Während die U19 des VfL Bochum 1848 sich zwar gut verkaufte, aber in Dortmund leer ausging, holten die weiteren Talentwerk-Mannschaft durch die Bank Siege. Den Anfang machte die U15 am Samstag mit einem 2:1-Erfolg über den SC Fortuna Köln. Am Sonntag legte die U16 mit dem gleichen Ergebnis gegen den VfB Waltrop nach, ehe die U17 den FC Hennef 05 mit einem 3:0 zurück ins Rheinland. Gute Besserung an dieser Stelle an Hennefs Jakob Pfahl, der sich in Halbzeit eins schwer an der Schulter verletzte und ausgewechselt werden musste.

VfLU17 vs. FC Hennef 05 3:0 (1:0)

So lief das Spiel 

Es ist vollbracht! Die U17 hat im achten Anlauf den langersehnten und überfälligen ersten Heimsieg der Saison gelandet und den FC Hennef 05 mit 3:0 geschlagen. Gerade in der ersten Halbzeit überzeugte die Mannschaft von David Siebers dabei spielerisch, verpasste aber trotz zahlreicher Chancen eine höhere Pausenführung als 1:0. Im zweiten Abschnitt wurde es wilder, da Hennef nach vorne spielen musste, doch der VfL wehrte sich nach Kräften und vergab weitere Hochkaräter. In der Schlussphase schossen Siebers‘ Jungs aber doch noch den deutlichen Erfolg heraus. Der Lohn: Ein Sprung auf Rang sechs.

23. TOOOR für den VfL – 1:0. Es hatte sich angedeutet, nach Großchancen von Stathis Kizylis und Ali Demirel belohnte Robin Schultealbert einen dominanten Auftritt des VfL. Und das Tor stand sinnbildlich für eine leidenschaftliche Vorstellung. Nach gutem Einsatz von Alessio Argenziano versuchte es zunächst Maxim Schröder aus der Distanz, den Abpraller brachte auch Demirel nicht im Kasten unter. Dafür Schultealbert, der mit aller Macht an den Ball kam und ihn flach versenkte.

78.  TOOOR für den VfL – 2:0. Die Entscheidung. In einem zweiten Durchgang, in dem auch der Gast mitspielte, dauert es ´bis in die Schlusssequenzen, ehe der VfL die seine Schäfchen ins Trockene bringt. Joker Soufian Kaba wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Nico Petritt nahm sich die Sache an und verwandelte cool unten rechts. Schon zuvor ließen Schröder und Demirel beste Konterchancen ungenutzt.

79. TOOOR für den VfL – 3:0. Jetzt darf Kaba auch noch mal selbst. Tim Oermann eroberte die Kugel rigoros, Kaba schnappte sich die Kugel und zog aus 20 Metern ab. Dabei erwischte er Hennefs Keeper auf dem falschen Fuß und netzte zum Endstand ein.

Das sagt der Trainer

David Siebers: „Das war eine tolle und dominante erste Halbzeit, in der wir uns mit aggressiver Zweikampfführung Respekt verschafft haben und auch nach vorne sehr gute Lösungen gefunden haben. Die Führung lag schon vorher in der Luft und es hätten gut und gerne mehr Tore sein können bis zur Halbzeit. Nach der Pause wollte Hennef mitspielen, es wurde etwas wild. Doch wir haben mit allem, was nötig war, dagegengehalten und gezeigt, dass es nur uns als Sieger geben wird. Wir sehen die positive Entwicklung, im ersten Durchgang spielerisch und im zweiten auch kämpferisch, und ich freue mich, dass die Jungs sich auch tabellarisch dafür belohnen können.“
Statistik

VfLU17: Willems – Oermann, Boboy, Tersteeg, Schultealbert (80. Schmidt), Kizylis (72. Kaba), Demirel (80. Uzunbas), Schröder (72. Mehmetoglou), Das Gupta, Petritt, Argenziano (80. Niedbala)

Tore: 1:0 Schultealbert (23.), 2:0 Petritt (78., FE), 3:0 Kaba (79.)

Nächstes Spiel: Sonntag, 8. Dezember @SV Lippstadt 08 (11 Uhr, Liebelt-Arena)

VfLU16 vs. VfB Waltrop 2:1 (1:1)

So lief das Spiel

Auch solche Spiele muss man gewinnen, wenn man oben mit dabeibleiben will. In einer fahrigen Partie am 9. Spieltag der B-Junioren Westfalenliga musste die Mannschaft von Simon Schuchert gegen den VfB Waltrop dabei sogar einen Rückstand hinnehmen, mit Mentalität und Einsatz konnte das Team diesen aber noch umbiegen. Wenn es fußballerisch nicht so läuft, muss man eben fighten. Das der VfL getan und sich somit den nächsten Heimsieg, den nun vierten im fünften Anlauf, redlich verdient. Tunahan Yardimci zeichnete sich für den Ausgleich verantwortlich, der wiedergenesene Joker Luka Blazevic besorgte den umjubelten Siegtreffer rund zehn Minuten vor dem Ende.

10. Tor für Waltrop – 0:1. Kein guter Start in die Parte für den VfL. Schon früh nutzten die Gäste eine Unordnung in der Defensive und stellten auf 1:0 - und das auf herausragend Art und Weise. Eine Hereingabe wurde vom Waltroper Angreifer sehenswert mit der Hacke in die lange Ecke verlängert.

28. TOOOR für den VfL – 1:1. Ein Leckerbissen ist es bis hierhin nicht gewesen, doch auch der Ausgleich konnte sich sehen lassen. David Ibrahim leitete das Geschehen mit einem feinen Ball zu Bartek Dybiec ein, dessen Vorlage verwertete Yardminci abgeklärt.

68. TOOOR für den VfL – 2:1. Blau-Weiß dreht das Spiel. Nachdem Torwart und Ersatzkapitän Leon Nübel mehrfach grandios zur Stelle war und das Remis festhielt, schlägt der VfL auf der anderen Seite gnadenlos zu. Leon Tasov zündete auf rechts den Turbo und fand in der Mitte Joker Blazevic, der den Ball direkt im langen Eck unterbrachte. Der Siegtreffer, danach brachten Schucherts Jungs das Ergebnis routiniert über die Zeit.

Das sagt der Trainer

Simon Schuchert: „Diesmal haben wir das kuriose Gefühl, nicht so gut gespielt, aber trotzdem gewonnen zu haben. Das hatten wir auch schon andersrum in dieser Saison. Wenn es spielerisch nicht so läuft, kann man immer kratzen, beißen und laufen. Das hat meine Mannschaft super gemacht und alles rausgehauen. Auch wenn es nicht so lief, sind die Jungs immer drangeblieben und haben alles versucht. Deshalb bin ich trotzdem zufrieden, auch wenn es auch defensiv nicht unser bestes Spiel war. Doch wir hatten viele Ausfälle zu kompensieren. Besonders freut es mich für David Ibrahim, der nach der ewigen Verletzung endlich wieder da angekommen ist, wo er der Mannschaft helfen kann.“
Statistik

VfLU16: Nübel – Oguz (41. Blazevic), Böll, Santo, Tasov, Yardimci, Dybiec (67. Munu), Klinger, Burghard, Ibrahim (80. Kudinov), Golubytskij  

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Yardimci (28.), 2:1 Blazevic (68.)

Nächstes Spiel: Sonntag, 8. Dezember @Sportfreunde Siegen (11 Uhr, Leimbachstadion)

VfLU15 vs. SC Fortuna Köln 2:1 (2:1)

So lief das Spiel

Wie schon so häufig in dieser Saison legte die Mannschaft von Benjamin Seifert los, wie die Feuerwehr – diesmal kam auch die Wut über die ärgerliche Niederlage in Oberhausen hinzu. Der VfL belohnte sich auch früh mit einer vermeintlich beruhigenden 2:1-Führung, verpasste aber die endgültige Entscheidung. So ließ ein Standard die Hoffnung der Gäste aufkeimen, mehr ließen Sifert Jungs dann aber nicht zu.

3. TOOOR für den VfL – 1:0. Die frühe Führung nach Blitzstart. Schon in der ersten Minute hätte es nach Kerim Kahramans Chance klingeln können, kurz darauf ist es so weit. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite hieß am Ende Leon Latifi in der Mitte der Nutznießer.

18. TOOOR für den VfL – 2:0. Es dauert nicht allzu lange, ehe die Gastgeber nachlegen. Einen taktischen Kniff mit aufgerückten Außenverteidigern überfordert die Kölner Defensive, nach einem langen Ball ist Felix Kaiser auf und davon. Da ließ er sich nicht zweimal bitten und verwandelte mit einem technisch starken Heber zum Anschluss.

32. Tor für Fortuna – 2:1. Kurz vor dem Seitenwechsel kam der Gast in Folge eines Standards zurück ins Spiel. Zu mehr reichte es im weiteren Spielverlauf jedoch nicht, weil Seiferts Jungs nach dem Seitenwechsel die Intensität in der Defensive nach oben schraubten und nichts mehr anbrennen ließen. Es hätte jedoch weniger spannend sein können, bei einem Tor Vorsprung kann ja bekanntlich immer mal einer durchrutschen. Am Ende war es aber zu verkraften, dass die Chancen auf die Vorentscheidung verpasst wurden.

Das sagt der Trainer

Benjamin Seifert: „In der Summe hätten wir es wesentlich früher klarmachen können und haben es so unnötig spannend gemacht. Bei einer knappen Führung ist immer eine gewisse Grundspannung drin, doch wir haben das am Ende auch bei einigen Standards souverän wegverteidigt und nichts mehr anbrennen lassen. Wir haben zwar die frühzeitige Entscheidung verpasst, aber eine tolle Mentalität gezeigt.“
Statistik

VfLU15: Fischbach – Bernsdorf, Koerdt, Njike Nana, Latifi, Kaiser, Peters, Kahraman, Krämer, Beuker, Al-Mefleh

Tore:1:0 Latifi (3.), 2:0 Kaiser (18.), 2:1 (32.)

Nächstes Spiel: Samstag, 7. Dezember @FC Schalke 04 (15 Uhr, Am Parkstadion)

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