Am kommenden Montag (20:30 Uhr) schließt der VfL Bochum 1848 den fünften Spieltag mit dem Abendspiel beim VfB Stuttgart ab. Vor dem Duell mit dem Bundesliga-Absteiger stellten sich Interimstrainer Heiko Butscher sowie Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz auf der heutigen Pressekonferenz den Fragen den Medienvertreter. 

Fünf Ausfälle haben die Blau-Weißen derzeit zu beklagen: Simon Zoller, Tom Weilandt, Maxim Leitsch (alle Aufbautraining) und Chung Yong Lee (Knieprobleme) werden den VfL verletzungsbedingt in Stuttgart nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus fehlt Ulrich Bapoh aufgrund seiner Rotsperre. „Besonders in der Offensive fehlen uns einige Spieler“, sagt Interimstrainer Heiko Butscher. „Aber wir haben noch immer die Option, auch einen Spieler aus der U19 mitzunehmen. Wir haben morgen noch eine Trainingseinheit und werden dann schauen, wie wir uns am Montag aufstellen werden.“

Einsatzbereit ist aller Voraussicht nach Neuzugang Cristian Gamboa. „Er ist Anfang der Woche zu uns gestoßen und hat sich gut in die Mannschaft eingefügt“, erklärt der Trainer. „Er spricht perfekt Englisch, ist topmotiviert und will unbedingt spielen. Das sind bislang richtig gute Eindrücke.“ Zudem habe er einen „Crashkurs bekommen, wie wir Fußball spielen wollen. Seine Augen leuchten und er ist fit“, so der Interimstrainer. 

"Wollen uns nicht verstecken"

„Der VfB Stuttgart ist ein toller Verein, mit einem großen Stadion und einer sehr guten Mannschaft. Sie sind zurecht einer der Topfavoriten in dieser Saison“, so Butscher über seinen Ex-Verein. „Wir haben uns intensiv mit dem Gegner beschäftigt und überlegt, wie wir das Spiel angehen wollen, um die wenigen Schwächen, die Stuttgart hat, auszunutzen. Wir sind fokussiert und wollen unser Spiel durchbringen – wir wollen uns nicht verstecken.“ 

Der Fokus lang in er Trainingswoche insbesondere auf der Defensivarbeit. „Wir brauchen hinten die Stabilität, das zeigt auch unser Torverhältnis“, so Butscher. „Die zweiten Halbzeiten gegen Bielefeld und Wiesbaden müssen die Basis sein – die Leidenschaft und die Mentalität, die wir da an den Tag gelegt haben. Das müssen wir über die gesamte Spieldauer schaffen und nicht erst, nachdem wir eine Halbzeit hergeschenkt haben.“

Keine Wasserstandsmeldungen in puncto Trainersuche

Natürlich kam auch das Thema nach einem neuen Cheftrainer auf. Sebastian Schindzielorz: „Das Thema Trainer ist natürlich ein sehr wichtiges. Viele Berater melden sich, das ist ganz normal. Wir sind in einem laufenden Prozess, aber Namen werde ich nicht kommentieren.“ Gleiches gilt für weitere Neuzugänge. „Es ist kein Geheimnis, dass wir im Offensivbereich noch eine weitere Option suchen. Wir sind in mehreren Themen involviert und wollen jetzt schauen, wie sich die Dinge bis Montag entwickeln“, erklärt der Geschäftsführer Sport. 

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