Weiterentwicklung der Struktur im sportlichen Bereich - Markus Gellhaus komplettiert Trainerteam // Heiko Butscher übernimmt U19

Im Trainer- und Betreuerteam des VfL Bochum 1848 gibt es zur neuen Saison 2020/21 einige Änderungen: Nach dem Weggang von Matthias Lust übernimmt Co-Trainer Heiko Butscher zudem als verantwortlicher Coach die U19 des Talentwerks. Ein neuer Co-Trainer sowie ein weiterer Physiotherapeut werden das bisherige Team ergänzen. Darüber hinaus hat Patrick Fabian seinen Dienst als Assistent der Geschäftsführung/Sport angetreten.

Markus Gellhaus wird neuer Co-Trainer beim VfL Bochum 1848. Der 50-Jährige komplettiert damit das Team um Cheftrainer Thomas Reis und Co-Trainer Heiko Butscher. „Durch die neue Konstellation in der U19 wird Markus Gellhaus die Tätigkeiten als Co-Trainer übernehmen und Thomas Reis und sein Team unterstützen“, erklärt Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer/Sport beim VfL Bochum 1848. „Der individuelle Fortschritt und die enge Begleitung der Spieler nehmen in unseren Überlegungen eine wichtige Rolle ein. Deshalb sind wir froh, dass Markus Gellhaus das Team vervollständigen wird. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung auf der Co-Trainerposition ist er die perfekte Ergänzung für unser Trainerteam, um die individuelle Entwicklung unserer Spieler erfolgreich mitzugestalten.“

Rund 20 Jahre ist Markus Gellhaus bereits als Co-Trainer im Profifußball aktiv. Zu seinen bisherigen Stationen zählen der SC Paderborn, Borussia Mönchengladbach, der FC Augsburg, Hertha BSC und Hannover 96. Zuletzt war der aus Detmold stammende Gellhaus Co-Trainer beim FC St. Pauli.

Heiko Butscher übernimmt die U19

Der angehende Fußballlehrer Heiko Butscher, weiterhin Co-Trainer im Team um Thomas Reis, übernimmt ab sofort die U19 des Talentwerks. Durch den Weggang von Matthias Lust ist diese Position freigeworden. „Zunächst einmal freuen wir uns, dass Heiko Butscher den Lehrgang zum Fußballlehrer abschließen konnte. Das war angesichts der Corona-Pandemie und den damit verbunden Schwierigkeiten keine Selbstverständlichkeit“, sagt Sebastian Schindzielorz. „Des Weiteren freut es uns, dass Heiko sofort bereit ist, unsere höchste Talentwerk-Mannschaft zu übernehmen und in der A-Junioren Bundesliga West zu betreuen. Uns ist es nach wie vor sehr wichtig, dass die Verzahnung zwischen der Lizenzspielermannschaft und dem Nachwuchs aus dem Talentwerk Bestand hat. Heikos Entwicklung als Trainer geht somit nahtlos weiter.“

Alexander Richter und Timo Saviano, Leiter bzw. Geschäftsführer des Talentwerks, sind davon überzeugt, „dass Heiko Butscher die optimale Lösung darstellt. Er kennt den fußballerischen Ansatz des VfL und kann die Inhalte demzufolge stringent weiterführen und vermitteln. Zudem bringt er als langjähriger VfLer die Identifikation für den Verein mit.“

Maik Liesbrock ist neuer Physiotherapeut beim VfL  

Neben Markus Gellhaus gibt es einen weiteren Neuzugang im Team hinter dem Team: Maik Liesbrock wird als neuer Physiotherapeut die medizinische Abteilung des VfL verstärken. „Wir freuen uns, Maik Liesbrock beim VfL begrüßen zu dürfen“, sagt Schindzielorz und erklärt: „Schon in der abgelaufenen Saison ist deutlich geworden, dass die Corona-Pandemie den Spielplan erheblich beeinflusst. Auch in der kommenden Spielzeit erwarten uns einige Englische Wochen. Hinzu kommt, dass es keine Winterpause geben wird. Es ist immens wichtig, dass unsere Spieler bei dieser hohen Belastung die bestmögliche gesundheitliche Betreuung erhalten. Mit der Erweiterung unseres Physiotherapeuten-Teams eine gezieltere individuelle Begleitung unserer Spieler gewährleisten.“

Der 36-jährige Liesbrock war unter anderem bei Hertha BSC tätig und arbeitete als Physiotherapeut bei Eintracht Frankfurt.  

Patrick Fabian tritt neue Aufgabe an

Bekanntlich bleibt VfL-Urgestein Patrick Fabian dem Verein nach seinem Karriereende erhalten. Der 32-Jährige bekleidet ab sofort die Position als Assistent der Geschäftsführung/Sport. „Patrick Fabian wird künftig eng im Austausch mit der Mannschaft und dem Trainerteam stehen sowie die organisatorischen Prozesse mitbegleiten“, erläutert Schindzielorz. „Darüber hinaus wird er auch perspektivische Projekte mitgestalten und entwickeln.“

 

 

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