Für die eSportler des VfL Bochum 1848 stand in der „Virtual Bundesliga Club Championship“ by bevestor am Dienstagabend der Doppelspieltag 3 und 4 an. Es war sozusagen ein „Hamburger Tag“, da es für die Blau-Weißen im Paket gegen den FC St. Pauli und den Hamburger SV ging.

Zum Auftakt mussten die Bochumer gegen die „Kiezkicker“ ran, die am ersten Spieltag mit einem überraschenden Erfolg gegen den Vorjahrsmeister SV Werder Bremen auf sich aufmerksam gemacht hatten. Auf der Playstation trat Cihan Yasarlar gegen Erol Bernhardt an. Der VfL-Neuzugang hatte aus Corona-Schutzgründen nicht die Reise aus Berlin nach Bochum angetreten, sondern spielte von Zuhause. Leider lief es auch dort nicht besser und nach 60 Minuten sah es bei einem 0:2 Rückstand nach einer Niederlage aus. Doch Cihan kämpfte sich zurück ins Spiel, schaffte den Anschluss und in der dritten Minute der Nachspielzeit sogar noch den umjubelten Ausgleich zum 2:2.

Gute Grundlage für Ali Oskoui Rad, um auf der Xbox nachzulegen. Gegen Mustafa Cankal kam aber auch „Predator“ nicht so recht ins Spiel und ging mit einem 0:2 in die Halbzeit. Auch der schnelle Anschlusstreffer nutzte nichts, denn Cankal antwortete sofort mit dem dritten Tor. Ali hatte allerdings bereits in der letzten Woche gegen „MegaBit“ seine Comeback-Qualitäten gezeigt und bewies auch diesmal seine Mentalität: Er stellte auf eine Dreierkette um, setzte seinem Gegner mit aggressiven Pressing zu und schaffte tatsächlich in der 88. Minute noch den Ausgleich zum 3:3.

Somit ging es beim abschließenden 2vs2 um den Gesamtsieg. Alexander Steinmetz und Ali Oskuoui Rad ließen dabei von der ersten Minute an keinen Zweifel daran, wer dieses Match gewinnen würde und schlugen das Team vom FC St. Pauli deutlich mit 5:0. Am 3. Spieltag konnte der VfL somit einen 5:2-Sieg feiern und Tabellenplatz vier in der Division Nordwest einnehmen.

Zu später Stunde ging es dann um 21:30 Uhr im nächsten „Featured Live Match“ gegen den Hamburger SV. Im Auftaktmatch auf der PS4 war Alexander Steinmetz gegen den VBL-Neuling Daniel Dwelk haushoher Favorit. Doch dieser Rolle wurde er zu keiner Zeit gerecht und verlor am Ende verdient mit 1:3.

Das Xbox-Match zwischen Ali Oskoui Rad und seinem Hamburger Gegner Cina Hosseindjani versprach schon im Vorfeld ein spektakuläres Duell zu werden, da beide für Tricks und offensiven Fußball stehen. Diese Erwartungen wurden erfüllt, denn es ging hin und her. Am Ende konnte „Predator“ einen verdienten 5:2-Erfolg einfahren und blieb somit bei seinen Einzel-Spielen weiter ungeschlagen.

Wieder sollte die Entscheidung im 2vs2 fallen und die Bochumer hatten große Hoffnungen, dass „Xander“ und „Predator“ den Gesamtsieg für den VfL holen würden. Doch daraus wurde leider nichts, denn trotz zweier sehr unglücklicher Gegentore entwickelte das Duo vonne Castroper zu wenig Durchschlagskraft im Angriff und musste am Ende eine 1:2-Niederlage gegen Leon Krasniqi und Niklas Heisen hinnehmen.Dadurch verlor der VfL insgesamt gegen den HSV mit 3:6 und liegt nach dem vierten Spieltag mit 16 Punkten auf Platz sechs der Tabelle.

Abteilungsleiter eSports Michael Fischer war schlussendlich nicht glücklich mit der Punkteausbeute: „Gemessen an unserem Potential waren acht Punkte aus diesen beiden Matches zu wenig“, so Fischer. „Wir müssen konstanter werden und gerade auf der PS4 und im 2vs2 bessere Ergebnisse erzielen. Da ist noch viel Luft nach oben!“

Die nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich dem VfL bereits kommenden Dienstag. Am 24.11.2020 geht es gegen die eFootball-Teams von Eintracht Braunschweig (18 Uhr) und Bayer 04 Leverkusen (20 Uhr). Wie immer können die Partien live auf dem VfL-Twitch-Kanal verfolgt werden.

>> Alle Infos zur „Virtual Bundesliga Club Championship“ by bevestor gibt´s hier!

Zurück