Endlich ist es soweit: Am kommenden Dienstag (18:30 Uhr) rollt der Ball wieder in der Zweiten Bundesliga. Für den VfL Bochum 1848 geht es zum aktuellen Spitzenreiter DSC Arminia Bielefeld.

„Ein Auftakt in Bielefeld, ein Derby, bei Flutlicht – das hat schon was“, schwärmt VfL-Chefcoach Thomas Reis. Am Dienstag gastiert seine Mannschaft beim Tabellenführer Arminia Bielefeld. „Eine spannende Aufgabe, vor der mir aber nicht bange ist“, stellt Reis klar, auch wenn er natürlich um die Qualitäten des Gegners weiß: „Sie stehen zu Recht dort oben und haben eine gute Hinrunde gespielt. Jetzt bin ich gespannt, ob sie mit dem Druck umgehen können, denn sie zählen jetzt zu den Aufstiegsfavoriten.“ Besonders die Offensive gilt es für die Blau-Weißen in Schach zu halten. „Die Arminia verfügt über eine ganz starke Offensive. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie meine Verteidiger darauf reagieren. Das wird insgesamt eine sehr interessante Aufgabe.“

Personell kann Reis dabei aus den Vollen schöpfen, denn abgesehen von dem Langzeitverletzten Ulrich Bapoh steht ihm der Kader komplett zur Verfügung. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen – auch wenn natürlich nicht jeder zufrieden damit sein wird“, so der VfL-Coach. „Klar ist, dass nicht alle spielen können. Das wird nicht jedem schmecken, aber die Mannschaft zählt. Wir müssen jetzt Stabilität reinbekommen und das zeigen, was wir in der Vorbereitung schon sehen durften.“

Mit der Vorbereitung ist der Chefcoach sehr zufrieden: „Es ist gut, dass nahezu alle verletzungsfrei geblieben sind. Zudem konnten Spieler, die zuvor verletzt waren, wieder näher heranrücken. Die Leistungsdichte hat zugenommen.“ Spieler wie Sebastian Maier, Maxim Leitsch oder auch Neuzugang Robert Zulj hätten zwar noch ein wenig Rückstand, doch der soll „schnell aufgeholt“ sein. Insbesondere Zulj solle „schnellstmöglich herangeführt werden, um uns schnellstmöglich zu helfen.“

Schindzielorz: Weiterer Neuzugang möglich

Auch Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer Sport, stand den Medienvertretern bei der heutigen Pressekonferenz zur Verfügung – und wurde sogleich nach den VfL-Aktivitäten auf dem Transfermarkt befragt. „Was Neuzugänge betrifft, da haben wir ein klares Profil abgesteckt und auch Namen besprochen“, erklärt er. „Es liegt aber nicht komplett in unserer Hand. Die Möglichkeit, einen Externen zu holen, ist aber immer noch da. Wir sind in Gesprächen.“ Darüber hinaus kann es sein, dass der VfL noch zwei Spieler abgibt, so Schindzielorz: „Jan Wellers und Maxwell Gyamfi sind weiter auf der Suche. Gut möglich, dass da noch etwas passiert.“

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