Das letzte Heimspiel der Saison steht vor der Tür: Am Sonntag (15:30 Uhr) empfängt der VfL die SpVgg Greuther Fürth im Vonovia Ruhrstadion. Vor der Partie werden traditionell die Spieler geehrt, deren Verträge am 30. Juni auslaufen, erklärte Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz auf der heutigen Pressekonferenz. Darüber hinaus verriet er, welche Position Patrick Fabian in Zukunft bekleiden wird.

Personell muss Cheftrainer Thomas Reis einen weiteren Ausfall kompensieren: Miloš Pantović fehlt dem Team aufgrund einer Rotsperre. „Zudem ist der Einsatz von Robert Zulj noch fraglich“, erklärte Reis. „Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen.“ Trotz der vielen Verletzten sei die Trainingsqualität weiterhin hoch. „Wir werden 20 Spieler morgen dabei haben. Ich bin überzeugt, dass wir erneut das umsetzen, was wir uns auch in den letzten Wochen immer vorgenommen haben“, so der Cheftrainer. 

Im Saisonendspurt will die Reis-Elf weiterhin alles raushauen: „Es steht immer noch einiges auf dem Spiel. Wir wollen uns unsere Serie nicht kaputt machen lassen. Aber klar, es wartet mit Fürth ein schwerer Gegner auf uns.“ Besonders das Hinspiel ist dem Fußballlehrer da noch in Erinnerung: „Es war gerade von der spielerischen Komponente eine unserer schwächeren Leistungen. Das muss dieses Mal anders laufen. Wir müssen Fürth vor Probleme stellen.“ 

VfL verabschiedet zehn Spieler 

Obwohl das letzte Heimspiel ohne Zuschauer stattfinden wird, hat sich der VfL dazu entschlossen, an seiner Tradition festzuhalten: Es werden am Sonntag alle Spieler verabschiedet, deren Verträge am 30. Juni auslaufen. Neben Patrick Fabian (seit 2000 beim VfL) sind dies Stefano Celozzi (2014), Danilo Soares (2017), Simon Lorenz (Januar 2018) sowie die Eigengewächse Ulrich Bapoh (seit 2009 im Verein), Jan Wellers und Maxwell Gyamfi (beide seit 2017). Zudem werden auch die Leihspieler Jordi Osei-Tutu (FC Arsenal London), Manuel Wintzheimer (Hamburger SV) und Vasileios Lampropoulos (Deportivo La Coruña) zum vorläufig letzten Mal in einem Heimspiel das VfL-Trikot tragen. „Die Verabschiedungen werden natürlich unter Berücksichtigung aller Auflagen stattfinden“, erklärte Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz. Auch wenn zunächst alle Spieler verabschiedet werden, versichert er: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den ein oder anderen doch noch künftig hier im Stadion zu sehen.“

Besonders emotional wird natürlich der Abschied von Patrick Fabian, der nach 20 Jahren beim VfL seine aktive Karriere beendet. „Patti ist ein ganz besonderer Spieler. Es ist sehr schade, dass wir ihm nicht den gebührenden Rahmen für seine Verabschiedung bieten können“, so Schindzielorz. „Er hat aus freien Stücken entschieden, seine Karriere zu beenden. Ich bin aber sehr froh, dass er dem VfL erhalten bleibt. Patti wird mich zukünftig als Assistent der Geschäftsführung/Sport unterstützen.“  In seinen zukünftigen Aufgabengebiet fallen natürlich sportliche Dinge, aber auch unter anderem auch Kommunikation und Fanthemen. „Ich habe großen Respekt vor seiner Leistung in den letzten Jahren. Ich möchte mich dafür auch hier nochmal herzlich bedanken“, sagte Schindzielorz. 
 

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