Als Tabellenführer der 2. Bundesliga reist der VfL Bochum 1848 am Wochenende zur SpVgg Greuther Fürth. Vor dem Duell mit dem Tabellendritten sprechen Robert Žulj und Cheftrainer Thomas Reis auf der Pressekonferenz unter anderem über die Stärken des Gegners, die bittere Niederlage im Hinspiel und die Entwicklung der Mannschaft seitdem. 

Thomas Reis über…

…die Personalsituation: Herbert Bockhorn ist am Samstag wieder dabei. Lediglich Simon Zoller, Vasileios Lampropoulos und Tom Weilandt werden uns in Fürth fehlen.

Simon Zoller: Wir gehen davon aus, dass er gegen den Hamburger SV wieder dabei ist. Seine Fortschritte aktuell sind sehr, sehr gut. Natürlich hat Zolli eine hohe Qualität, doch wir müssen immer wieder mal einen Spieler ersetzen, das gehört dazu. Letzte Woche haben wir Leitsch ersetzen müssen, dieses Mal ist es Zoller. 

... die Rückkehr von Maxim Leitsch: Ich bin froh, dass ich drei sehr gute Innenverteidiger habe. Saulo hat letzte Woche ein sehr gutes Spiel gemacht. Dennoch wird Maxim wieder in die Startelf rücken, weil er zuvor mit seinen Leistungen überzeugt hat. 

… die Hinspiel-Niederlage gegen Fürth: Das Hinspiel ist lange her, da waren wir gerade in der ersten Halbzeit chancenlos, das muss man so sagen. Wir haben uns weiterentwickelt, viele Spieler sind nun fit, die uns damals noch gefehlt hatten.

… den kommenden Gegner: Fürth spielt einen attraktiven Fußball. Sie haben ein tadelloses Positionsspiel und sind aus meiner Sicht die spielstärkste Mannschaft der Liga. Aber sie spielen ab und zu auch mit Risiko – dadurch können sich Räume für uns ergeben. Wir freuen uns auf die Aufgabe, weil das Hinspiel sehr deutlich war. Das wollen wir dieses Mal besser machen. 

… die Tabellenführung: Als Tabellenführer wird man natürlich mehr gejagt. Wir müssen die Gier behalten, die Position zu verteidigen. Doch die Liga ist sehr eng. Es ist wichtig, dass wir weiter unsere Punkte holen. Auch nach den nächsten direkten Duellen wird noch keine Entscheidung gefallen sein. Daher liegt der Fokus nur auf Fürth. Ich bin überzeugt, dass wir einen besseren Auftritt hinlegen als im Hinspiel. Wir werden nach dem Spieltag sehen, ob wir weiterhin dort oben stehen. 

Robert Žulj über…

… seinen Ex-Klub: Meine Zeit in Fürth war sehr schön. Es war meine erste Station in Deutschland. Fürth ist ein familiärer Klub, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe. Dafür bin ich dankbar. Aber ich bin auch sehr froh, jetzt in Bochum spielen zu dürfen.

… die Entwicklung der Mannschaft: Wir haben im Hinspiel verdient gegen Fürth verloren. Danach haben wir gesagt, dass wir ein paar Sachen umstellen müssen. Wir wollten mit mehr Intensität spiele und mehr anlaufen. Insbesondere in diesen Punkten haben wir uns deutlich verbessert. Wir halten den Ball weit vom Tor weg und unsere Offensivakteure laufen den Gegner aggressiv an – egal wer auf dem Platz steht.

…die kommenden Partien: Ich liebe die Spiele, die nun anstehen. Das sind die Duelle mit den Top-Teams der Liga. Und ich will natürlich in genau diesen Spielen meine Qualitäten zeigen, der Mannschaft helfen

… die Tabellenführung: Ich bin froh, dass wir aktuell Erster sind. Mein Ansporn ist es, den Abstand auf die anderen Teams zu vergrößern. Es wird natürlich schwer, das steht außer Frage. 
 

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