Die Länderspielunterbrechung ist vorbei, also geht es in den Junioren-Bundesligen wieder zur Sache. Die U19 des VfL Bochum 1848 will m Samstag im Heimspiel gegen den SC Fortuna Köln den makellosen Saisonstart fortsetzen, die U17 erwartet Sonntag den 1. FC Köln zum Top-Spiel. Da Herbstferien sind, haben alle anderen Teams frei. Wichtig: Stand jetzt sind weiterhin bis zu 300 Zuschauer anne Hiltroper zugelassen, allerdings ist die Maskenpflicht verschärft worden. Auf dem kompletten Gelände muss durchgehend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

VfLU19 vs. SC Fortuna Köln (Samstag, 13 Uhr)

Die Ausgangslage
Mit zwei Siegen und 6:0 Toren verabschiedete sich die U19 von Heiko Butscher in die Pause, der Saisonstart ist also schon mal geglückt. Zeit, um die Beine hochzulegen, gab es trotzdem nicht. Der VfL-Nachwuchs nutzte die Unterbrechung für zwei Testspiele gegen Herrenteams – mit Erfolg.  Oberligist FC Kray wurde mit 8:2, Westfalenligist Wacker Obercastrop mit 4:1 besiegt. Auch eine neue Grundordnung wurde einstudiert, um noch flexibler auf verschiedene Situationen reagieren zu können. Die Vorzeichen sind gut, da sich auch die angeschlagenen Spieler erholen konnten.

Das sagt der Trainer
Heiko Butscher:
„Wir haben die Pause nutzen können, um weiter an unseren Prinzipien zu arbeiten und es ist immer schön zu sehen, wie die Jungs Woche für Woche Fortschritte erzielen. Die Jungs verstehen es schon viel besser, sich auf unterschiedliche Phasen im Spiel einzustellen und anzupassen. Wir konnten mit zwei Tests den Rhythmus beibehalten und freuen uns darauf, dass es jetzt wieder um Punkte geht. Dabei schauen wir nicht auf die Tabelle, weil wir wissen, dass jeder Gegner eine neue und eigene Herausforderung wird. Auch Fortuna Köln nehmen wir sehr ernst, wollen aber auch unser Spiel und unsere Qualität zum Tragen bringen.“

Der Gegner
Der Aufsteiger hat zwar seine ersten beiden Saisonspiele verloren, verkaufte sich aber gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) und den SC Paderborn 07 (1:2) durchaus teuer – Kategorie Lehrgeld. In der Unterbrechung gab’s zwei Testspiele gegen Bezirksliga-Herrenteams. Dabei konnte der FC Zündorf mit 3:1 besiegt werden, gegen den VfL Benrath setzte es ein 1:2. Als Aufsteiger mit klarem Ziel Klassenerhalt ist es wenig verwunderlich, dass die Kölner zunächst auf Kompaktheit setzen. Sie lauern aber auch auf Momente, um ins Pressing zu gehen und daraus schnelle Gegenstöße zu generieren. Der VfL muss bei eigenem Ballbesitz wachsam sein.

VfLU17 vs. 1. FC Köln (So. 11 Uhr)

Die Ausgangslage
Während die meisten Mannschaften der Liga während der Länderspielpause zwei Wochen verschnaufen konnten, absolvierte der VfL am letzten Wochenende das Nachholspiel gegen den Wuppertaler SV und feierte mit einem 4:0-Erfolg den ersten Sieg der Saison. Das Spiel war wichtig für Simon Schuchert und sein Team, um nach der Quarantäne nicht völlig aus dem Rhythmus zu kommen. Doch das Spiel offenbarte auch, dass die Isolation kleine Spuren hinterlassen hat. Mit einer weiteren, intensiven Trainingswoche wartet nun im Effzeh der erste Kracher der noch jungen Saison.

Das sagt der Trainer
Simon Schuchert:
„Wir freuen uns auf das Duell gegen eine sehr starke, vielleicht die stärkste, Mannschaft in dieser Liga. Sie sind sehr facettenreich und haben eine sehr gute Mischung im Kader. Es wird ein ganz anderes Spiel als die beiden bisherigen, weil Köln mehr den Ball haben will und wird. Darum müssen wir unbedingt intensiv gegen den Ball arbeiten, dem Gegner aber auch Phasen aufzwingen, in denen wir die Ballkontrolle haben. Unabhängig vom Gegner wollen wir aber jedes Spiel gewinnen. Gegen Köln wird es mit das schwierigste, aber davor schrecken wir nicht zurück.“

Der Gegner
Der Trainer hat es gesagt, im Effzeh kommt ein anderes Kaliber als es bisher der Fall war, ohne respektlos gegenüber Paderborn und Wuppertal zu sein. Sieben Punkte gab’s aus drei Partien für den Geißbock-Nachwuchs, vor der Unterbrechung trennte sich das Team aber überraschend „nur“ mit 1:1 von der SG Unterrath. Zuvor gab es Siege über Düsseldorf und Münster. Besonders defensiv dürften Schucherts Jungs mehr als bisher gefordert werden, da wird der sorgsame Umgang mit eigenem Ballbesitz umso wichtiger.

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