90 Minuten zu gehen. Es war gefühlt nur eine Frage der Zeit, bis wir die Führung machen und dann kassieren wir kurz vor der Pause so ein ärgerliches Tor. Wahnsinn. Wir haben so ein super Spiel gemacht, der Trainer hat uns überragend eingestellt und es wurde alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Die Moral wird darunter aber nicht leiden, weil wir wissen, dass wir ein super Spiel gemacht haben. In Duisburg holen wir uns dann die drei Punkte.“

Manuel Riemann (VfL Bochum 1848): „Es ist schade, dass das Spielglück heute nicht auf unserer Seite war. In den entscheidenden Situationen lief es für die Kölner. Das fing beim 0:1 ein, dann kriegen wir einen klaren Elfmeter nicht. Es gab viele kleine Szenen in aussichtsreichen Situationen, die dann abgepfiffen wurden. Kein Vorwurf an den Schiedsrichter, es war eine schwer zu leitende Partie. Der Gegner hat auch keiner Chance zwei Tore gemacht. Gegen Duisburg müssen wir dann genauso spielen und uns das Glück erarbeiten.“