Das Talentwerk des VfL Bochum 1848 setzt die Kooperation mit der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) weiter fort. Mindestens zwei weitere Jahre, bis 2024, erhält die blau-weiße Nachwuchsabteilung Unterstützung im außersportlichen Bereich. Sportpsychologin Annika Hof zum Berge bekommt mit Asja Kiel seitens der RUB eine neue Kollegin zur Seite gestellt. Prof. Dr. Michael Kellmann, Leiter des Lehr- und Forschungsbereichs Sportpsychologie, übernimmt weiterhin eine beratende Funktion.

Ziel der Kooperation ist es, sowohl Spieler als auch Trainer in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Es geht darum, die Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit der Nachwuchstalente an das Alter angepasst bestmöglich zu fördern. Im Grundlagenbereich stehen teambildende Maßnahmen im Vordergrund. Mit zunehmendem Alter werden die Thematiken dann individueller.

Die Psychologin Hof zum Berge, die bereits seit drei Jahren als Sportpsychologin der Nachwuchsabteilung tätig ist, wird zum 1. Juli 2022 hauptamtliche Mitarbeiterin beim VfL und übernimmt damit die sportpsychologische Leitung im Talentwerk. „Ich freue mich, auch nach meiner Zeit an der Universität beim VfL zu bleiben. Kontinuität ist das Allerwichtigste, das habe ich hier in der Vergangenheit gesehen. Man muss für die Jungs da sein. Sie müssen wissen, dass sie sich einem anvertrauen und auch informell zu einem kommen können“, so Hof zum Berge.  

Zur Fortführung der Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum sagt sie: „Das Besondere an der Kooperation mit der RUB ist, dass man hautnah vor Ort ist und ganz transparent mit den Jungs arbeiten kann. Es ist schön, mit Asja Kiel sowohl personelle Unterstützung zu bekommen als auch weiterhin auf die Ressourcen der Universität zugreifen zu können. Dass der Verein mir das Vertrauen schenkt und ich weiterhin mit den Jungs zusammen arbeiten darf, freut mich natürlich umso mehr. So können wir nun die Arbeit, die wir bereits begonnen haben, gewinnbringend fortführen und auf dem bereits bestehenden Vertrauensverhältnis aufbauen. Alle wissen, dass sie uns Sportpsychologinnen Dinge anvertrauen können – ob Spieler, Trainer oder weitere Mitarbeiter.“

Prof. Dr. Kellmann, der auch zukünftig als Ansprechpartner im Hintergrund agieren wird, begrüßt die weitere Zusammenarbeit: „Wir werden eine gute, langjährige Kooperation weiter fortführen – mit einer personellen Aufstockung. Über Jahre hinweg kooperieren wir bereits gut mit dem Talentwerk, Kontinuität ist enorm wichtig. Neben dem Vertragswerk zur sportpsychologischen Betreuung laufen natürlich auch alle weiteren gemeinsamen Projekte informell weiter.“

Asja Kiel, die das Talentwerk zukünftig sportpsychologisch unterstützen wird, kann ihr Engagement kaum abwarten: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit Annika Hof zum Berge. Ich möchte mit den Jungs arbeiten, sie sportpsychologisch begleiten und einfach Teil des Teams sein. Wenn der VfL spielt, geht eine Woge der Begeisterung durch die Stadt. Mit den Jungs früh zu arbeiten und sie zu fördern, finde ich super wichtig.“

Auch U19-Trainer Heiko Butscher sieht einen enormen Mehrwert in der Kooperation mit der RUB: „Die sportpsychologische Betreuung ist ein ganz wichtiger Baustein für die Entwicklung der jungen Spieler. Die Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum ist schön und wichtig, weil sie nachhaltig und kontinuierlich ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und dass wir voneinander profitieren können. Es geht viel um Vertrauen. Das müssen wir mit Leben füllen.“

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