Montagabend, RuhrCongress – Zeit für die diesjährige Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848. Wie bereits im Vorjahr wurde die Versammlung auch diesmal virtuell durchgeführt, die blau-weißen Mitgliedern konnten sich an den heimischen Endgeräten hinzuwählen. Die Splitter zur #VfLMV2021:

Ehrungen der Mitglieder

Nach den Begrüßungsworten von Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender des VfL, kam es zum ersten großen Punkt der Mitgliederversammlung: Die Ehrungen der langjährigen Vereinsmitglieder. Geehrt wurden…

…für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Jörg Bartscherer, Thomas Bobien, Herbert Czerwinski, Kai Döker, Claus Funke, Matthias Gropp, Gero Gottsch, Robin Heckendorf, Thomas Hensel, Gabriela von Holten, Dr. Rüdiger Hossiep, Ole Hüffer, Carsten Kaiser, Jannik Leder, Ralf Olschar, Bodo Palzer, Maik Paßmann, Herbert Planke, Jörg Reiniger, Pierre Rodemann, Heinrich Schürmann, Gabriele Theissen, Lars Waldowski und Torsten Werner.

…für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Klaus Loos, Roland-Peter Mitschke, Achim Stracke und Norbert Wegener.

…für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Dr. Alexander Rosenthal, Lutz Siegesmund, Karl Lier, Hans-Joachim Keil, Christa Ternow und Ulf Wersing.

Des Weiteren durfte Hans-Peter Villis die frohe Botschaft verkünden, dass sich im vergangenen Jahr 30 VfL-Fans für eine lebenslange Mitgliedschaft entschieden haben – eine starke Zahl! Ein großes Dankeschön für das Vertrauen geht demnach an Christoph Besser, Fabian Budde, Tim Dettmer, Maike von der Eltz, Thomas Grünendahl, Thilo Gruber, Karin Hilverling, Jan-Niklas Jülicher, Len Marlo Jülicher, Stefan Lange, Oskar Lapinski, Tobias Lapinski, Kai Merten, Jennifer Meyer, Thorsten Junior Meyer, Peter Michels, Lars Mittkowski, Nina Offizier, Daniela Reuker, Maximilian Peter Richter, Petra Röllinghoff, Uwe Röllinghoff, Klaus-Fridtjof Scheler, Dirk Schulz, Stefan Siebrecht, Raschnu Schweitzer, Julian Specovius, Patrick Kuik von Studzinski, Carla Elena Thiessen und Katrin Tipker.

Werner-Altegoer-Medaille: Ehrung der VfL-Talente

Seit einigen Jahren ist es eine schöne Tradition, auf den jährlichen Mitgliederversammlungen des VfL die Werner-Altegoer-Medaille zu verleihen. Diese erhalten die auffälligsten Nachwuchsspieler aus dem Talentwerk in den drei Jahrgangs-Kategorien U15, U16/U17 und U19. Als Jury fungierte auch in diesem Jahr wieder die sportliche Führung des Klubs sowie der des Talentwerks.

In der Kategorie der U15 durfte sich Finn Kocher über die Verleihung der Medaille durch Talentwerk-Leiter Alexander Richter freuen. Lennart Koerdt hat die Medaille in der Kategorie U16/U17 erhalten, aus dem ältesten Talentwerk-Team wurde Leon Tasov ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Am heutigen Abend wurden die Werner-Altegoer-Medaillen bereits zum sechsten Mal verliehen. Sie entsprechen der Haltung ihres Namenspatrons: Sie zeugen von Wertschätzung, zeichnen sich durch eine gewisse Bodenständigkeit aus und entsprechen der Haltung von Werner Altegoer, der ein bekennender Bochumer, ein Freund und Förderer des Vereins und speziell der Jugendarbeit war.


Bericht des Präsidiums

Unmittelbar vor den ausführlichen Berichten der Geschäftsführung war dann erneut Hans-Peter Villis an der Reihe, der Bericht des Präsidiums stand auf der Tagesordnung. Der Vorstandsvorsitzende referierte, neben der Arbeit des Gremiums, auch zur Gesamtsituation im vergangenen Jahr. „Wir mussten wirtschaftliche Einbußen durch die Pandemie hinnehmen. Dennoch haben wir es geschafft, frühzeitig zu agieren und zu garantieren, dass der Verein auf sicheren Füßen steht.“ In diesem Zuge lobte Villis auch das blau-weiße Umfeld. „Wir haben große Solidarität von Seiten der Fans und Partner erfahren, dafür darf ich mich ganz herzlich bedanken.“  

Zufriedenheit herrschte natürlich auch in Sachen sportlicher Entwicklung: „Wir konnten den Aufstieg sichern und sind Meister in der 2. Bundesliga geworden. Ein Moment, der unvergessen bleiben wird. Wir haben immer betont, dass es unser Anspruch ist, erstklassig zu sein. Das hat, ich bitte um Nachsicht, etwas länger gedauert. Das haben wir durch Ruhe, Stabilität und Geschlossenheit geschafft. Nicht nur auf dem Platz, sondern im gesamten Verein.“ Die Herausforderungen werden nicht kleiner, aber der VfL geht sie mit großem Optimismus an: „Wir sind in der Etattabelle nur auf Platz 17. Aber ich bin lieber dort 17, als in der Abschlusstabelle. Wir sind gut in der Bundesliga angekommen und sind uns sicher, dass wir unsere Punkte holen werden. Das geht nur, wenn wir weiter so zusammenhalten, wie es in den letzten Monaten der Fall war.“

Berichte der Geschäftsführung

Den Berichten von Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz und Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung, widmen wir aufgrund der Ausführlichkeit eigene Meldungen. Hier geht es zur sportlichen Situation, hier zur wirtschaftlichen Lage.

Aussprache / Entlastung / Nachwahl

Unmittelbar nach den Berichten von Präsidium und Geschäftsführung konnten die virtuell zugeschalteten Mitglieder in einer ersten Ausspracherunde eine Stunde lang ihre Fragen zu den Ausführungen stellen. Im Anschluss wurde das VfL-Präsidium für das Geschäftsjahr 2020/21 mit großer Mehrheit (über 99% der abgegebenen Stimmen) entlastet. Durch den Tod von Jürgen Rüsken im Februar dieses Jahres musste zudem eine Position im Ehrenrat des VfL neu besetzt werden. Horst Christopeit, ehemaliger Torwart der Blau-Weißen und DFB-Pokalfinalist 1968, wurde von den Mitgliedern in den Ehrenrat gewählt.

 

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