Robin Dutt, Cheftrainer VfL Bochum 1848: Ich fange mit dem Positiven an: Der Veranstalter KSV Baunatal hat sich sehr gut präsentiert. Wir wurden umsorgt, gehegt und gepflegt. Die Bedingungen waren top. Auch möchte ich meinem Kollegen ein großes Kompliment aussprechen: Seine Mannschaft hat heute einen leidenschaftlichen Auftritt hingelegt. Hut ab vor dieser Leistung. Positiv waren auch die 2.000 VfL-Fans, die heute zwei Tribünen in Baunatal gefüllt haben und uns toll unterstützt haben. Wir sind heute unseren Ansprüchen nicht gerecht geworden. Wir haben bei jedem Konter zittern müssen, dass wir kein Tor bekommen. Für die Unterstützung, die wir momentan erfahren, ist das einfach zu wenig, da darf das Weiterkommen nicht drüber hinwegtrösten.

Manuel Riemann: Es ist nur das Weiterkommen entscheidend, aber man muss klar sagen, dass wir uns schnellstmöglich etwas überlegen müssen. Wir können nicht in jedem Spiel einem Rückstand hinterherlaufen und darauf hoffen, dass wir noch am Ende die Tore machen. Wir müssen die langen Bälle besser verteidigen, weil diese enorm gefährlich sind und immer eine gute Chance für den Gegner bieten. 

Tom Weilandt: Wir sind glücklich, dass wir das Spiel letzten Endes gewonnen haben, doch wir müssen jetzt natürlich auch einiges aufarbeiten. Wir sind ein Team und müssen die Probleme gemeinsam angehen – das ist meine Devise. 

Anthony Losilla: Wir haben uns das Leben heute richtig schwergemacht, obwohl wir geführt haben. Wir haben angefangen zu zittern und haben unsere Organisation verloren. Wir können einfach nur froh sein, dass wir weitergekommen sind. Man merkt, wie wichtig Silvère für uns ist – deshalb ist er auch bei uns, weil wir wissen, dass er Tore schießen kann. 

Silvére Ganvoula: Ich bin froh und sehr glücklich, dass ich heute drei Tore machen und so der Mannschaft helfen konnte. Wir hatten viele Probleme heute und müssen diese als Mannschaft zusammen aufarbeiten. Wir müssen hart an uns arbeiten und es beim nächsten Mal besser machen. 

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