Bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) ist der VfL Bochum 1848 bei Holstein Kiel gefordert. Dort will es das Team von Cheftrainer Thomas Reis besser machen, als zuletzt gegen den Karlsruher SC. Über die Erwartungen an das kommende Spiel sowie die aktuelle Situation sprach der 46-Jährige auf der heutigen Pressekonferenz. 

Cheftrainer Thomas Reis startete die neue Trainingswoche am gestrigen Dienstag mit einer intensiven Mannschaftssitzung. „Wir haben Tacheles geredet, uns die Meinung gesagt. Dabei geht es nicht darum, jemanden bloßzustellen, sondern den ein oder anderen wachzurütteln. Es geht um Lösungsansätze“, verriet er auf der heutigen Pressekonferenz. „Die Inhalte bleiben natürlich intern. Aber die Reaktion nach unserer gestrigen Sitzung war gut, das konnte man im Training direkt sehen. Aber natürlich zählt besonders der kommende Freitag, da müssen wir die entscheidende Reaktion zeigen.“ 

Bei Holstein Kiel sollen die Dinge umgesetzt werden, die im Spiel gegen Karlsruhe gefehlt haben. „Das Ziel ist natürlich, über 90 Minuten eine hochkonzentrierte Leistung abzuliefern. Zuletzt haben wir die Anfangsphase gegen den KSC verschlafen – das darf uns nicht passierten. Wir werden alles dafür tun, es besser zu machen“, sagt Reis deutlich. Als Maßstab solle die Mannschaft das Spiel in Heidenheim nehmen. 

Lee noch fraglich

Hinter dem Namen Chung Yong Lee steht aktuell noch ein Fragezeichen für das Spiel bei den Störchen. „Er musste in der vergangenen Woche das Training aufgrund von muskulären Problem abbrechen. Wir wollten dann kein Risiko eingehen, deshalb stand er am Sonntag nicht im Kader“, erklärt der VfL-Coach. „Gestern hat er noch individuell trainiert, heute kehrt er zurück ins Mannschaftstraining. Wir werden abwarten und dann entscheiden, ob er für den Kader in Kiel in Frage kommt.“ 

Zwar ist der VfL derzeit seit fünf Spielen ungeschlagen, doch könne „man sich davon nichts kaufen“, so Reis. „Normalerweise ist eine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen nicht schlecht. Aber jeder sieht die Tabellensituation, da bringt uns diese Serie nicht viel. Wir arbeiten daran, weiter ungeschlagen zu bleiben, aber dabei auch die volle Punktzahl einzufahren.“ Noch sei der Abstand zu den anderen Mannschaften nicht groß. „Die Liga ist sehr eng. Wir haben es selbst in der Hand, uns jetzt aus dem Sumpf zu ziehen – das habe ich der Mannschaft auch so gesagt“, erklärt Reis. 

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