Thomas Reis (Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Wir sind unheimlich glücklich, dass wir unsere Serie fortsetzen konnten. Uns war klar, was auch heute hier wieder auf dem Spiel steht. Es war einer von fünf verbleibenden Matchbällen. Wir haben vorgelegt und können nun am Wochenende darauf schauen, was die direkten Konkurrenten machen. Es ist immer wichtig, dass man das Geschehen in der eigenen Hand hat. Das ist uns heute wieder gut gelungen. Zu Beginn hatten wir kleinere Probleme, da mussten wir ein paar Konter zulassen. Teilweise wollten wir es vielleicht zu schön machen, zu spielerisch lösen. In der zweiten Halbzeit war es sehr ordentlich. Von daher ist es heute meiner Meinung nach auch ein absolut verdienter Sieg. Wir haben wieder zu Null gespielt und sind unserem Teilziel wieder einen Schritt näher gekommen.“

Jos Luhukay (Cheftrainer FC St. Pauli): Erst einmal Glückwunsch an meinen Kollegen Thomas Reis und sein Team. Ich glaube, dass es ein verdienter Sieg für den VfL war. Wir haben nicht richtig ins Spiel und unseren Rhythmus nicht gefunden. So haben wir keine Möglichkeiten herausgespielt. Im Gegenzug hatte der VfL zunächst auch keine echten Chancen, aber die erste Situation war gleich ein Elfmeter. Das ist uns in den letzten Spielen zu häufig passiert, dass wir durch unnötige Fouls Strafstöße verursacht haben und so in Rückstand geraten sind. Bochum war in der ersten Halbzeit ballsicherer, hat sich aber nicht viele Möglichkeiten herausgespielt. Wir haben in der Offensive nicht den Schlüssel gehabt, um den Ausgleich zu erzielen. In Durchgang zwei hatten wir mehr Kontrolle, da war Bochum eigentlich nicht gefährlich – außer beim zweiten Gegentor. Dann wurde es schwer für uns. Die Mannschaft hat alles versucht, aber über 90 Minuten fehlte uns die Durchschlagskraft, um noch mit einem Punkt nach Hamburg zurückzukehren.

Robert Zulj (VfL Bochum 1848): „Es war ein sehr intensives Spiel. Es war vielleicht nicht unser bestes Spiel in den letzten Wochen, aber wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und stark dagegen gehalten. Und wir konnten schon wieder zu Null bleiben. Wir waren sehr effizient, das zeichnet uns im Moment auch aus. Diese drei Punkte sind sehr wichtig, wir wollten sie unbedingt haben. Es fühlt sich überragend an, mal wieder ein Tor zu machen. Aber die Punkte sind wichtiger. Wir wissen, dass wir immer noch einige Dinge verbessern müssen. Das wollen wir schon in der nächsten Woche weiter umsetzen.

Maxim Leitsch (VfL Bochum 1848): Ich war etwas überrascht, dass ich nach der Ecke so allein vor dem Tor stand. Ich habe nicht viel überlegt, sondern einfach draufgehauen, sodass der Ball mit etwas Glück rein ging. Das war natürlich schön für mich. Noch schöner wäre es gewesen, wenn auch Fans im Stadion gewesen wären. Es ist wichtig, dass ich der Mannschaft damit weiterhelfen konnte. Mit 39 Punkten stehen wir jetzt sehr gut da. Wir wollen aber nicht nachlassen und nachlegen. Der zweite Sieg in Serie, das wärs.

Manuel Riemann (VfL Bochum 1848): So kann es weitergehen. Es ist einfach schön im Moment. Wir bekommen wenig Gegentore und arbeiten als Mannschaft gut gegen den Ball. Wir hatten vor der Halbzeit zwei, drei Situationen, in denen wir zu einfache Fehler gemacht haben, die so nicht passieren dürfen. Nach dem Seitenwechsel haben wir auch oft zu einfach den Ball hergegeben. Insgesamt war der Sieg aber schon verdient. Wir sind ja gerade dabei ein paar Serien zu durchbrechen, dann kann auch die reißen, dass wir endlich mal den zweiten Sieg in Serie holen.

 

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