Ganz Bochum wartet auf den Klassenerhalt. Am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) könnte es soweit sein. Der VfL Bochum 1848 gastiert zum Revierderby bei Borussia Dortmund. Eine schwere Aufgabe, aber keine unmögliche. Vor der Partie bei den Schwarz-Gelben stellte sich Cheftrainer Thomas Reis wie üblich den Fragen der Journalisten.

Thomas Reis über… 

... die Personalsituation: Konstantinos Stafylidis ist weiterhin gesperrt, Danilo Soares steht nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.

... die 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg: Wir sind selbstkritisch genug, um klar zu sagen: Das war nicht die Art und Weise, wie wir auftreten wollen und wie schon oft in dieser Saison aufgetreten sind. Das hätte nicht sein müssen. Aber es ist passiert. Als Aufsteiger hat man manchmal Dellen, diese wollen wir jetzt wieder ausbeulen.

... das anstehende Revierderby: Wir haben ein tolles Derby vor der Brust. Das Ruhrgebiet kann froh sein, dass zumindest ein Derby stattfindet. Natürlich ist die gelbe Wand beeindruckend, aber auch unsere Fans werden in großer Anzahl dabei sein. Ich freue mich natürlich sehr und bin einfach stolz darauf, dass ich bei solch einem Spiel an der Seitenlinie stehen darf.

... Borussia Dortmund: Der BVB ist spielerisch überlegen, keine Frage. Dortmund ist eine tolle Mannschaft mit einem sehr guten Umschaltspiel und riesigem Tempo. Für uns gilt, ihnen den Spaß zu nehmen. Wir müssen wieder die Grundtugenden auf den Platz bringen, die uns in dieser Saison ausgezeichnet haben. Also eine große Mentalität und eine gesunde Zweikampfhärte. 

... die linke Abwehrseite: Maxim Leitsch und Herbert Bockhorn sind die Alternativen für die linke Seite. Wir werden nach dem Training morgen entscheiden, wer die Position übernimmt.

... die Marschroute für Samstag: Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen, die Freude muss zu spüren sein. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann alle in den Armen liegen können, wenn wir etwas Tolles erreicht haben.

... die Ergebnisse auf den anderen Plätzen: Die Ergebnisse in den Parallelspielen sind mir erstmal egal. Wir haben den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Als Sportler möchten wir es auch aus eigener Kraft schaffen.
 

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