Rückrundenstart. Die Wölfe schauen anne Castroper vorbei. Leider ohne unsere Fans, wir erwarten dennoch einen heißen Tanz. Aktuell stehen wir aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Niedersachsen. Eine Tatsache, die vor der Saison wohl die wenigstens Experten erwartet hätten. Unser BLICK AUF #BOCWOB:

DAS TEAM
Top-Start in die Saison, und das trotz des Ausscheidens im Pokalwettbewerb am Grünen Tisch. In die Liga kamen die Wölfe allerdings richtig gut rein. Den Start machte, leider, der knappe 1:0-Heimsieg gegen uns. Verantwortlich zeichnete sich dafür einmal mehr Wout Weghorst, der im Hinspiel den entscheidenden Treffer markierte. Um den niederländischen Nationalspieler halten sich dennoch hartnäckig Wechselgerüchte. Es wäre sicherlich ein schmerzhafter Abgang, auch wenn die Wölfe vor dieser Saison gerade in der Offensive aufgerüstet hatten. Neu-Nationalspieler Lukas Nmecha kam für ganz vorne, auch Luca Waldschmidt und Dodi Lukebakio sind in der Angriffsabteilung beheimatet. Dennoch hätten die Wölfe ganz gerne nochmal vorne nachgelegt. Doch Wunschkandidat Pepi hat sich bekanntlich im Winter für Konkurrent Augsburg entschieden. So kommt es also doch vorerst weiterhin auf Weghorst an. Sechs Treffer hat er bis dato erzielt, genau wie der derzeit verletzte Nmecha.

DER TRAINER
Es war der erste Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison. Nachdem die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg Mark van Bommel trotz des starken Starts mit vier Siegen entlassen haben, kehrte Florian Kohfeldt am 26. Oktober 2021 auf die Trainerbank im deutschen Oberhaus zurück. Bis Mai 2021 war er knapp vier Jahre lange Coach des SV Werder Bremen, mit dem er am letzten Spieltag den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen musste. Kohfeldt legte einen Start nach Maß hin, war sowohl in Liga als auch Champions League erfolgreich. Doch es folgte der Ergebnisknkick. Sportlich bleiben die Wölfe mit bis dato 20 Zählern nach der Hinrunde hinter den Erwartungen zurück. Kohfeldt spürt nach eigener Aussage aber „die maximale Rückendeckung“. „Es ist ein Wir. Es geht darum, wie wir da rauskommen“, erklärt der gebürtige Siegener.

DIE BILANZ
28-mal trafen die Blau-Weißen bislang auf den VfL Wolfsburg. Die Bilanz spricht für die Bochumer, die 13 Partien für sich entscheiden konnten. Aus elf Duellen gingen die Niedersachsen als Sieger hervor. Einen besonderen Erfolg fuhr der VfL im November 2007 im deutschen Oberhaus ein: 5:3 hieß damals der Endstand anne Castroper. Stanislav Šesták schnürte einen Doppelpack; Marcel Maltritz, Danny Fuchs und Joël Epalle erzielten die weiteren Treffer. Nach einer famosen ersten Halbzeit führten die Bochumer bereits zur Pause mit 4:0 – mehr Tore schoss der VfL bis heute nicht im ersten Durchgang eines Heimspiels. Die drei Punkte verhalfen dem VfL am Ende der Saison zum Klassenerhalt. Das Hinspiel in dieser Saison lief insgesamt äußerst bitter für Blau-Weiß. Beim Bundesliga-Comeback nach elf Jahren musste Robert Tesche schon nach vier Minuten vom Feld, Rot nach Handspiel auf der Linie. Die Gastgeber dominierten die Anfangsphase. Doch mit zunehmender Spieldauer kam die Reis-Elf immer besser ins Spiel, war trotz der langen Unterzahl sogar nah dran am Ausgleich. Am Ende gab es leider keine Zähler, die holen wir uns dann halt an diesem Wochenende.

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