Während der Großteil des Lizenzspielerkaders in der vergangenen Woche einige Tage verschnaufen konnte, wurde ein blau-weißes Trio im Rahmen der aktuellen Länderspielphase für die Nationalmannschaften ihrer Heimatländer nominiert. Zum Einsatz gekommen ist bislang allerdings keiner der drei VfL-Akteure. Aus unterschiedlichen Gründen.

Die U21-Nationalmannschaft des DFB bestreitet aktuell die Gruppenphase der EM. Zum Auftakt traf die Mannschaft von VfL-Legende Stefan Kuntz auf Gastgeber Ungarn. Nach souveränen 90 Minuten setzte sich der deutsche Nachwuchs mit 3:0 durch. Maxim Leitsch, der aufgrund des Düsseldorf-Spiels am Montagabend erst verspätet zur Auswahl stieß, saß über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande vertraute Kuntz der Innenverteidigung, die zuvor zu Null blieb. Im Topspiel dieser Gruppenphase stellte Nmecha fünf Minuten vor dem Ende auf 1:1. Die U21 rangiert somit an der Tabellenspitze der Gruppe A, im abschließenden Spiel gegen die punktgleichen Rumänen geht es darum, diese Position zu behalten. Sollten sich die Talente für die K.o.-Spiele qualifizieren, ist dennoch erst einmal Pause: Die EM findet zweigeteilt statt, weiter geht es erst im Sommer.

In Silvère Ganvoula und Cristian Gamboa wurden überdies noch zwei weitere VfL-Profis abgestellt, bzw. sollten sie dies. Der Costa Ricaner nämlich musste seine Teilnahme an den Testländerspielen kurzfristig absagen. Nach der Partie in Düsseldorf traten bei Gamboa leichte Probleme im Hüftbereich auf, sodass der Rechtverteidiger vorsichtshalber in Deutschland blieb. Ganvoula und die Nationalelf des Kongo gehen hingegen aktuell in der Quali für den Afrika Cup an den Start. Im Topspiel der Gruppe I kam es am vergangenen Freitag zum Aufeinandertreffen mit dem Senegal. Tore fielen nicht, der Bochumer Angreifer kam beim 0:0 nicht zum Einsatz. Am Dienstag steht nun noch die Partie gegen Guinea-Bissau an, ehe Ganvoula in Bochum zurückerwartet wird.

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