Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): Es ist eine bittere Niederlage. Wir haben gut reingefunden, mit dem frühen 2:0 im Rücken wollten wir die Luft bei Hoffenheim rausnehmen. Die Gegentore fielen dann leider zu schnell und zu einfach. Wir wussten, dass Hoffenheim Riesenqualität hat, was das Fußballerische angeht, dennoch haben wir gut dagegengehalten. Auch unser neues Personal hat sich gut präsentiert, damit bin ich auf jeden Fall einverstanden. Letztendlich wünscht man sich nicht, durch zwei Standardtreffer zu verlieren, das ist bitter. Der Frust ist groß, aber ich habe viele bessere Dinge gesehen als gegen Mainz.

André Breitenreiter (Cheftrainer TSG Hoffenheim): Nach 20 Minuten habe ich nicht daran geglaubt, dass wir heute als Sieger vom Platz gehen. Wir waren gut auf Bochum vorbereitet, wussten, dass sie viel mit langen Bällen operieren. Zweimal haben wir es aber nicht gut verteidigt. Wir waren zu passiv, so wollen wir nicht Fußball spielen. Danach haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, die Jungs haben an sich geglaubt und den klaren Plan verfolgt.

Philipp Hofmann: Es ist schwierig, Worte zu finden. Vom Gefühl her haben wir ein gutes Spiel gemacht. Aber am Ende ist es dann einfach zu billig. Wir haben super angefangen, wollten kompakt stehen und auf unsere Chancen lauern. Die Gegentore fielen dann zu schnell. Wir haben nicht speziell an Standards gearbeitet, die Zuteilung hat in dem Moment einfach nicht gepasst. Wir hätten das Unentschieden mitnehmen müssen.

Simon Zoller: Wir haben ein gutes Spiel gemacht, über 90 Minuten. Am Ende ist es dann ähnlich wie vergangene Woche gegen Mainz. Durch ein Gegentor nach Standard verlieren wir, das darf so nicht sein. So belohnen wir uns am Ende nicht für den Aufwand. Es ist sehr, sehr ärgerlich. Wir bringen uns dadurch um Punkte. Wir sehen aber, dass wir mithalten können. Wir können eklig sein und marschieren.

Kevin Stöger: Es ist ärgerlich, auf diese Art und Weise zu verlieren. Wenn man 2:0 in Führung geht und das so früh, muss man Ende mindestens einen Punkt mitnehmen. Schon gegen Mainz haben wir erlebt, dass wir durch ein Standard verlieren, jetzt wieder, daran müssen wir arbeiten. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwar noch die ein oder andere Möglichkeit, aber es war am Ende zu wenig, um etwas mitzunehmen.

 

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