Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende des VfL Bochum 1848, Ernst-Otto Stüber, feiert am 4. Juli seinen 80. Geburtstag. Für uns mindestens 80 gute Gründe, blau-weiße Grüße von der Castroper Straße zu senden und zu gratulieren.

Der gebürtige Hannoveraner war von 1994 bis 2004 Bochums Oberbürgermeister und führte somit unsere Stadt ins neue Jahrtausend. Als gelernter Journalist ist er ein Mann des Wortes, in seinen ersten Berufsjahren arbeitete er als Lokalredakteur bei der Westfälischen Rundschau. Später wechselte er zur IG Bergbau und Energie. Der Sozialdemokrat führte von 1973 bis 1995 den SPD-Stadtbezirk Bochum-Ost, war viele Jahre Stellvertretender Vorsitzender des Unterbezirks Bochum und saß zwischen 1985 und 1994 im Düsseldorfer Landtag.

Sein Wirken wurde von verschiedenen Bochumer Institutionen mit Auszeichnungen honoriert, so erhielt er zum Beispiel für seine Verdienste 2004 die Kortum-Medaille der Ruhr-Universität Bochum, zu deren Ehrenbürger er ein Jahr später ernannt wurde. Außerdem erhielt er von der Jüdischen Gemeinde Bochums 2004 die Dr.-Ruer-Medaille.

Dem VfL sprang er in turbulenten Zeiten zur Seite. Als der langjährige Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Werner Altegoer im Herbst 2010 seinen Rückzug bekannt gab (und mit ihm große Teile des damaligen Aufsichtsrats), bot sich Ernst-Otto Stüber übergangsweise für dessen Nachfolge an. Am 20. Dezember 2010 wählten ihn die VfL-Mitglieder mit großer Mehrheit in den neu gebildeten Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er bis September 2012 innehatte. Dann übergab er das Amt an seinen gewählten Nachfolger Hans-Peter Villis.

Der VfL Bochum 1848 gratuliert Ernst-Otto Stüber aufs Herzlichste und wünscht dem Jubilar eine runde Geburtstagsfeier sowie alles Gute, Glück und Gesundheit fürs kommende Jahrzehnt.

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