Englische Woche für den VfL Bochum 1848. Am Dienstagabend (20:30 Uhr) empfangen die Blau-Weißen zum letzten Heimspiel dieses Jahres Borussia Mönchengladbach. Vor der Partie beantwortete VfL-Cheftrainer Thomas Letsch die Fragen der Journalisten.    

Thomas Letsch über…     

…die Personalsituation: Takuma Asano, Paul Grave, Jacek Góralski, Erhan Mašović und Dominique Heintz stehen nicht zur Verfügung. Bei Takuma und Erhan haben wir die Hoffnung, dass sie gegen Augsburg zur Verfügung stehen werden.

…mögliche Rotationen gegen Borussia Mönchengladbach: Es gilt abzuwägen, wer eine Pause macht. Es kann sein, dass der ein oder andere Frische reinkommt, aber eine große Rotation wird es nicht geben. Das werden wir im Laufe des heutigen Tages entscheiden.

…Borussia Mönchengladbach: Borussia Mönchengladbach ist eine Mannschaft, die sich ganz klar über Ballbesitzspiel definiert. Mit Christopher Kramer, Julian Weigl und Manu Koné haben sie sehr gute Fußballer im Mittelfeld. Offensiv verfügt Gladbach mit Marcus Thuram, Alassane Plea und Jonas Hofmann über enorme Geschwindigkeit. In der Innenverteidigung sind sie personell gebeutelt. Da wissen wir nicht, was auf uns zukommt. Wir können viele Dinge aus dem Spiel gegen Dortmund rausziehen, weil Gladbach einen ähnlichen fußballerischen Ansatz verfolgt.

…Gladbachs Cheftrainer Daniel Farke: Wir haben uns noch nie persönlich kennengelernt. Natürlich habe ich seine Arbeit bei Norwich City beobachtet, da hat er super Erfolge gefeiert. Man sieht eine klare Handschrift. Für Gladbach geht es in eine gute Richtung, Daniel Farke ist ein interessanter Kollege. Ich freue mich, ihn kennenzulernen.      

…die Vorfreude auf das Spiel: Es gibt nichts Schöneres, als im Vonovia Ruhrstadion unter Flutlicht zu spielen. Bisher stand ich hier zweimal bei Tageslicht an der Seitenlinie, da war die Atmosphäre schon fantastisch. Wir gehen das Heimspiel ähnlich an wie gegen Frankfurt und Union. Genauso erfolgreich wollen wir das Spiel bestreiten. Ich bin mir sicher, dass das Stadion brennen wird. Wir werden unseren Teil dazu beitragen und hoffentlich zusammen den nächsten Heimsieg feiern.

…die Leistung von Konstantinos Stafylidis gegen Borussia Dortmund: Stafy hat das gemacht, was wir uns von ihm erhofft haben. Er hat Stabilität reingebracht. Er hat mir sehr gut gefallen auf seiner Position. Irgendwann hat die Kraft bei ihm nachgelassen, aber er hat insgesamt eine sehr wichtige Komponente gegen Dortmund ins Spiel reingebracht. Ich weiß noch nicht, ob er in der Lage ist, drei Spiele in einer Woche zu absolvieren. Es kann sein, dass er entweder morgen oder gegen Augsburg eine Pause bekommt.

…die Spieler auf den Außenbahnen: Wir haben mehrere Optionen auf den Außenbahnen, das ist das Schöne. Christopher Antwi-Adjei, Gerrit Holtmann, Jordi Osei-Tutu und Simon Zoller – alle haben schon von Beginn an gespielt. Alle haben es gut gemacht. Wir werden sehen, wer aufläuft. 

…die Innenverteidigung: Die Innenverteidigung bleibt unverändert. Es ist nicht zielführend, jede Woche durchzuwechseln. Das Beste ist, Konstanz reinzubringen. Vasi hat es gegen Dortmund gut gemacht. Er hat lange nicht gespielt und ich bin insgesamt sehr zufrieden mit seiner Leistung.

…die Torwart-Position: Manuel Riemann wird spielen. Man kann nicht immer sofort alles in Frage stellen, nur weil Spieler vermeintlich an einem Gegentor beteiligt waren.

…die Aktion „Danke ans Ehrenamt“: Ehrenamt ist sehr wichtig und wird in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Es funktioniert nur, wenn Menschen anderen Menschen helfen. Ehrenamt ist unabdingbar, wir profitieren alle davon. 

…das Sondertrikot des VfL für das Spiel: Unsere Welt hat sich völlig verändert. Wir haben unterschiedliche Kulturen, Vorlieben und Interessen. Ich finde es schön, dass wir mit dem Sondertrikot ein Zeichen für Toleranz und ein Miteinander setzen. Dazu sieht das Trikot noch fantastisch aus und erinnert an das frühere Regenbogentrikot des VfL. Ich verbinde nur positive Gedanken mit dem Trikot. 

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