Die Bundesligisten pausieren in der Länderspielpause, doch für die Jahrgänge darunter sind im Einsatz. Dabei will die U16 des Talentwerks am Sonntag gegen den ebenfalls punktverlustfreien SC Verl den vierten Erfolg im vierten Spiel feiern. Tags zuvor will die U15 an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und hofft beim Hombrucher SV auf den ersten Sieg. Den gesamten Spielplan gibt es hier.

VfLU16 vs. SC Verl (So. 11 Uhr)

Die Ausgangslage
Traumstart vergoldet. Die U16 des VfL Bochum 1848 hat nach zwei Auswärtssiegen zum Start auch das erste Heimspiel beim NLZ-Vergleich mit Borussia Dortmund gewonnen und erwartet nun mit breiter Brust den ebenfalls stark gestarteten SC Verl. Gerade der Angriff, die bereits elf Treffer verbuchen konnte, ist derzeit das Prunkstück der Mannschaft von David Siebers. Daran hat aber auch die gute Defensivarbeit der gesamten Mannschaft mit ihren vielen frühen Ballgewinnen. Das soll auch gegen die Ostwestfalen klappen.

Das sagt der Trainer
David Siebers:
„Beide Teams sind ohne Punktverlust gestartete und rechne sich in diesem Spiel sicher etwas aus. Für Verl geht es vielleicht noch um etwas mehr, da für sie ja der Aufstieg möglich und keine berechtigte Mannschaft so gut gestartet ist. Daher erwarte ich ein echtes Spitzenspiel, welches wir für uns entscheiden wollen. Dafür wollen wir unser bisheriges Erfolgsrezept, das hohe und druckvolle Pressing, auch gegen Verl abrufen.“

Der Gegner
Auch die Gäste haben einen formidablen Start hingelegt und ihre ersten beiden Partien siegreich gestaltet. Auffällig dabei: Ein Gegentor hat es noch nicht gegeben. Es dürfte sich also ein defensiv kompakter Gegner, der seine Chancen bei Standards und schnellen Gegenstößen sucht, an der Hiltroper Straße einfinden. 

U15 @Hombrucher SV (Sa. 16 Uhr)

Die Ausgangslage
Der erste Punktgewinn gegen Bielefeld tat der U15 von Dennis Gieseker nach drei Niederlagen zum Start zwar gut, auch gerade weil auf der Leistung definitiv aufgebaut werden kann. Dennoch brachte das 1:1 Aufwand und Ertrag noch nicht ganz in Einklang. Beim Hombrucher SV soll nun der Knoten platzen und der erste Dreier her. Noch ist reichlich Zeit, um die Top 6 noch zu erreichen.

Das sagt der Trainer
Dennis Gieseker:
„Wir wollen das, was uns in der letzten Woche stark gemacht hat, erneut auf den Platz bringen. Das heißt wieder eine konsequente Leistung gegen den Ball abzurufen, um gegen einen offensivstarken Gegner wenig zuzulassen. Nach vorne wünsche ich mir noch ein wenig mehr Struktur, um kontrolliertere Ballbesitzphasen zu haben und noch variabler zu sein.“

Der Gegner
Wenn man die bisherigen Ergebnisse des HSV betrachtet, fällt eines besonders schnell ins Auge: Wo der Hombrucher SV spielt, ist was los. 3:3, 3:2, 2:3 und 2:4. Mehr als fünf Tore im Schnitt fallen und mit zehn geschossenen Tore zeigte Hombruch auch, dass sie brandgefährlich sind. Auf der anderen Seite bieten sich dann natürlich auch mehr Räume.

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