Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Glückwunsch an Bo Svensson und seine Mannschaft. Wir sind sehr gut ins Spiel hereingekommen, haben gut gepresst und den Gegner unter Druck gesetzt. Nach dem Gegentor wurden wir etwas fahrlässig, hatten Glück, nicht das 0:2 zu kassieren. Durch Stögis Sonntagschuss kamen wir dann zurück. In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Ballbesitz, aber wenige Großchancen und manchmal hat das letzte Quäntchen gefehlt. Natürlich bin ich maßlos sauer, dass wir durch ein Standardtor verlieren. Darüber werden wir sprechen. Dennoch: Die Mannschaft hat alles investiert und es geht immer weiter. Ein Punkt wäre verdient gewesen.

Bo Svensson (Cheftrainer 1. FSV Mainz 05): Es war das erwartet schwierige Spiel in Bochum. Bochum hat besser angefangen und war in den ersten 20 Minuten deutlich überlegen. Das Tor hat uns dann Selbstvertrauen gegeben, danach waren wir die bessere Mannschaft. Im Endeffekt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber natürlich sind wir froh, drei Punkte eingefahren zu haben.

Gerrit Holtmann: Es ist bedrückend. Wir hatten sehr, sehr viel Ballbesitz. Das war nicht schlecht von unserer Seite, gut war es aber auch nicht. Die beiden Gegentore kamen aus dem Nichts. Es war ein Spiel, das hätte Unentschieden ausgehen müssen. Wir haben aber zu viel quer gespielt, in der Tiefe keine Lösungen gefunden. Das müssen wir aufarbeiten, in Hoffenheim wartet ein sehr schweres Spiel auf uns.

Anthony Losilla: Schwierig, Worte dafür zu finden. Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, haben uns viele gute Situationen herausgespielt. Wir haben nicht viel zugelassen. Die Gegentore fielen dann nach einem Standard und einer Flanke. Es ist schon ärgerlich, es liegt noch Arbeit vor uns. Ich bin trotzdem positiv gestimmt, dass wir es nächste Woche besser machen. In Hoffenheim wartet ein ganz anderes Spiel von uns, da werden wir wohl wenig Ballbesitz haben und mit Kontern gefährlich werden.

Kevin Stöger: Wenn man den Spielverlauf betrachtet, kann Mainz sehr glücklich sein, heute gewonnen zu haben. Mich ärgert natürlich auch das zweite Tor, der Standard. Das darf so niemals passieren. Mainz hatte in der zweiten Hälfte nicht mehr viele Chancen. Aus diesem Spiel können wir einiges lernen, aber auch sehr viel Positives mitnehmen.

 

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