13. Spieltag

VfL Bochum 1848
1: 0
SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98

Mo,  12.11.201820:30 Uhr2. Bundesliga

HAUPTSACHE: SORGENFREI

Wer glaubt, der VfL hätte in der vergangenen Saison schon eine komplett verrückte Spielzeit hinter sich gebracht, sollte mal einen gepflegten Blick nach Darmstadt werfen. Als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt, schmierten die „Lilien“ nach gutem Start ab und fanden sich nach zwölf Spielen ohne Sieg im Tabellenkeller wieder. Nach der Hinrunde wurde Torsten Frings entlassen, Erfolgscoach Dirk Schuster (Doppelaufstieg mit Darmstadt 2014 und 2015, Klassenerhalt 2016) übernahm erneut. Doch der Erfolg blieb zunächst aus, auch „dank“ einer 1:2-Niederlage in Bochum. Dennoch schaffte Schuster den Turnaround, in den letzten elf Spielen der Saison 2017/18 blieb Darmstadt unbesiegt und kletterte auf Rang zehn. Das auch von offizieller Seite offensiv verlautbarte Motto für diese Saison lässt sich daher in einem Wort zusammenfassen: sorgenfrei.

Doch so ganz ohne steile Stirnfalten geht´s nicht, schon gar nicht im Fußball, erst recht nicht in der Zweiten Liga. Ein leichter Anflug von Panik umgab die 98-Fans in der laufenden Saison, als Darmstadt sechs Spiele in Folge ohne Sieg blieb und in diese Durststrecke auch noch die Serie von vier Niederlagen am Stück einbaute. Kollektives Aufatmen dann am 26. Oktober, als ein 2:0 über die SpVgg Greuther Fürth glückte. Der Auftakt zu drei Heimspielen in Folge, was unterm Strich in ein Ausscheiden im DFB-Pokal (0:2 gegen Hertha BSC) sowie einen erneuten Dreifach-Punktgewinn vor Wochenfrist (3:1 gegen Magdeburg) mündete. Mit 17 Punkten weisen die „Lilien“ nun exakt so viele Zähler auf der Habenseite aus wie der VfL, sind vor diesem Spieltag Tabellenzwölfter und somit: sorgenfrei.

Die tabellarische Nähe zu den Blau-Weißen drückt sich nicht nur im aktuellen Ranking aus, auch im Jahresklassement, also der Auswertung des Kalenderjahres 2018 für die 2. Bundesliga, ist die Truppe von Ex-und-nun-wieder-Coach Dirk Schuster dicht an den VfL herangerückt. Die Mannschaft von Robin Dutt grüßt hier mit 42 Punkten von der Spitze, die von Schuster mit 41 Punkten von Platz vier. Dazwischen liegen noch Fürth (42 Punkte) und Union Berlin (41). Mit Blick hierauf oder auch die jüngste Formtabelle, wo nur die letzten fünf Spiele Berücksichtigung finden und Darmstadt dank der beschriebenen Heimsiege glatt um einen Punkt (sieben an der Zahl) besser da steht als der VfL, könnte einem durchaus eine Vokabel in den Sinn kommen, die gegenwärtige Gemütslage der Hessen wie folgt zu beschreiben: sorgenfrei.

Gleich drei ehemalige Bochumer verrichten ihren Dienst inzwischen am Böllenfalltor. Der erste trägt auch die Nummer 1 und ist die dienstälteste Lilie dieses Trios: Daniel Heuer Fernandes, Bochumer Junge mit Wurzeln in Langendreer und insgesamt vier Jahren Erfahrung im VfL-Talentwerk und bei den Profis (sechsmal im Kader, aber ohne Einsatz), ist über die Umwege Osnabrück und Paderborn nach Darmstadt gelangt. Seit 2016 hütet er das Darmstädter Tor, durfte hier erstmalig in der Bundesliga ran (sieben Einsätze) und zählt mittlerweile (nicht nur für Darmstädter Fans) zu den besten Keepern der Zweiten Liga. Ex-VfLer Nummer zwei ist Johannes Wurtz, der kurz vor dem Ende der Transferperiode im Sommer vonne Castroper ans „Bölle“ wechselte. Dort spielt er eine ähnliche Rolle wie zuletzt in Bochum, nicht nur positionsbezogen, auch hinsichtlich der Einsatzzeit, denn „Wurtzer“ kam zumeist von der Bank. Dritter im Bunde ist Selim Gündüz. Unser ehemaliger Flügelflitzer fand lange keinen neuen Verein, erst mit Transferfensterschluss am 31.08. schlug Darmstadt zu. Sein Einstieg: äußerst unglücklich. Gleich in der ersten Trainingswoche zog sich Gündüz einen Kreuzbandanriss zu und fiel bis Mitte Oktober aus. Inzwischen hat er sich wieder herangekämpft und könnte für die Partie an alter Wirkungsstätte sogar schon wieder eine Option sein. Hauptsache: sorgenfrei.

Insgesamt gab es bislang acht Begegnungen der beiden Vereine unter Pflichtspielbedingungen. Die Bilanz weist Darmstadt mit einem leichten Plus aus, drei der vier Siege gelangen den „Lilien“ noch zu Bundesliga-Urzeiten, Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre. Die vergangene Saison hat den Hessen hingegen die Statistik verhagelt, in gleich beiden Partien behielt der VfL mit 2:1 die Oberhand. In Darmstadt trafen Dimitrios Diamantakos und Robbie Kruse für den VfL, im Rückspiel im Februar, unter der Regie von Heiko Butscher als Interimscoach, Lukas Hinterseer und Fabian Holland per Eigentor. Letztgenannter wird den Mannen von Dirk Schuster am Montag fehlen, der Linksverteidiger holte sich gegen Magdeburg Gelb-Rot ab und bleibt deshalb in Bochum außen vor. Ein anderer, Darmstadts Verteidiger Aytac Sulu, hatte hingegen Glück, dass der Schiedsrichter im Magdeburg-Spiel eine Tätlichkeit nicht mit Rot ahndete. So konnte sich der Lilien-Kapitän als Torschütze zum 3:1 feiern lassen. Die Anreise nach Bochum für ihn somit: sorgenfrei.

Heimsieg für den VfL Bochum 1848! Zum Abschluss der 13. Runde besiegten die Blau-Weißen den Gast aus Darmstadt völlig verdient mit 1:0! Die Dutt-Elf war vom Beginn weg überlegen, münzte dies im ersten Durchgang aber nicht in Tore um. Nach dem Wechsel sorgte dann Tom Weilandt mit einer ganz starken Aktion für den Treffer des Tages. Der Techniker startete von der Mittellinie aus, ließ drei, vier Gegenspieler stehen und vollendete präzise ins untere Toreck! Ein starkes Tor, dass umjubelte drei Zähler einbrachte!

Nächstes Montagabendspiel anne Castroper, nächstes Schlüsselspiel unter Flutlicht für den VfL Bochum 1848. Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga erwartete die Elf von Cheftrainer Robin Dutt den formstarken SV Darmstadt 98. Der Gewinner hatte die Gelegenheit, bis auf Rang fünf vorzurücken, der Verlierer beendet den Spieltag auf Position zwölf – verrücktes Unterhaus. Wie schon in Fürth hatte VfL-Coach Dutt dabei mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Gleich acht Akteure mussten passen: Im Vergleich zur Vorwoche kamen Chung Yong Lee, der aufgrund der Abstellpflicht bereits heute zur südkoreanischen Nationalmannschaft reisen musste, Timo Perthel (Knöchelverletzung) und Baris Ekincier (Sportverbot) hinzu, in Silvère Ganvoula und Stefano Celozzi gab es immerhin zwei Rückkehrer. Der Kapitän rückte auch gleich zurück in die Startformation und übernahm rechts hinten von Youngster Tom Baack, der auf der Ersatzbank Platz nahm. Außerdem rückte Robbie Kruse, der im Gegensatz zu Lee erst morgen zur australischen Nationalmannschaft (zum Spiel am Samstag gegen Südkorea) aufbrechen muss, für den „Blauen Drachen“ in die Startformation. Ganvoula nahm dessen Bankplatz ein, hinzu kam U19-Spieler Moritz Römling, der für Timo Perthel in den Kader rutschte. Dutts Gegenüber Dirk Schuster beließ es bei einer Änderung gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen Magdeburg bei einer (erzwungenen) Änderung und beförderte Sebastian Hertner für den gesperrten Fabian Holland in die Startformation.

Trotz der Personalnot startete der VfL forsch in die Partie und verzeichnete gute Ballstafetten. Anthony Losilla gab früh den ersten Warnschuss ab (2.), wenig später musste sich Ex-VfLer Daniel Heuer Fernandes im Kasten der Lilien bei „Totos“ zweitem Anlauf erstmals strecken (7.). Auch Lukas Hinterseer versuchte es auf Ablage von Kruse, sein abgeblockter Schuss war jedoch leichte Beute für Heuer Fernandes (11.). Zwei Minuten später lag den 12.022 Zuschauern im Vonovia Ruhrstadion erstmals der Torschrei auf den Lippen. Nach Hinterseers Einsatz landete das Spielgerät auf Umwegen bei Tom Weilandt, der sich durchmanövrierte und aus spitzem Winkel flach abzog. Heuer Fernandes war mit den Fingerspitzen dran, das Leder trudelte an den Außenpfosten (13.). Nach knapp 18 Minuten gab auch der Gast aus Darmstadt den ersten Versuch ab, Serdar Dursun köpfte auf Flanke Joevin Jones‘, Manuel Riemann war zur Stelle (18.). Im Gegenzug kam dann Sidney Sam in zentraler Position zum Zuge, verfehlte das Gehäuse aber per Flachschuss (19.). Weiter der VfL, der sich ein deutliches Chancenplus erarbeitete. Nach einer Ecke Sams von rechts kam Robert Tesche sträflich frei zum Kopfball, der knapp über die Latte rauschte (21.).

Langsam befreiten sich die Lilien etwas vom Druck der Blau-Weißen, sie kamen selbst jedoch offensiv kaum zum Zuge, auch wenn der VfL ein ums andere Mal etwas fahrig wirkte. Tobias Kempe holte sich zudem den ersten Gelben Karton des Spiels ab, als er einen Freistoß aus Nahdistanz blockte (26.). Nach einem weiteren Eckstoß, diesmal von der anderen Seite, kam erneut Tesche per Kopf an die Kugel, platzierte diese jedoch in Heuer Fernandes‘ Armen (31.). Es folgte die zweite Verwarnung für die Gäste, diesmal traf es Tim Rieder, der Kruse unsanft zu Fall brachte (35.). Abschlussaktionen blieben derweil der Dutt-Elf vorbehalten, Weilandt fasste sich aus 20 Metern ein Herz, links vorbei (36.). Es war ein intensives Spiel, in dem bis zum Pausentee aber nur der VfL Gelegenheiten verzeichnete – wieder war es Tesche, der energisch in den Sechzehner zog, aber geblockt wurde (40.). Die Heimelf belohnte sich bis dato nicht für einen engagierten Auftritt, es ging ohne Tore in die Kabinen.

Aus diesen kam der VfL ohne personelle Wechsel, während Schuster auf der Gegenseite Sandro Sirigu für den verwarnten Rieder ins Rennen schickte. Der zweite Abschnitt startete gemächlich, ein ansehnliches Zusammenspiel zwischen Weilandt und Kruse, bei dessen Schussversuch ein Abwehrbein dazwischen war, brachte keinen Ertrag (52.). Den ersten Abschluss der Lilien verbuchte Hertner, dieser war keine Prüfung für Riemann (54.). Dann wurde es aber erstmals brenzlig vor Riemanns Kiste. Marcel Heller zog über rechts mit Tempo in die Mitte und legte von dort raus für Marvin Mehlem, der völlig frei vor dem Tor auftauchte, aber am langen Pfosten vorbeischoss. Auch Dursun verpasste eingegrätscht am langen Eck (59.). Dann folgte der große Auftritt von Weilandt: An der Mittellinie schnappte sich „Hille“ das Leder und marschierte durch die Darmstädter Hälfte, schüttelte seine Verfolger ab, ein Blick nach oben und ab mit der Kugel in die linke Ecke – nichts zu halten für Heuer Fernandes und die Führung für den VfL (62.). Saisontor Nummer fünf für die Nummer 14, und was für ein herrliches. SVD-Coach Schuster reagierte und brachte in Johannes Wurtz einen alten Bekannten, für ihn musste Mehlem weichen. 

Parallel vollzog auch Dutt den ersten Wechsel, indem er Görkem Saglam in der Schlussphase für Sam in die Partie warf (70.). Blau und Weiß diktierte das geschehen und legte durch Kruse beinahe nach. Auf rechts in Szene gesetzt scheiterte er am gut reagierenden Heuer Fernandes (75.). Für Hinterseer war daraufhin Schluss, der genesene Ganvoula nahm seinen Platz im Sturmzentrum ein (76.). Die Gastgeber ließen weiterhin wenig bis nichts zu, Schuster zog seinen letzten Joker – ein weiteres Wiedersehen. Selim Gündüz, im Sommer nach Darmstadt gewechselt, gab sein Debüt nach Verletzung und sollte die Lilien-Schlussoffensive einleiten (82.). Stattdessen aber wieder mal Tesche, der nach Ballgewinn aus knapp 40 Metern draufhielt, Heuer Fernandes stand weit vor seinem Tor, den Kasten aber nicht traf (85.). Mit voller Konzentration verteidigten die Bochumer den knappen Vorsprung und setzten immer wieder Nadelstiche, die sie jedoch nicht zu Ende spielten. So musste bis zur Nachspielzeit, die in jüngster Vergangenheit bekanntlich kein Freund des VfL war, gezittert werden. Mit seiner Kopfballstärke sollte auch Patrick Fabian helfen, das 1:0 über die Zeit zu bringen, Kruse musste für ihn weichen (90.).

Drei Minuten gab es zusätzlich und nach zwei späten Punktverlusten in Folge brachten Dutts Mannen den Vorsprung diesmal nach Hause. Ganvoula verpasste es völlig freistehend sogar, sämtliche Zweifel schon vor dem Abpfiff zu beseitigen. Sei’s drum, die drei Punkte blieben anne Castroper. Damit rückte der VfL vor der Länderspielpause auf Position fünf vor. Im Anschluss an diese geht es gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter, wenn der FC Erzgebirge Aue am Samstag, 24. November, in Bochum gastiert.

Robin Dutt (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Darmstadt gehört definitiv zu den zwei, drei ganz unangenehmen Gegnern in der Liga. Sie sind immer da in den Zweikämpfen und schwer zu bespielen. Es hat sich ein Spiel auf zwei Ebenen entwickelt. Wir wollten spielerische Lösungen gegen eine sehr gut organisierte, kampfstarke Mannschaft finden. Auf der anderen Seite war es aber eben auch ein richtiges Kampfspiel. Die Jungs sind so viel gelaufen, haben alles rausgehauen. Wir haben diesen Sieg knapp verdient, ich sage bewusst knapp, nicht deutlich. Darmstadt hatte vor unserem Treffer eine richtig gute Chance. Wir haben es nach unserer Führung heute besser gemacht als zuletzt. Ganvoula und Saglam haben nach ihren Einwechslungen für Entlastung gesorgt. Natürlich zittert man am Ende schon, gerade mit dem Wissen der letzten Wochen. Aber wir haben den Sieg geholt und gehen so in die Länderspielpause, die wir angesichts der personellen Lage auch unbedingt wieder brauchen.

Dirk Schuster (Cheftrainer SV Darmstadt 98): Glückwunsch an Robin und den VfL zum Sieg. Für uns war es eine unnötige Niederlage. Wir haben gewusst, dass der VfL kombinieren möchte, tiefe Bälle spielen will. Das haben wir in der ersten Halbzeit gut verteidigt und haben auch selbst versucht, Akzente zu setzen. Warum ich von unnötig spreche, ist die Szene in der 60. Minute. Da haben wir eine Großchance durch Mehlem, der alleine auf das Tor zuläuft. Fast im Gegenzug bekommen wir das 0:1. Das war natürlich gut gemacht von Weilandt, aber wir hätten es auch besser verteidigen müssen. Wir haben im Anschluss bis zur letzten Minute alles versucht. Vom kämpferischen Einsatz her war das ein gutes Auswärtsspiel. Es fühlt sich natürlich negativ an, mit dieser Niederlage auf die lange Heimfahrt zu gehen. Es war ein rassiges Spiel. Der VfL war die bessere Mannschaft, daher ist der Sieg nicht unverdient. Wir müssen die kleineren Fehler, die wir drin hatten, wieder abstellen, um zu punkten.

Tom Weilandt (VfL Bochum 1848): Ich habe mich heute gut gefühlt und ich habe schon in der ersten Halbzeit ein paar Mal den Antritt gesucht. Beim Tor hat es dann sehr gut gepasst. Ich musste den ersten abschütteln und dann hatte ich den Platz und bin nach innen gezogen. Mir hat es auch auf der Zehn gut gefallen. Ich spüre das Vertrauen und das macht es einfach, etwas zurückzuzahlen. Wir wussten um die Bedeutung der Partie, nachdem wir zuletzt zweimal unglücklich Punkte verloren haben. Man muss immer bis zur letzten Minute hart arbeiten und das haben wir heute sehr gut gemacht. Darauf kann man dann aufbauen.

Manuel Riemann (VfL Bochum 1848): Ich glaube, dass wir es nicht ganz souverän und sicher zu Ende gespielt haben. Dafür hätten wir das zweite machen müssen. Denn auch in so einem Spiel kannst du immer einen fangen. Da müssen wir einfach cleverer sein und das Spiel frühzeitig entscheiden. Nichtsdestotrotz war das heute ein brutal wichtiger Arbeitssieg, da nehmen wir auch das 1:0 sehr gerne mit. Wir haben die Ausfälle, auch den kurzfristigen von Chung Yong Lee, heute sehr gut aufgefangen. Wir sind eine gute Mannschaft, deshalb können wir das auch. Nach Aue kommen jetzt schöne Spiele gegen direkte Konkurrenten, da würde ich mich nicht sträuben, wenn wir noch ein paar Punkte gutmachen.

Görkem Saglam (VfL Bochum 1848): Ich hatte einen langen Austausch mit dem Trainer und zuvor gute Leistungen im Training gebracht. Ich bin ehrgeizig. Man wartet auf die Minuten und heute habe ich welche bekommen. Umso besser, dass es zu einem Sieg gereicht hat. Natürlich ist es schwer bisher für mich, aber mehr als trainieren und weiter an sich arbeiten kann man nicht tun. Wir sind eine gut besetzte Truppe, in der jeder seine Chance bekommt. Heute war meine und ich hoffe, ich habe sie gut genutzt. Ich wünsche mir, dass ich weitere Minuten spielen kann. Aber jetzt warten wir erstmal ab, in der Länderspielpause werde ich weiter Gas geben.