Noch drei Partien hat der VfL Bochum 1848 vor der Brust. Am Sonntag geht es mit dem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg in die ganz heiße Schlussphase der Saison. Vor dem Duell mit dem Tabellenvierzehnten sprach Thomas Reis auf der Pressekonferenz über den kommenden Gegner, das anstehende Quarantäne-Trainingslager und seinen Eindruck von der Mannschaft. 

Thomas Reis über…

… die Personalsituation: Leider fallen mit Danny Blum und Manuel Riemann zwei Spieler aus. Der Rest des Kaders steht uns zur Verfügung. 
… seinen Eindruck von der Mannschaft: Die Mannschaft ist hochkonzentriert. Jedes Spiel bringt eine Drucksituation mit sich. Wir haben alles in der eigenen Hand. Wir wollen drei Punkte holen, dann sind wir definitiv unter den ersten Drei. Das wäre dann schon ein Erfolg, doch wir wollen natürlich mehr. Doch das primäre Ziel ist es, am Sonntag zu gewinnen.

… die jüngste Niederlage: In Darmstadt hat uns eine Viertelstunde auf die Verliererstraße gebracht. Die Pause danach war relativ lang, wir hätten gerne sofort darauf reagiert, so mussten wir die Niederlage länger mit uns rumtragen. Doch die Jungs haben gut trainiert. Wir sind vorberietet, um ein gutes Spiel am Sonntag abzurufen. 

… die Euphorie: Wir sind aktuell in einer Quasi-Quarantäne. Deshalb sind wir ein wenig abgeschottet, doch die Euphorie bekommt man mit. Sei es durch den Freundes- oder Bekanntenkreis oder Nachbarn. Das soll uns weiter beflügeln, nicht belasten. Wir haben es in der eigenen Hand. Wir wollen diese letzten drei Spiele erfolgreich gestalten, dann hätten wir hier etwas Großes erreicht. Wir haben dreimal die Möglichkeit zu punkten das sollte Ansporn sein. 

… den kommenden Gegner: Sie haben ein paar Ausfälle zu beklagen. Wir müssen abwarten, was sich mein Trainer-Kollege überlegt hat. Regensburg ist ein unangenehmer Gegner, der sehr intensiv und körperbetont spielt. Wir müssen auch eine hohe Intensität an den Tag legen. Es wird keine einfache Aufgabe – doch was ist schon einfach in dieser Liga.

… die Quarantäne und Manuel Riemann: Wir hatten schon eine kleine Quarantäne vor dem Re-Start letztes Jahr. Diese Situation kennen wir deshalb schon. Stand jetzt wird Manuel Riemann mit ins Quarantäne-Trainingslager gehen. Er trainiert individuell, natürlich noch nicht torwartspezifisch. Wir tauschen uns täglich aus. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, der den bisherigen Weg entscheidend mitgeprägt hat

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