Rein von den Ergebnissen her treffen wir am Wochenende nicht unbedingt auf unseren Lieblingsgegner. Der Jahn kommt vorbei. Es gilt, endlich mal ein Heimspiel gegen die Regensburger erfolgreich zu gestalten. Als Vorbild dient das Hinspiel. Mit 2:0 setzte sich der VfL damals durch. Was es noch Wissenswertes zu unserem kommenden Gegner gibt, das lest ihr wie immer in unserem BLICK AUF:

DER TRAINER
Coach Mersad Selimbegovic ist trotz seiner erst 39 Lenzen bereits ein echtes Jahn-Urgestein, kaum jemand verkörpert die Regensburger DNA so sehr wie der Coach, der bereits seit 15 Jahren in Oberising aktiv ist. Erst als Spieler, dann arbeitete er sich über die Jugendabteilung auf die Cheftrainer-Position hoch. In seiner ersten Saison als Verantwortlicher schaffte er den souveränen Klassenerhalt und auch in dieser Spielzeit müsste noch einiges schiefgehen, dass dies dem Jahn nicht erneut gelingt. Gegen den VfL geht der Bosnier in seine 70. Partie als Cheftrainer.

DUELLE
Keine allzu gute Bilanz in bislang zehn Pflichtspielen kann der VfL gegen die Oberpfälzer vorweisen. Die Hälfte der Spiele ging an den SSV Jahn, bei zwei Punkteteilungen konnten die Blau-Weißen demzufolge lediglich drei der Vergleiche für sich entscheiden. Darunter das 2:0 im Hinspiel in Regensburg, welches durch einen späten Geistesblitz von Robert Žulj und Torschütze Simon Zoller sowie einen traumhaften Freistoß von Thomas Eisfeld entschieden wurde. Übel sieht es derweil bis dato an der Castroper Straße aus: Hier konnte der VfL noch kein einziges Pflichtspiel gegen den anscheinend ungern gesehenen Gast gewinnen. In vier Spielen im Vonovia Ruhrstadion gab es zwei Punkteteilungen und zwei Niederlagen. Zeit, dass sich das ändert.

ZWISCHENBILANZ
Mit einem der geringsten Etats ausgestattet, ging und geht es für den SSV Jahn Regensburg in dieser Spielzeit ausschließlich um den Klassenerhalt. Dahingehend sind die Bayern auf einem guten Weg. Ganz in trockenen Tüchern ist ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Fünf Punkte Vorsprung sowie ein Nachholspiel in der Hinterhand sollten aber im Normalfall bei drei ausbleibenden Spieltagen reichen. Doch was ist im Fußball schon normal? Dabei bewegte sich Regensburg nach solidem Start mit 15 Punkten aus den ersten zehn Spielen ab da dauerhaft zwischen den Rängen elf und 14 – der Platz, den der Jahn auch vor dem Duell mit dem VfL noch innehat und den er unabhängig vom Ergebnis auch nach dem Spiel belegen wird.

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