Es ist vollbracht! Das eSports-Team des VfL Bochum 1848 konnte sich nach dem 26. Spieltag in der „Virtual Bundesliga Club Championship“ by bevestor den Titel in der Division Nord-West sichern und damit die „Nordwestdeutsche Meisterschaft“ feiern.

Nach starken Vorwochen und einem deutlichen Vorsprung auf die Verfolger wurde der Titel rechnerisch an den Bildschirmen gewonnen. Der 1. FC Köln hatte noch zwei Nachholspiele und war daher theoretisch in der Lage, sich aus eigener Kraft noch die Meisterschaft zu sichern. Gegen Hannover 96 gelang es mit einem 7:1-Erfolg den Rückstand auf die Bochumer zu verkürzen, doch beim zweiten Nachholspiel gegen den noch amtierenden Deutschen Meister SV Werder Bremen gelang nur ein 4:4. Als dann noch das Match gegen Holstein Kiel mit 3:6 verloren ging, konnten die virtuellen „Geißböcke“ rechnerisch nicht mehr am VfL vorbeiziehen.

Blieb als letzter Konkurrent mit dem FC St. Pauli die beste Rückrundenmannschaft. Bei noch 18 zu vergebenen Punkten hatten die „Kiezkicker“ allerdings 14 Punkte Rückstand auf den VfL und mit dem SC Paderborn einen unangenehmen Gegner. Während die Jungs von der Castroper Straße erst um 21:30 Uhr als „Featured Live Match“ auf dem offiziellen Twitch-Kanal der VBL dran waren, musste St. Pauli schon um 18 Uhr ran, sodass das komplette VfL-Team vor den Monitoren den Paderbornern die Daumen drückte.

Während auf der PS4 St. Pauli die Oberhand behielt, konnte der SCP auf der Xbox One zum 3:3 ausgleichen - und so kam es auf das 2vs2 an. In der 79. Minute erzielte Pauli hier das 3:1, sodass die vorzeitige Meisterschaft schon abgeschrieben wurde. Doch Paderborn erzielte in der 82. Minute das 3:2 und in der Nachspielzeit noch den Ausgleich, sodass der VfL einen Vorsprung von zehn Punkten bei noch zu vergebenen neun am letzten Spieltag hatte und nicht mehr eingeholt werden konnte.

Riesenjubel in der VONOVIA eSports-WG! eSports-Abteilungsleiter Michael Fischer dazu: “Wir sind unfassbar glücklich über diesen Titelgewinn und so stolz auf unser Team. Vor der Saison hatte uns keiner so wirklich auf den Zettel und dann stehen wir in dieser starken Division schon am vorletzten Spieltag als Meister fest. Das ist wirklich unglaublich! Es gibt zwar jetzt noch ein Finalevent, bei dem wir natürlich auch bestmögliche Leistungen bringen und die VBL-Schale nach Bochum holen wollen, aber dieser Divisionstitel, diese Nordwestdeutsche Meisterschaft, ist vom sportlichen Wert viel höher anzusiedeln. Über 26 Spieltage eine solche Konstanz an den Tag zu legen und am Ende auf Platz eins zu stehen benötigt noch mehr Qualität, als bei einem Wochenendturnier der Sieger zu sein. Daher werden wir diesen Titel jetzt auch gebührend feiern, bevor es in die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben geht.“

Das abschließende Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg ging dann leider noch mit 3:6 verloren. Cihan Yasarlar verlor auf der PS4 unglücklich mit 0:2 gegen Timo Siep und auch Ali Oskoui Rad unterlag an der Xbox One gegen Benedict Bauer mit 0:1. Im 2vs2 zeigten Cihan und Ali aber noch einmal ihre ganze Klasse und fegten die Wolfsburger mit 5:1 vom Platz.

Während aus der Division Nordwest der FC St. Pauli, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg nächste Woche in den „VBL CC Final Chance Playoffs“ gegen die Plätze drei bis sechs der Division Südost um den Einzig ins Grandfinal der „Virtual Bundesliga Club Championship“ by bevestor kämpfen müssen, kann der VfL sich gemeinsam mit dem 1. FC Köln als Zweiten der Nordwest-Division und die bereits feststehenden Südost-Top-Zwei RB Leipzig und 1. FC Heidenheim auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereiten. Dieser findet am 27./28. März 2021 als Online-Produktion statt.

Alle Infos zur „Virtual Bundesliga Club Championship“ by bevestor sind hier zu finden.

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