Mit Bestürzung hat der VfL Bochum 1848 die Nachricht vom Tod von Gerd Strack vernommen. Der ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler starb am Donnerstag, den 21. Mai, im Alter von 64 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Für den 1. FC Köln hat Strack insgesamt 261 Bundesligaspiele bestritten, später kamen für Fortuna Düsseldorf noch 17 Zweitligapartien dazu. Mit der Geißbock-Elf gewann der Innenverteidiger 1978 die Deutsche Meisterschaft und holte dreimal den DFB-Pokal (1977, 1978, 1983). Zudem beförderte sein einziges Tor als A-Nationalspieler die DFB-Elf 1984 zur Europameisterschaft, an der Strack ebenfalls teilnahm.

Für den VfL war Gerd Strack als Trainer seit Gründung der VfL-FUSSBALLSCHULE im Jahr 2014 von der ersten Stunde an dabei. Sein Engagement endete im Dezember 2019.

Benjamin Adamik, Leiter der VfL-FUSSBALLSCHULE, sagt über ihn: „Gerd war seit Gründung der VfL-FUSSBALLSCHULE im Jahre 2014 fester Bestandteil des Trainerteams und bei unzähligen Veranstaltungen für uns im Einsatz. Gerd war stets ein zuvorkommender, fröhlicher, hilfsbereiter und bodenständiger Mensch. Auf dem Trainingsplatz profitierten alle Teilnehmenden von seinem ausgezeichneten Fachwissen, das er in seiner erfolgreichen Karriere als Fußballprofi sammelte. Durch seinen unvergleichlichen Humor und seine „kölsche“ Art brachte Gerd nicht nur seine Trainerkollegen immer wieder herzhaft zum Lachen. Gerd hat unseren Verein im In- und Ausland zu jederzeit vorbildlich repräsentiert.“

Der VfL trauert um einen tadellosen Sportsmann und spricht der Familie und den Angehörigen von Gerd Strack sein tief empfundenes Mitgefühl aus.

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